Coaching für angehende Lehrtrainer

Ein GastbEvi Anderson-Krugeitrag von Evi Anderson-Krug, NLP-Lehrtrainerin, DVNLP,  und Landsiedel-Trainerin für Augsburg und Kitzingen.

Viele frischgebackene NLP-Trainer, die den Wunsch haben, selbst DVNLP-zertifizierte NLP-Ausbildungen durchzuführen, brauchen dafür erst einmal eine Anerkennung zum Lehrtrainer. Die bekommen sie nicht durch den Besuch einer weiteren Fortbildung. Es sind vielmehr ein paar zusätzliche Auflagen zu erfüllen, um die begehrte Lizenz zu erhalten. Schließlich soll gewährleistet sein, dass die neuen Ausbilder auch über eine hohe fachliche und persönliche Kompetenz verfügen.

Eine der Voraussetzungen ist zum Beispiel der Nachweis über 20 Einzelcoaching-Stunden, die bei einem „NLP-Anwender, der mindestens Lehrtrainer, DVNLP, und Master Coach, DVNLP, oder mindestens Lehrtrainer, DVNLP, und NLP-Berater, DVNLP, ist“, in Anspruch genommen werden (Quelle: DVNLP). Es wird also ganz klar die erforderliche fachliche Mindestqualifikation des Coaches festgelegt, der diese Stunden leisten und bescheinigen kann. Dies ist eine Kombination, die in der Praxis nicht immer so leicht zu finden ist.

Als Master-Coach (seit 2009) und Lehrtrainerin (seit 2011) bin ich berechtigt, diese Coachings durchzuführen und biete das auch seit vielen Jahren an.

Die meisten Klienten, die ein „normales“ Coaching bei mir buchen, tun dies aus einem akuten oder schon länger anhaltenden Veränderungswunsch heraus. Etwa, um aus einer privaten oder beruflichen Krise herauszukommen, einen Neubeginn zu wagen oder endlich gemäß ihrer Berufung leben zu können. Meine Klienten entscheiden sich also häufig aus einem gewissen Leidensdruck heraus für die professionelle Begleitung – und natürlich aus freien Stücken.

Doch ist diese Freiwilligkeit auch bei Klienten vorhanden, die „Pflicht“-Coachingstunden absolvieren, um eine Lizenz zu erwerben? Das kläre ich sehr offen, sobald die erste Anfrage kommt. Ich hake gezielt nach, welche Bereiche er oder sie optimieren möchte und an welchen Stellen Entwicklungspotenzial schlummert.

Was sind klassische Themen, mit denen die angehenden Lehrtrainer /-innen zu mir kommen? Wie bei jedem Klienten ist auch das natürlich sehr individuell. Ich möchte hier einen möglichen Ablauf skizzieren und habe ein paar „typische“ Anliegen herausgegriffen. Aus Respekt vor der Privatsphäre meiner Klienten habe ich mich bewusst allgemein ausgedrückt oder manches leicht abgewandelt, um keine Rückschlüsse auf konkrete Personen zuzulassen.

Ein Fallbeispiel
Beim ersten Gespräch lasse ich meine Klientin erst einmal allgemein berichten, wo sie steht, was sie bewegt und was ihre Coachingthemen und Ziele für unsere Treffen sind. Das darf natürlich alle Lebensbereiche betreffen, nicht nur ihre Trainer-Laufbahn. Gemeinsam besprechen wir die nächsten Schritte und Prioritäten: Was ist akut besonders wichtig und/oder dringend?

In diesem Fall steht ein Umzug an, sie ist beruflich stark eingespannt und weiß gar nicht, wie sie die Coachings zeitlich organisieren soll. Außerdem hat sie gerade einen Kunden, bei dem die Auftragsklärung nicht so optimal gelaufen ist. Das Seminar läuft nicht so, wie sie es erhofft hat und sie sieht sich als Trainerin in der Rolle, versäumte Führungsaufgaben des Vorgesetzten an die Teilnehmer weitergeben zu müssen. Als ich nach ihren Ressourcen frage, nennt sie die Natur und jede Form von Bewegung draußen als ihre große Kraftquelle. Nur kommt sie leider grad zu wenig dazu. Wir verabreden einige Coaching-Blöcke von mehreren Stunden am Stück. Das erspart ihr Fahrzeit und wir können länger an ihren Themen arbeiten.

