Stephan Landsiedel: Way up - den eigenen Traum leben



Lesen Sie dieses motivierende NLP-Buch, das Sie in die wichtigsten NLP-Strategien einweiht. Lassen Sie sich begeistern für Ihr eigenes Leben und Ihre Ziele. Starten Sie morgens voller Tatkraft und Energie und machen Sie jeden Tag zu einem persönlichen Meisterwerk. Genießen Sie die Herausforderungen des Lebens und Überwinden Sie jede Niederlage. Folgen Sie unbeirrbar Ihrem eigenen Weg und holen Sie sich Ihren Stern vom Himmel.

Testen Sie dieses handlungs- und praxisorientierte Trainingsprogramm, das auf folgenden Punkten basiert:

  • Wirkungsvolle Übungen
  • Viele Erfolgsgeschichten
  • Ansprechende Illustrationen
  • Brillante Zitate
  • Herausfordernde Fragen
  • Aktuelles Fachwissen.

  • Finden Sie die Vision Ihres Lebens und verwandeln Sie sie Schritt für Schritt in realisierbare Pläne für alle Bereiche Ihres Lebens.
  • Entfesseln Sie die Macht Ihres Glaubens und schaffen Sie sich eine unwiderstehliche Zukunft.
  • Erreichen Sie innerhalb von Sekundenbruchteilen phantastische Zustände, in denen Sie unaufhaltsam sind.
  • Lernen Sie die Strategien von Top-Experten und benutzen Sie diese, um Ihren eigenen Erfolg zu verwirklichen.
  • Entwickeln Sie ein unerschütterliches Selbstbewusstsein und durchbrechen Sie damit Ihre Erfolgs-Blockaden.
  • Bauen Sie harmonische und dauerhafte Beziehungen mit Partner, Familie, Freunden, Mitarbeitern und Kunden auf.
  • Entfalten Sie das gewaltige Potential Ihrer Persönlichkeit und werden Sie die Person, die Sie schon immer sein wollten.
  • Erleben Sie sich selbst in dem aufregenden Abenteuer Ihres Lebens und erreichen Sie das für unmöglich gehaltene.
   Way up - den eigenen Traum leben

380 Seiten, 20,- Euro


Inhaltsverzeichnis
1. Im Anfang war der Traum
2. Die Konstruktion der Wirklichkeit
3. Die Säulen des Glaubens
4. Die Vielfalt der Lebensstile
5. Mit Modellen zum Erfolg
6. Der Film Ihres Lebens
7. Powervolle Zustände
8. Niederlagen in Siege
  verwandeln
9. Die Magie der Sprache
10. Selbstbewußt Kontakte knüpfen
11. Die Antriebskraft von Zielen
12. Die Weisheit imaginärer
   Verbündeter
13. Die Ebenen der Veränderung
14. Die Uhr der Zukunft
15. Die Kunst des
   Zeitmanagement
16. In Freude leben
17. Das Geheimnis des Erfolges


Leseprobe aus Kapitel 7: Powervolle Zustände

Die wichtigste Stunde in unserem Leben ist immer der gegenwärtige Augenblick, der bedeutsamste Mensch in unserem Leben ist immer der, der uns gerade gegenübersteht; das notwendigste Werk in unserem Leben ist stets die Liebe.

Leo Tolstoj

Sie kennen sicherlich die Tage, an denen das Leben wie am Schnürchen läuft. Eine gute Nachricht jagt die nächste und es fällt Ihnen leicht, Ihre Aufgaben zu bewältigen und kreative Ideen zu entwickeln. Wie von Zauberhand wird Ihr Handeln gelenkt und Sie erzielen großartige Erfolge. Vielleicht hatten Sie auch schon einmal ein außerordentliches Erfolgserlebnis. Von allen Seiten wurde ihnen auf die Schultern geklopft und Sie hatten das Gefühl, die Welt könnte nicht groß genug für Sie sein. Durch den Erfolg beflügelt haben Sie sich an neue, schwierigere Aufgaben gewagt und sich neuen Herausforderungen gestellt.

