Wo geht´s denn bitte aus dem Hamsterrad?

Ein Gastbeitrag von Andreas Weitkamp, Gründer und Mitgeschäftsführer des Backoffice-Dienstleistungsunternehmens Training.Services

Wenn Sie einmal die letzten Artikel in diesem Blog betrachten, dann fällt Ihnen vielleicht auf, dass sich viele Themen nicht nur mit der inhaltlichen Ebene des Coachings beschäftigen, sondern mit dem Coach selbst. Stressbewältigung, Selbstcoaching, gute Vorsätze, 15 Gesetze für Deinen Erfolg – die Liste lässt sich erweitern…

Was uns dabei aufhorchen lässt, ist der rote Faden, der sich durch die Themen zieht: Coaches sind in der Regel Einzelunternehmer, sie sind für jeden einzelnen Aspekt ihres Unternehmens selbst verantwortlich.

Selbst und ständig…

Akquise? Essenziell. Rechnungen schreiben? Klar. Termine mit Kunden vereinbaren? Natürlich. Reisen organisieren? Vermutlich auch. Externe Räume organisieren? Ungern, aber vermutlich schon. Den eigenen Coaching-Raum sauber halten? Das macht sicher eine Putzhilfe. Facebook? Xing? LinkedIn? Blog Posts schreiben? Selbstverständlich, wie werden die potenziellen Kunden sonst aufmerksam. Telefonate entgegennehmen? Wann soll ich das denn noch machen. E-Mail-Kommunikation? Noch 148 Mails checken, muss nur noch kurz dieWelt retten…

Fällt Ihnen etwas auf? Bisher haben Sie noch niemanden gecoacht!

Wenn Ihnen das bekannt vorkommt, lassen Sie uns doch mal gemeinsam um die Ecke denken.

Müssen Sie das alles selbst machen?

Der einfachsteWeg, nicht mehr alles selbst machen zu müssen, ist das Delegieren. Aber für diese „bahnbrechende“ Neuigkeit hätten Sie den Artikel jetzt nicht lesen müssen – das wussten Sie vorher schon. Das eigentliche Problem ist ja: Woher bekommen Sie die Person, an die Sie vertrauensvoll Aufgaben abgeben können und wie soll das funktionieren, dass diese Person sowohl während normaler Bürozeiten verfügbar ist – als auch gleichzeitig keinen 40h-Vertrag beansprucht?

„OK“, werden Sie jetzt denken, „Thema erledigt, Problem weiter ungelöst!“
Oder doch nicht?

Lassen Sie sich in die Welt eines unserer Kunden entführen – vielleicht gefällt es Ihnen ja dort.

Fallbeispiel: Frau C. aus Berlin – Coach und Trainerin

Frau C. ist seit langen Jahren in der großen und unübersichtlichen Berufsgruppe der Trainer, Berater, Moderatoren, Coaches, Speaker und sonstigen Weiterbildner tätig. Früher war sie als Personalentwicklerin in mehreren mittelständischen und auch größeren Unternehmen angestellt und hat dort Personal- und Organisationsentwicklungsprojekte konzipiert und umgesetzt. Irgendwann wollte sie nicht mehr in den oft engen Grenzen einer Unternehmensorganisation mitlaufen, sondern ihren eigenen Weg gehen und sich selbständig machen.

Naheliegend, dass sie den bisherigen Arbeitsinhalt, der sie nach wie vor faszinierte, beibehielt und als Trainerin im Bereich Change Management und zusätzlich als Coach für Führungskräfte firmierte. Natürlich dauerte es einige Zeit, bis Sie sich im Markt etabliert hatte und die Auslastung stimmte. Aber dann tauchte ein neues Problem auf. Mit wachsender Auslastung stieg der organisatorische (und unbezahlte) Overhead immer mehr an, sodass ihr Körper irgendwann mit Hörsturz und ihre Psyche mit Erschöpfung reagierten. Soweit zur Vergangenheit.

Heute sieht ihr Arbeitsalltag anders aus: Ihr Festnetztelefon klingelt nicht mehr in ihrem Büro, sondern bei ihrem Backoffice-Dienstleister. Allerdings kein einfaches virtuelles Sekretariat, das nur Anrufe entgegennehmen und weitergeben kann, ohne inhaltliches Wissen zu haben. Bei ihrem Backoffice ist sie mit ihrer gesamten Büro-Infrastruktur technisch eingebunden: Das Telefon ist weitergeleitet, der Dienstleister meldet sich in ihrem Namen. Der Zugriff auf ihren Kalender ist eingerichtet, so kann das Backoffice innerhalb vereinbarter Parameter mit Kunden Termine vereinbaren. Wenn Frau C. aus dem Coaching kommt, stehen die neuen Termine schon im Kalender. Auch auf ihr Mailpostfach kann ihr Backoffice zugreifen – und beantwortet von einer eigenen Mailadresse im Namen von Frau C. bestimmte Anfragen eigenständig.