Das erste Folgetreffen findet draußen statt, ein ausgiebiger Spaziergang in der Natur – Ressourcen-Aktivierung pur. Sie berichtet vom letzten Seminar, vom Verhalten der Teilnehmer, von ihren zwiespältigen Gefühlen. Einerseits sei der Auftrag gut bezahlt, andererseits wären die Teilnehmer auch zum Großteil in die Schulung geschickt worden und daher nicht von vornherein motiviert. Das Thema „Werte“ steht an. Welche Werte hat sie persönlich, welche kann sie in ihrem Trainerberuf leben? Welche möchte sie gern stärker integrieren? Das Coaching im Gehen gibt ihr ausreichend Zeit zum Überlegen.  Sie ist im Umbruch, das weiß sie auch, und ihr wird klar, dass sie künftig andere Zielgruppen erreichen möchte. Daher auch der starke Wunsch, NLP-Lehrtrainerin zu werden. Finanzen sind ihr wichtig, doch sie möchte einen Sinn in ihrem Beruf sehen. Und ihr wird klar, dass sie gerade auf dem besten Weg dahin ist.

Ein paar Bäume werden utilisiert und symbolisieren ihren Auftraggeber, sowie den ein oder anderen herausfordernden Teilnehmer. Wahrnehmungspositionen-Wechsel, Meta-Positionen auf einem Baumstumpf und einem Hochsitz finden hier am Waldrand eine passende Umgebung.  Auch die ein oder andere Übung zur Körpersprache und Status  bringen wir hier unter. Als ein Spaziergänger mit einem großen Hund vorbeikommt, kann sie ihre Wirkung gleich testen. Vor großen Hunden hat sie normalerweise etwas Angst, doch sie sie aktiviert ihren „Circle of Excellence“, bleibt innerlich stark und ruhig. Und der Hund? Läuft in angemessenem Abstand an ihr vorbei, ohne ihr zu nahe zu kommen. Test bestanden.

Wir verabschieden uns nach diesem  Outdoor-Nachmittag  und sie fühlt sich „gut durchgelüftet und wunderbar neu sortiert“.

Das nächste Treffen hat den Schwerpunkt „Trainer-Identität“. Ein paar alte Glaubenssätze dürfen sich verabschieden. Vor allem der, ob sie das Recht hat, zu führen und als Alphatier auch deutlich älteren und männlichen Teilnehmern  Anweisungen zu geben.  Führen dürfen und trotzdem weiblich sein – ist das ein Widerspruch? Es ist ein erneut intensiver, spannender Vormittag.

Innere Antreiber werden in der Folge entlarvt, zum Beispiel der, „perfekt“ sein  zu müssen oder es immer allen recht machen zu müssen. Die ganze Bandbreite wundervoller NLP-Formate und kreativen Abweichungen kann ich hier nutzen.

Der Weg zum LehrtrainerDoch auch ganz pragmatische Themen finden in einem solchen Coaching ihren Raum. Das nächste Treffen ist recht kurzfristig eingeschoben und dauert auch nicht so lange. Sie hat ein paar akute Fragen und ich habe in ihrem neuen Wohnort beruflich zu tun. Wir treffen uns auf einen Kaffee. Strategieplanung, neue Prioritäten setzen. Sie hat einen neuen Auftrag ergattert und will nicht mehr so viel mit PowerPoint arbeiten. Zeichnen kann sie aber nicht, ihrer Meinung nach. Ich zeige ihr auf ein paar Blättern Papier die ein oder andere leicht umsetzbare Idee, ihren Stoff auf Flipcharts zu zeichnen. Sie übt ein wenig und kann es gar nicht fassen, wie gut sie das kann.  Manche Glaubenssätze („ich kann das nicht“) lassen sich auch einfach wegzeichnen.

Und so wechseln sich die Themen ab  – ob es nun um neue Strategien und Fähigkeiten geht oder um die ganz wichtige Frage nach der eigenen Vision im Trainerdasein. Es ist ein spannendes Feld und sehr individuell.