Einen solchen Tag hatte der amerikanische Leichtathlet Jesse Owens am 25.5.1935 - ein Tag, der als Day of the Days in die Geschichte der Leichtathletik einging. Dabei war der einundzwanzigjährige Jesse noch am Vortag gestürzt und hatte sich Prellungen am Rücken zugezogen. Er startete trotz Schmerzen - und in was für einer Form! Um 15.15 Uhr stellte er den Weltrekord über 100 yards (=91,44 m) in 9,4 sec ein. Nur 10 Minuten später sprang er 8,13 m weit! Damit überbat er die alte Bestleistung um 15 Zentimeter und sprang als erster Mensch über 8 Meter. Dieser sagenhafte Rekord wurde erst 25 Jahre später gebrochen! Spätestens jetzt muß der junge Amerikaner geahnt haben, daß ihn an diesen Tag nichts würde aufhalten können. Und so lief er um 15.34 Uhr die 220 yards (=201,16 m) in der Weltrekordzeit von 20,3 sec. Auch dieser Rekord konnte erst 15 Jahre später gebrochen werden. Zugleich stellte er die beste Zeit dar, die jemals auf gerader Bahn über 200 m gelaufen worden war. Danach hatte Jesse Owens 25 Minuten Pause, ehe er um 16.00 Uhr mit 22,6 sec einen weiteren doppelten Weltrekord über 220 yards Hürden bzw. 200 m Hürden aufstellte. Damit hatte Owens an diesem unglaublichen Tag innerhalb von 45 Minuten sechs Weltrekorde gebrochen!

Doch neben diesen wunderbaren Tagen, gab es sicherlich auch in Ihrem Leben Tage, an denen Sie in einer schlechten Verfassung waren und einfach gar nichts funktionierte. Pleiten, Pech und Pannen folgten Ihnen wie der treueste Diener und alles, was Sie taten, machte die Sache nur noch schlimmer. An einem solchen Tag fühlt sich der Körper schlapp und träge an und meistens haben wir auch die passenden negativen Gedanken dazu.

Wie wäre es, wenn Sie sich selbst Ihre geistige Verfassung aussuchen und nach Ihren Wünschen verändern könnten? Wie wäre es, wenn Sie jeden Tag in einem power- und ressourcevollen Zustand erwachen würden und für jede anstehende Aufgabe in der richtigen Stimmung sein könnten? Glauben Sie nicht, daß dies Ihr Leben entscheidend beeinflussen könnte?

Wer andere beherrscht, ist vielleicht mächtig, aber wer sich selbst beherrscht, ist noch viel mächtiger.
Lao-Tse

Im Laufe eines Tages werden sehr viele unterschiedliche Anforderungen an Sie gestellt. Es gibt Situationen, da brauchen Sie einen aufnahmefähigen Geist, weil Sie etwas Neues lernen wollen. Kurz darauf wollen Sie vielleicht in körperlicher Hochform sein und Ihrem Lieblingssport nachgehen. Dann wechseln wieder die Anforderungen und Sie wollen ein zärtlicher Liebhaber oder eine zärtliche Geliebte sein. Es gibt Momente, in denen Sie vielleicht ängstlich, depressiv oder traurig sind. Vielleicht wäre es gut, zu der einen oder anderen Zeit begeistert und voller Freude zu sein. Manchmal erleben wir alle diese Gefühlszustände innerhalb eines Tages und wir merken gar nicht, wie wir von einem Zustand in den nächsten überwechseln. Wir schaffen es, unsere innere und äußere Haltung den geforderten Gegebenheiten anzupassen. An anderen Tagen verfügen wir allerdings nicht über die Fähigkeit, uns schnell in den jeweils optimalen Zustand zu versetzen, obwohl wir ihn dringend gebrauchen könnten. Dann verpassen wir günstige Gelegenheiten und machen uns das Leben unnötig schwer. Nach meiner Erfahrung ist die Fähigkeit, sich selbst in gute, hilfreiche, ressourcevolle Zustände zu versetzen, unbezahlbar. Es gibt Menschen, die haben zwar sehr häufig energievolle Zustände, aber sie setzen diese nicht zur rechten Zeit ein. Gerade dann, wenn sie die Energie und Kraft am dringendsten nötig hätten, haben sie keinen Zugang zu ihr. Vielleicht sind sie Weltmeister beim Proben, aber in der realen Prüfungssituation, Verkaufsgespräch oder Vortrag versagen sie.

Wirkliche Power hat man erst dann, wenn man in der Lage ist, sich innerhalb weniger Sekunden in den gewünschten Zustand zu versetzen - gleichgültig, wo man sich gerade befindet und welche Uhrzeit ist. Das bedeutet, seine Power zu kontrollieren und gezielt einsetzen zu können. Power ohne Kontrolle ist weitaus unwirksamer. Lernen Sie, einengende, bedrückende Zustände in begeisternde und beflügelnde Zustände zu verwandeln. Durchbrechen Sie die Ketten Ihrer unbewußten Stimmungen und lenken Sie Ihre Power.

Um unsere Zustände unter unsere Kontrolle zu bringen, ist es hilfreich, zu wissen, welche Faktoren unsere Zustände bestimmen. Die Antwort darauf beinhaltet zwei Faktoren. Einen kennen Sie bereits: Unsere internalen Repräsentationen, die Art der Bilder, Geräusche und Gefühle, die wir in uns erzeugen. Der zweite Faktor ist unsere Physiologie, die Art, wie wir unseren Körper einsetzen, wie wir atmen, wie das Blut durch unseren Körper fließt, welche Haltung wir einnehmen usw. Beide Faktoren beeinflussen wechselseitig unser Nervensystem und bestimmen damit unsere Gefühlszustände. Stellen Sie sich einmal kurz vor, Sie wollten einen Vortrag über ein Ihnen wenig vertrautes Thema vor einer großen Menge von Leuten halten. Sie haben sich schlecht vorbereitet und treten vor die Menge. Alle schauen Sie mit ernsten Mienen an. Sie sind unsicher und wissen nicht so recht, was Sie sagen sollen. Sie sprechen mit leiser, verschüchterter Stimme. Der Vortrag wird ein totaler Reinfall. Sie verlieren ständig den Faden, können Ihre Zuhörer nicht erreichen und müssen aus Zeitgründen Ihre Rede vorzeitig beenden.

Diese innere Vorstellung wird Sie sicherlich nicht gerade ermutigen, die Rede besonders gut und lebhaft zu halten. Ihr Zustand wird nicht optimal sein, wenn Sie sich solche Gedanken machen. Stellen Sie sich jetzt bitte eine ähnliche Situation vor. Diesmal haben Sie sich ausgezeichnet vorbereiten können. Es handelt sich um Ihr Spezialthema, in dem Sie sich wie in Ihrer Hosentasche auskennen. Sie sind der Meister auf diesem Gebiet. Selbstbewußt stehen Sie vor der Gruppe. Sie werden als ehrenwerter Gast begrüßt und starten mit einem lebendigen Einstieg. Ihre Stimme ist laut, deutlich und engagiert. Die Zuhörer sind von Ihrem Vortrag gefesselt. Begeistert erläutern Sie Ihre Thesen. Keiner wagt es, Sie zu unterbrechen. Sie finden einen grandiosen Schlußsatz und tosender Applaus begleitet Sie. Welche der beiden Varianten wird Ihnen eher dabei behilflich sein, einen tollen Vortrag auszuarbeiten und ihn schließlich erfolgreich zu halten? Auf diese Weise die inneren Voraussetzungen für Ihren Erfolg zu schaffen, bedeutet, den ersten Schritt zu gehen.