Über die Autorin
Evi Anderson-Krug lebt im Raum München und begleitet Menschen in Umbruchsituationen und beim Finden neuer Lebensziele. Sie ist Master-Coach und Lehrtrainerin (DVNLP), und somit berechtigt, die Coachings für angehende Lehrtrainer durchzuführen. Evi ist darüber hinaus unsere Trainerin in Augsburg und in Kitzingen.  Weitere Infos findet ihr unter www.anderson-krug.de

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Wo geht´s denn bitte aus dem Hamsterrad?

Ein Gastbeitrag von Andreas Weitkamp, Gründer und Mitgeschäftsführer des Backoffice-Dienstleistungsunternehmens Training.Services

Wenn Sie einmal die letzten Artikel in diesem Blog betrachten, dann fällt Ihnen vielleicht auf, dass sich viele Themen nicht nur mit der inhaltlichen Ebene des Coachings beschäftigen, sondern mit dem Coach selbst. Stressbewältigung, Selbstcoaching, gute Vorsätze, 15 Gesetze für Deinen Erfolg – die Liste lässt sich erweitern…

Was uns dabei aufhorchen lässt, ist der rote Faden, der sich durch die Themen zieht: Coaches sind in der Regel Einzelunternehmer, sie sind für jeden einzelnen Aspekt ihres Unternehmens selbst verantwortlich.

Selbst und ständig…

Akquise? Essenziell. Rechnungen schreiben? Klar. Termine mit Kunden vereinbaren? Natürlich. Reisen organisieren? Vermutlich auch. Externe Räume organisieren? Ungern, aber vermutlich schon. Den eigenen Coaching-Raum sauber halten? Das macht sicher eine Putzhilfe. Facebook? Xing? LinkedIn? Blog Posts schreiben? Selbstverständlich, wie werden die potenziellen Kunden sonst aufmerksam. Telefonate entgegennehmen? Wann soll ich das denn noch machen. E-Mail-Kommunikation? Noch 148 Mails checken, muss nur noch kurz dieWelt retten…

Fällt Ihnen etwas auf? Bisher haben Sie noch niemanden gecoacht!

Wenn Ihnen das bekannt vorkommt, lassen Sie uns doch mal gemeinsam um die Ecke denken.

Müssen Sie das alles selbst machen?

Der einfachsteWeg, nicht mehr alles selbst machen zu müssen, ist das Delegieren. Aber für diese „bahnbrechende“ Neuigkeit hätten Sie den Artikel jetzt nicht lesen müssen – das wussten Sie vorher schon. Das eigentliche Problem ist ja: Woher bekommen Sie die Person, an die Sie vertrauensvoll Aufgaben abgeben können und wie soll das funktionieren, dass diese Person sowohl während normaler Bürozeiten verfügbar ist – als auch gleichzeitig keinen 40h-Vertrag beansprucht?

„OK“, werden Sie jetzt denken, „Thema erledigt, Problem weiter ungelöst!“
Oder doch nicht?

Lassen Sie sich in die Welt eines unserer Kunden entführen – vielleicht gefällt es Ihnen ja dort.

Fallbeispiel: Frau C. aus Berlin – Coach und Trainerin

Frau C. ist seit langen Jahren in der großen und unübersichtlichen Berufsgruppe der Trainer, Berater, Moderatoren, Coaches, Speaker und sonstigen Weiterbildner tätig. Früher war sie als Personalentwicklerin in mehreren mittelständischen und auch größeren Unternehmen angestellt und hat dort Personal- und Organisationsentwicklungsprojekte konzipiert und umgesetzt. Irgendwann wollte sie nicht mehr in den oft engen Grenzen einer Unternehmensorganisation mitlaufen, sondern ihren eigenen Weg gehen und sich selbständig machen.

Naheliegend, dass sie den bisherigen Arbeitsinhalt, der sie nach wie vor faszinierte, beibehielt und als Trainerin im Bereich Change Management und zusätzlich als Coach für Führungskräfte firmierte. Natürlich dauerte es einige Zeit, bis Sie sich im Markt etabliert hatte und die Auslastung stimmte. Aber dann tauchte ein neues Problem auf. Mit wachsender Auslastung stieg der organisatorische (und unbezahlte) Overhead immer mehr an, sodass ihr Körper irgendwann mit Hörsturz und ihre Psyche mit Erschöpfung reagierten. Soweit zur Vergangenheit.

Heute sieht ihr Arbeitsalltag anders aus: Ihr Festnetztelefon klingelt nicht mehr in ihrem Büro, sondern bei ihrem Backoffice-Dienstleister. Allerdings kein einfaches virtuelles Sekretariat, das nur Anrufe entgegennehmen und weitergeben kann, ohne inhaltliches Wissen zu haben. Bei ihrem Backoffice ist sie mit ihrer gesamten Büro-Infrastruktur technisch eingebunden: Das Telefon ist weitergeleitet, der Dienstleister meldet sich in ihrem Namen. Der Zugriff auf ihren Kalender ist eingerichtet, so kann das Backoffice innerhalb vereinbarter Parameter mit Kunden Termine vereinbaren. Wenn Frau C. aus dem Coaching kommt, stehen die neuen Termine schon im Kalender. Auch auf ihr Mailpostfach kann ihr Backoffice zugreifen – und beantwortet von einer eigenen Mailadresse im Namen von Frau C. bestimmte Anfragen eigenständig.

Wenn Frau C. unterwegs ist, kann sie im Telegrammstil Antworten auf Kundenmails texten – ihr Backoffice macht daraus lesbare, freundliche und mit präzisen Informationen versehene E-Mail-Kommunikation, bei der sich die Kunden aufgehoben und gut betreut wissen. Natürlich braucht es eine Zeit, bis das Vertrauen gewachsen ist und die Zusammenarbeit sich eingespielt hat. Aber da der Dienstleister einen sehr persönlichen Service für seine Kunden anbietet, kennt er schon bald die wichtigen Ansprechpartner ihrer Kunden und pflegt die Kundenbeziehung, ohne dass Frau C. überhaupt daran beteiligt ist. Die Reisebuchungen hat Frau C. übrigens auch nicht selbst vorgenommen, auch das hat ihr Backoffice nach ihren generellen Reise-Vorgaben, den Kalendereinträgen und einer kurzen Information per Mail übernommen. Reisedaten und Buchungsbestätigungen findet sie sowohl im elektronischen Kalender als auch per Mail.

Nach ihren Trainings sendet sie jetzt direkt die abfotografierten Flipcharts und Metaplanwände an ihr Backoffice – und hat meist innerhalb von nur zwei Tagen ein fertiges und professionelles Fotoprotokoll vorliegen, das ihr Kunde ebenfalls bereits erhalten hat. Die notwendigen Daten hat ihr Office aus dem Kalender ermittelt. Zukünftige Termine übernimmt das Office in eine Terminplanung, sodass Frau C. bei Bedarf auch die Möglichkeit hat, dem Dienstleister die gesamte Vorbereitung und
Steuerung zu überlassen.

Auch nach dem Coaching oder der Veranstaltung macht es sich Frau C. leichter als früher. Zu Beginn ihrer Selbständigkeit hat sie immer am Monatsende ihre Rechnungen geschrieben – mit Word, furchtbar aufwändig und fehleranfällig, weil sie dann einen ganzen Stapel Belege zuordnen musste. Heute scannt sie die Belege mit dem Smartphone, sobald sie sie erhält und sendet nach der Heimkehr alles als PDF-Datei an ihr Office. Dort wird über eine Online-Faktura-Software eine professionelle Rechnung erstellt, die sie dann selbst versendet oder inzwischen auch einfach direkt durch ihren Dienstleister verschicken lässt.

Fokussierung auf die wichtigen Dinge

So hat sich Frau C. nicht nur von ihrem Hörsturz erholt, sondern sich wertvolle Zeit eingekauft. Heute fokussiert sie sich auf die wesentlichen Dinge: ihre Coachees und Kunden, ihre Trainingskonzepte, die Akquise neuer Kunden und – auf sich selbst.Wenn sie keine Termine hat, geht sie mit ruhigem Gewissen zum Yoga, ihr Office nimmt ja währenddessen die Anrufe entgegen.