Den zweiten Schritt gehen Sie, wenn Sie gleichzeitig Ihre Physiologie verändern. Stellen Sie sich einmal aufrecht hin und lassen Sie Ihre Schultern und Arme hängen. Senken Sie Ihren Blick zum Boden und beugen Sie Ihren Kopf nach unten. Lassen Sie auch Ihre Mundwinkel nach unten sacken und atmen Sie ganz flach. Bleiben Sie ganz ruhig stehen und bewegen Sie sich nur sehr langsam. Tun Sie dies bitte jetzt für ein bis zwei Minuten, ehe Sie weiterlesen. Jetzt!

Wie haben Sie sich gefühlt? Haben Sie gemerkt, daß Sie durch Ihre Körperhaltung Ihre Gefühlszustände verändert haben? Stellen Sie sich bitte auf die gleiche Art noch einmal hin und versuchen Sie sehr überzeugend zu sagen: Oh, was geht es mir gut!. Jetzt!

Ich bin ziemlich sicher, daß Sie es nicht geschafft haben, diesen Satz überzeugend auszusprechen. Wenn die nonverbale Aussage nicht zu der verbalen Aussage paßt, spricht man von Inkongruenz. Stimmen beide Aussagen überein, so nennt man dies Kongruenz. In der Kommunikation mit anderen verlassen wir uns bei Inkongruenzen in der Regel auf die nonverbalen Aussagen, weil wir glauben, daß es hier nicht so leicht ist, sich zu verstellen und die Körpersprache eher die Wahrheit zum Ausdruck bringt.

Verändern Sie jetzt Ihre Körperhaltung! Richten Sie den Blick nach oben, heben Sie Ihre Arme zum Himmel und atmen Sie tief ein. Vielleicht kommen Sie sich jetzt wie ein großer Prediger oder Pfarrer vor, der zu Gott betet, doch vielleicht wird Ihnen bei dem Gefühl, das diese Haltung in Ihnen auslöst auch klar, warum es hilfreich ist, für einen betenden oder predigenden Menschen genau so dazustehen. Wenn Sie diese Haltung eingenommen haben, dann sagen Sie diesmal voller Überzeugung: Oh, was geht es mir schlecht! Vermutlich werden Sie auch diesmal nicht kongruent sein können. Viele der Menschen, mit denen ich dieses Spiel gemacht habe, mußten sogar anfangen zu lachen, weil es Ihnen so absurd vorkam, mit Ihrem aktuellen Gefühl einen solchen Satz zu sagen. Wenn Sie eine solche Körperhaltung einnehmen, dann können Sie einfach nicht mehr deprimiert oder niedergeschlagen sein. Bleiben Sie noch für einen Moment in diesem Zustand. Lachen Sie über das ganze Gesicht. Stehen Sie da, als wären Sie gerade völlig unerwartet Olympiasieger geworden. Sie haben es geschafft, Sie sind jetzt die Nummer Eins. Jahrzehntelange Anstrengungen haben sich gelohnt. Genießen Sie die Euphorie des Sieges und machen Sie einige Luftsprünge. Recken Sie dabei immer wieder die geballten Fäuste in die Luft. Sie sind der Champion! Sie haben es gerade geschafft, innerhalb von Sekunden Ihren Zustand von frustriert zu euphorisch zu verwandeln. Herzlichen Glückwunsch! (Wenn Sie diese Übung nicht gleich gemacht haben, weil Sie erst die Anweisung zu Ende lesen wollten, dann kehren Sie jetzt zurück und machen Sie diese Übung! Sie wollen doch etwas in Ihrem Leben verändern, oder?)

Unser Verhalten ist von unseren Zuständen abhängig. Diese wiederum hängen von unseren internalen Repräsentationen und unserer Physiologie ab. Verändern Sie Ihre internalen Repräsentationen und Ihre Physiologie, dann verändern Sie Ihre Zustände und gleichzeitig Ihr Verhalten. Wenn Sie also ein begeistertes Verhalten zeigen wollen, dann müssen Sie auch die Physiologie eines Begeisterten einnehmen. Lachen Sie, schreien Sie, tanzen Sie, hüpfen Sie herum, klatschen Sie und verändern Sie damit Ihre Zustände. Nehmen Sie die Haltung ein von jemanden, der sich unaufhaltsam fühlt. Verstärken Sie Ihren körperlichen Ausdruck immer mehr und Sie werden erleben, wie Sie sich tatsächlich unaufhaltsam fühlen.