Das Backoffice arbeitet natürlich nicht ausschließlich für sie, aber der Dienstleister hat lange Erfahrung in der PE- und OE-Branche und die notwendigen Projekt- und Prozessmanagement-Skills, um die Anforderungen der verschiedenen Kunden so abzubilden, dass die Aufgaben zeitgerecht und in hoher Qualität erledigt werden. Die Abrechnung erfolgt über ein monatliches Zeitkontingent – vergleichbar einer Handy-Flatrate, die sekundengenau abgerufen wird. So kann Frau C. unabhängig von den gerade anstehenden Aufgaben die benötigte Zeit abrufen – bei Bedarf auch über ihr zugesichertes Kontingent hinaus. So bleibt ihr Service sowohl kalkulierbar als auch flexibel.

Hamsterrad – angehalten!

Gefällt Ihnen die Welt von Frau C.? Dann lassen Sie sich doch auch unterstützen – Ideen und Anregungen haben Sie ja jetzt genug. Und wenn Sie Ihre Entscheidung getroffen haben, freuen wir uns, auch Ihre eigene Welt ein bisschen einfacher zu machen – unabhängig von Ihrem Wohnort.

training-services

Andreas Weitkamp und Carsten Hammermann erledigen für Ihre Kunden aus der Zielgruppe der Trainer, Berater, Coaches und Speaker alles, was nicht direkt vor Ort beim Kunden stattfindet.
Die so gewonnene Zeit können Training.Services-Kunden dann alternativ z.B. zur Akquise, für die Weiterentwicklung des eigenen Profils als Dienstleister – oder auch zum Auf- und Krafttanken nutzen.
www.trainingservices.info

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Vorstellung der Coaching-Module: Outdoor-Coach (A13)

Der Outdoor-Coach verbindet Natur und Teamarbeit

Kann Wildwasserrafting und Bergsteigen tatsächlich mehr als ein erlebnisreicher Ausflug mit viel Spaß gemeinsam mit den Kollegen sein?

marco-plassDefinitiv ja! Zahlreiche Erfolgsberichte aus den letzten Jahren belegen, dass Outdoor-Training deutlich mehr kann. Durch die Trainingsumgebung in der Natur können gruppendynamische und sozialpsychologische Prozesse dauerhafter, effektiver und mit mehr Spaß eingeleitet werden. Sie vertiefen die eigene Verbundenheit mit der Natur und erweitern dadurch Ihr Verständnis für die Lern- und Entwicklungsprozesse Ihrer Klienten.

Aber was unterscheidet das Outdoortraining vom Indoortraining?

Die Gruppe wird durch phsysische Erfahrungen, erlebte Grenzen und gemeinsam überwundene Hindernisse zum Team. Vertrauen wird entwickelt, Stärken werden ausgebaut und Schwächen erkannt und es wird geübt mit ihnen umzugehen. Die Natur stellt eine ganz besondere Lernumgebung dar, in der Alltagssituationen abgebildet werden können und die als faszinierendes Vorbild für Lösungsideen dient. Der Kontakt mit der Natur unterstützt allerdings nicht nur bei der Bearbeitung beruflicher und privater Anliegen, sondern fördert auch die Kreativität und das Verantwortungsbewusstsein, aktiviert die Sinne und sorgt für AHA-Momente und Erlebnisse.

 Inhalte:

  • fireplace-1548786_640Kanutour
  • Hochseilgarten
  • Seilbrückenbau
  • Bau von Notunterkünften im Wald
    mit Übernachtung
  • Feuerkunde
  • Geocaching
  • Karte und Kompass

 Wie werde ich Outdoorcoach?

In unserer Fortbildung lernen die Teilnehmer aktiv am eigenen Körper den Anspruch von Outdoortrainings. Um den Prozess einer Gruppe zum Team zu begleiten, reicht theoretisches Wissen alleine nicht aus. Eigenes Erleben, eigene Impulse sind gefragt um Teamerfolg und Teamarbeit praktisch erfahrbar zu machen, um Motivation, Teambegeisterung zu entfachen. Outdoortrainings bieten hierfür vielfältige Möglichkeiten. Durch das eigene Erleben können die Übungen reflektiert und mit Hilfe erfahrener Trainer in den eigenen Trainings- und Coachingalltag transferiert werden. Das Team kann noch lange an gemeinsamen Erinnerungen zehren, die auch in turbulenten Team-, Abteilungs- oder Unternehmensphasen Bestand haben werden.

Ihr Trainer für den Outdoor-Coach ist Marco Plass.

Zur Homepage des Moduls Outdoor-Coach.

Termine: 07.06.-11.07.2017 in Gießen

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Selbstcoaching: Mach Dir auch mal selbst eine Freude

Wir alle leben oftmals einfach so vor uns hin. Wir arbeiten täglich 8 Stunden, machen den Haushalt, sind für die Familie da und so weiter. Schnell kann es da passieren, dass wir uns selbst vernachlässigen. Und das kann, wenn man es sich zur Gewohnheit macht, sehr problematische Folgen nach sich ziehen, wie z. B. Burnout. Schon in der Bibel steht: „Liebe Deinen nächsten, wie Dich selbst.“ Oftmals predigen wir die Nächstenliebe und vergessen uns selbst. Denn, wenn man jemanden liebt, tut man ihm auch etwas Gutes. Mach Dir eine Freude. Nimm Dir einmal in der Woche  -besser täglich-  Zeit und tue etwas, was Dir Freude bereitet.

Gunther Schmidt, der bekannte Hypnotherapeut, sieht es als seine therapeutische Pflicht an, dass es ihm gut geht. Denn nur dann hat er Zugang zu allen seinen Kompetenzen, und er sieht es als seine Pflicht an, seinen Klienten nicht weniger zu bieten als seine gesamte Kompetenz.

Ebenso sollten wir uns alle verhalten. Wir sollten uns um unserer selbst ustress-relaxnd unserer Umgebung Willen dafür sorgen, dass es uns gut geht. Eine gute Methode, damit uns dies nicht entgleitet, ist es, sich diesen Termin, wann wir uns etwas Gutes tun, fest im Kalender zu markieren. Man sollte ihn dann ebenso vehement verteidigen, wie den Termin zu einer Beförderung. Auch macht es Sinn, sich schon von vornherein zu überlegen, was man sich gutes tut. So hat man es noch konkreter geplant; außerdem darf man sich schon darauf freuen.

Zur Selbstfürsorge gehört auch noch ein weiterer Punkt: die Selbstbestimmung. Das heißt, du musst auch die Dinge tun können, die dir allein wichtig sind. In deinem Leben muss also auch Platz und Raum für die Tätigkeiten sein, die dir Freude machen und die dich erfüllen. Selbst wenn alle um dich herum das nicht verstehen oder sogar missbilligen.

Überlege, was Dir richtig Freude bereitet. Vielleicht etwas, was Du schon als Kind immer tun wolltest?

Vielleicht wolltest Du schon immer mal einen Adrenalin-Kick spüren, z. B. durch Bungee-Jumping oder Fallschirmspringen? In welchen Situationen ging es Dir richtig gut? Was kannst Du machen um diese Gefühle wieder zu erleben? Dadurch, dass wir uns Zeit für uns selbst nehmen, steigern wir auch unser Selbstwertgefühl. Wir zeigen, dass wir es uns selbst Wert sind, Zeit mit Dingen zu verbringen, welche uns gut tun.

Außerdem leben wir nur einmal und können nicht in die Zukunft sehen. Ist dafallschrimsprungs nicht ein Grund, wenigstens einmal in der Woche etwas zu tun, was Dir wirklich Freude bereitet. Dazu kommt, dass eine Investition in Deine Freude auch eine Investition in positive Gedanken in der Zukunft ist; Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass, je länger ein schönes Erlebnis her ist, es immer positiver bewertet wird.

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Stressmanagement

Erfolgreiche Stressbewältigung

stopwatch-911767_640Stress ist momentan in aller Munde. Jeder Fünfte in Deutschland fühlt sich im Dauerstress. Ärzte schlagen Alarm, denn für rund 70 – 80 % aller Krankheiten ist Stress wenigstens zum Teil mitverantwortlich.
Wir sind daher gefordert, nicht nur den täglich an uns gestellten Aufgaben gerecht zu werden. Wir müssen auch mit Körper, Geist und Seele – unseren persönlich wichtigsten Ressourcen pfleglich umgehen.
Nur mit einem leistungsfähigen Kopf und Körper können wir langfristig ein gesundes, zufriedenes und erfolgreiches Leben führen!