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich liebe es, immer wieder neue Zustände zu erfahren. Ich genieße es, mich in Ekstase zu tanzen, ich will überschäumen vor Freude und Glück. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Erlebnisse, die mich todtraurig machen. Ich nehme mir dann auch bewußt eine kurze Zeit, um zu trauern, ehe ich mich wieder von meinem Optimismus berauschen lasse und das herrlichste Lächeln aufsetze, zu dem ich fähig bin. Auf diese Weise schöpfe ich eine riesige Bandbreite an Gefühlen aus. Probieren Sie es einmal aus, sehr schnell zu tanzen, dabei herumzuwirbeln, die Arme empor zu reißen und so zu tun, als müßten Sie gleich vor Glück platzen.

Ich glaube, daß Menschen, die körperlich in Bewegung sind, auch geistig beweglich sind und viele neue kreative Ideen haben. Wenn unsere Physiologie die Art unserer Gedanken verändert, wenn eine depressive Körperhaltung auch zu depressiven Gedanken führt, dann führt eine offene Körperhaltung zu einer offenen Einstellung, eine ungewöhnliche, neue Körperhaltung zu neuen, ungewöhnlichen Gedanken. Lassen Sie das Blut einmal mit einer anderen Geschwindigkeit durch Ihren Körper rasen. Treiben Sie Sport, begeben Sie sich in neue, ungewöhnliche Situationen, lernen Sie einen neuen Tanz, versuchen Sie es einmal mit Tai-Chi oder packen Sie ein altes Hüpfseil aus und hüpfen Sie einmal wieder wie ein kleines Kind durch die Gegend. Versuchen Sie, sich auf Rollschuhen oder mit Inline-Skates fortzubewegen.

Manchmal habe ich den Eindruck, daß viele Menschen in einem langweiligen Alltagstrott festgefahren sind. Die täglichen Abläufe sind zu Routinen geworden. Der Körper dieser Menschen wird nur innerhalb eines relativ kleinen Spektrums eingesetzt und bewegt. Dadurch wird auch die Bandbreite der Gefühle dieser Menschen eingeschränkt. Versuchen Sie für einige Tage ein großes Spektrum an Gefühlszuständen zu erleben. Seien Sie leidenschaftlich, begeistert, euphorisch. Versuchen Sie, bis an Ihre Grenzen zu gehen.

Wer körperliche Grenzen verschiebt, der kann auch geistige Grenzen verschieben.

Achten Sie in der nächsten Zeit einmal auf Ihre Bewegungen. Bewegen Sie sich langsam, schnell, ruckartig, heftig, energisch, leicht, dynamisch, geschmeidig oder wie auch immer. Achten Sie darauf, ob sich an Ihren Gefühlen etwas verändert, wenn Sie Ihre Körperhaltung ändern. Nehmen Sie Körperhaltungen ein, die für bestimmte Zustände typisch sind. Wie stehen Sie da, wenn Sie Feuer und Flamme für etwas oder jemand sind? Welche Haltung haben Sie, wenn Sie sich wahnsinnig freuen? Woran kann man an Ihrem Körper erkennen, daß Sie gerade Angst oder Furcht empfinden? Was ist die verrückteste Körperhaltung, die Sie sich vorstellen können? Wie muß es sich wohl anfühlen, wenn Sie sich so bewegen wie Mister Bean oder Michael Jackson? Wie fühlt sich ein Fotomodell auf dem Laufsteg oder ein Fußballtrainer am Spielfeldrand?