Eigene Grenzen erkennen – Körpersignale wahrnehmen

Nachdem wir unsere körperlichen und psychischen Grenzen erkannt haben oder Körpersignalen auf den ursächlichen Grund gegangen sind, sollten wir ein individuelles Programm gegen Stress entwickeln.
Stress lässt sich am erfolgreichsten mit einem individuellen Dreiklang aus regelmäßiger Bewegung, gesunder Ernährung und Entspannung erzielen. Das Leben sollte neben Aktivität auch Ruhephasen zum Kraft tanken beinhalten. Gönne Dir nach getaner Arbeit erholsame Zeiten der Regeneration und der Entspannung.

yoga-1883321_640Meine Empfehlung: Tue Dir jeden Tag etwas Gutes! Entwickle Deine ganz persönlichen „Zeit-für-sich-Rituale“. Einen täglichen Termin von unterschiedlicher Länge, aber höchster Priorität!
Schaffe einen verdienten Ausgleich zu Deinen täglichen Anstrengungen. So hast Du neben der Arbeit immer noch ein „Für-mich-Thema“ auf Deiner Agenda. Etwas, auf das Du Dich täglich neu freuen kannst!

Was kann ich konkret tun?

Ein Besuch im Fitnessstudio, eine Runde auf dem Rad oder mit den Laufschuhen durch den Wald, sich ein entspanntes Wellness-Erlebnis gönnen, bei seinem Lieblingshobby im Flow die Zeit vergessen. Oder einfach eine schöne und gesellige Zeit mit netten Menschen verbringen. Wenn nur wenig Zeit zur Verfügung steht, kann auch ein genussvoller Cappuccino oder ein Entspannungsbad sehr erholsam sein. Wichtig ist eine neue Sichtweise auf Deine Erholung! Eine neue hohe Priorität!

Ich empfehle Dir, auch einmal eine Entspannungsübung auszuprobieren. Bei der großen Auswahl ist bestimmt auch etwas Passendes für Dich dabei. Innere Ruhe führt uns zu Ausgeglichenheit und Zufriedenheit.
Wenn wir im „Hamsterrad“ sitzen, fehlt uns häufig die Kontrolle über unser Handeln. Wir fühlen uns getrieben und funktionieren nur noch. Leider registrieren wir dabei auch nicht, dass wir uns schon längst im Erschöpfungsmodus befinden. Dabei schüttet der Körper Stresshormone aus, die schwere gesundheitliche Schäden im Körper anrichten können.

Meine eigene Geschichte

Auch ich kenne diese Lebensphase. Meine Empfehlung: Ziehe rechtzeitig die Reißleine! Ich habe über viele Jahre meine schwer pflegebedürftige Mutter – gemeinsam mit meinem Nachbarn und der ambulanten Diakonie – zu hause gepflegt. Hinzu kam mein Vollzeitjob in Presse und Marketing in einer Versicherungsgesellschaft. Das unharmonische Verhältnis zu meiner Vorgesetzten brachte schließlich mein Fass zum überlaufen… Burnout!

Heute arbeite ich als Business Trainer und Coach für Firmenkunden und interessierte Gruppen, um meine gemachten Erfahrungen weiterzugeben. Ich möchte Menschen helfen, aus vergleichbaren Situationen erfolgreich herauszukommen. Oder mit einem bewussten und gesunden Lebensstil gar nicht erst hinein zu geraten.
Ohne meine pädagogischen und psychologischen Fähigkeiten und mein Interesse an Menschen hätte ich mich nicht zu diesem Berufswechsel entschieden. Ich vermittele auf meine authentische Art, wissenschaftlich und psychologisch anerkanntes Know-how und persönliche Erfahrungen, die mir selbst auf meinem Weg aus der Talsohle geholfen haben.

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Nach jahrelanger Erfahrung in der Wirtschaft arbeitet Diplom-Betriebswirt Frank Reime heute als erfolgreicher Business Trainer und Coach. Alle Infos zu den Workshops und Trainings zur Stressbewältigung finden Sie hier:

www.frankreime.de

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