Sie können noch viele ähnlich Fragen für sich finden und sich neugierig auf die Suche machen, wie Sie bisher Ihren Körper eingesetzt haben und wie Sie ihn in Zukunft einsetzen können. Wenn Sie sich gut fühlen wollen und handeln wollen wie jemand, der sich gut fühlt, dann tun Sie so, als ob Sie sich gut fühlen würden. Wie stehen Sie da, wenn Sie sich gut fühlen? Wie atmen Sie? In welcher Stellung sind Ihre Gesichtsmuskeln? Haben Sie Ihren Kopf gesenkt oder gebeugt? Achten Sie auch auf die Körperhaltungen anderer Menschen. Was verrät Ihnen die Körperhaltung über die Gefühle, die diese Menschen wohl gerade empfinden? Überprüfen Sie Ihre Hypothesen, indem Sie die anderen Menschen fragen, was sie gerade empfinden. Versuchen Sie auch in Verhandlungen oder Konfliktsituationen, in denen Sie bei Ihrem Gesprächspartner eine starre Haltung vorfinden, ihn in eine andere Körperhaltung zu führen. Beginnen Sie mit einem Pacing und verschaffen Sie sich so Zugang zu seiner Welt der Gefühle. Wenn Sie auf die gleiche Art atmen, sich auf die gleiche Art bewegen oder die gleiche Körperhaltung einnehmen, dann stimulieren Sie Ihr Nervensystem auf eine sehr ähnliche Art und Weise. Das erlaubt Ihnen sehr gut, ähnliche Gedanken zu entwickeln wie Ihr Gegenüber und Rapport zu ihm aufzubauen. Beginnen Sie dann zu führen und führen Sie den anderen durch eine Veränderung der körperlichen Haltung zu einer Veränderung der geistigen Haltung.

Durch die Physiologie beeinflussen wir die biochemischen und elektrischen Prozesse unseres Körpers. Sogar unser Immunsystem reagiert auf diese Veränderungen. Es gibt psychische Krankheiten, die sich besser durch Sport heilen lassen als durch eine fundierte Psychotherapie!

Eine sehr gute Möglichkeit, sich in einen guten Zustand zu bringen, bietet das Lachen. Menschen, die Spaß verstehen und in Ihrem beruflichen und privaten Alltag Humor einzusetzen pflegen, werden dafür nicht nur in Bezug auf ihre aktuellen Zustände belohnt, auch Ihr Gesundheitszustand verbessert sich. Esther Blumenfeld und Lynne Alpern, zwei amerikanische Psychologinnen, schreiben in Ihrem Buch Wer lacht, gewinnt?: Humor macht das Leben leichter. Er ist der salzlose, kalorienarme, fettfreie, absolut natürliche Weg zum Wohlbefinden..... Richtig eingesetzt, kann er die Art und Weise unseres Denkens, Fühlens, Handelns positiv beeinflussen. Humorvoll zu sein, können auch Sie lernen. Dadurch können Sie Ihre Lebensfreude steigern, mit Ihren Problemen leichter fertig werden, lebendiger kommunizieren, auch einmal unangenehme Wahrheiten sagen, Kontakte zu anderen Menschen aufbauen, Konflikte mit weniger Argumenten meistern und Ihren Körper etwas Gutes tun.

Prof. Dr. Med. William F. Fry von der Stanford Universität beschäftigt sich seit über dreißig Jahren mit den physiologischen Folgen des Lachens. Dabei hat er festgestellt, daß der Blutdruck steigt, ein Adrenalinstoß in den Blutstrom gelangt und die Muskeln in Brust, Bauch und Schultern sich zusammenziehen. Anschließend sinken die Werte und der Körper kann sich wieder entspannen. Durch Lachen kann man Kopfschmerzen vermindern und die Schmerzwahrnehmung des Gehirns verändern. Man vermutet, daß durch Lachen die Bildung von Endorphinen, das sind körpereigene Drogen, angeregt wird.



Leserstimmen:

Lieber Herr Landsiedel, von allen NLP-Büchern, die ich kenne (und das sind nicht wenige) gehe ich dazu über, das Ihrige meinen Patienten als Arbeitsmaterial zu empfehlen, weil es für Laien gut gegliedert, leicht verständlich und sehr praxisorientiert ist. Meine Hochachtung.

Carola Ade-Selling,
www.ade-sellin.de



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