Wenn Frau C. unterwegs ist, kann sie im Telegrammstil Antworten auf Kundenmails texten – ihr Backoffice macht daraus lesbare, freundliche und mit präzisen Informationen versehene E-Mail-Kommunikation, bei der sich die Kunden aufgehoben und gut betreut wissen. Natürlich braucht es eine Zeit, bis das Vertrauen gewachsen ist und die Zusammenarbeit sich eingespielt hat. Aber da der Dienstleister einen sehr persönlichen Service für seine Kunden anbietet, kennt er schon bald die wichtigen Ansprechpartner ihrer Kunden und pflegt die Kundenbeziehung, ohne dass Frau C. überhaupt daran beteiligt ist. Die Reisebuchungen hat Frau C. übrigens auch nicht selbst vorgenommen, auch das hat ihr Backoffice nach ihren generellen Reise-Vorgaben, den Kalendereinträgen und einer kurzen Information per Mail übernommen. Reisedaten und Buchungsbestätigungen findet sie sowohl im elektronischen Kalender als auch per Mail.

Nach ihren Trainings sendet sie jetzt direkt die abfotografierten Flipcharts und Metaplanwände an ihr Backoffice – und hat meist innerhalb von nur zwei Tagen ein fertiges und professionelles Fotoprotokoll vorliegen, das ihr Kunde ebenfalls bereits erhalten hat. Die notwendigen Daten hat ihr Office aus dem Kalender ermittelt. Zukünftige Termine übernimmt das Office in eine Terminplanung, sodass Frau C. bei Bedarf auch die Möglichkeit hat, dem Dienstleister die gesamte Vorbereitung und
Steuerung zu überlassen.

Auch nach dem Coaching oder der Veranstaltung macht es sich Frau C. leichter als früher. Zu Beginn ihrer Selbständigkeit hat sie immer am Monatsende ihre Rechnungen geschrieben – mit Word, furchtbar aufwändig und fehleranfällig, weil sie dann einen ganzen Stapel Belege zuordnen musste. Heute scannt sie die Belege mit dem Smartphone, sobald sie sie erhält und sendet nach der Heimkehr alles als PDF-Datei an ihr Office. Dort wird über eine Online-Faktura-Software eine professionelle Rechnung erstellt, die sie dann selbst versendet oder inzwischen auch einfach direkt durch ihren Dienstleister verschicken lässt.

Fokussierung auf die wichtigen Dinge

So hat sich Frau C. nicht nur von ihrem Hörsturz erholt, sondern sich wertvolle Zeit eingekauft. Heute fokussiert sie sich auf die wesentlichen Dinge: ihre Coachees und Kunden, ihre Trainingskonzepte, die Akquise neuer Kunden und – auf sich selbst.Wenn sie keine Termine hat, geht sie mit ruhigem Gewissen zum Yoga, ihr Office nimmt ja währenddessen die Anrufe entgegen.

Das Backoffice arbeitet natürlich nicht ausschließlich für sie, aber der Dienstleister hat lange Erfahrung in der PE- und OE-Branche und die notwendigen Projekt- und Prozessmanagement-Skills, um die Anforderungen der verschiedenen Kunden so abzubilden, dass die Aufgaben zeitgerecht und in hoher Qualität erledigt werden. Die Abrechnung erfolgt über ein monatliches Zeitkontingent – vergleichbar einer Handy-Flatrate, die sekundengenau abgerufen wird. So kann Frau C. unabhängig von den gerade anstehenden Aufgaben die benötigte Zeit abrufen – bei Bedarf auch über ihr zugesichertes Kontingent hinaus. So bleibt ihr Service sowohl kalkulierbar als auch flexibel.

Hamsterrad – angehalten!

Gefällt Ihnen die Welt von Frau C.? Dann lassen Sie sich doch auch unterstützen – Ideen und Anregungen haben Sie ja jetzt genug. Und wenn Sie Ihre Entscheidung getroffen haben, freuen wir uns, auch Ihre eigene Welt ein bisschen einfacher zu machen – unabhängig von Ihrem Wohnort.

training-services

Andreas Weitkamp und Carsten Hammermann erledigen für Ihre Kunden aus der Zielgruppe der Trainer, Berater, Coaches und Speaker alles, was nicht direkt vor Ort beim Kunden stattfindet.
Die so gewonnene Zeit können Training.Services-Kunden dann alternativ z.B. zur Akquise, für die Weiterentwicklung des eigenen Profils als Dienstleister – oder auch zum Auf- und Krafttanken nutzen.
www.trainingservices.info

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Vorstellung der Coaching-Module: Outdoor-Coach (A13)

Der Outdoor-Coach verbindet Natur und Teamarbeit

Kann Wildwasserrafting und Bergsteigen tatsächlich mehr als ein erlebnisreicher Ausflug mit viel Spaß gemeinsam mit den Kollegen sein?

marco-plassDefinitiv ja! Zahlreiche Erfolgsberichte aus den letzten Jahren belegen, dass Outdoor-Training deutlich mehr kann. Durch die Trainingsumgebung in der Natur können gruppendynamische und sozialpsychologische Prozesse dauerhafter, effektiver und mit mehr Spaß eingeleitet werden. Sie vertiefen die eigene Verbundenheit mit der Natur und erweitern dadurch Ihr Verständnis für die Lern- und Entwicklungsprozesse Ihrer Klienten.

Aber was unterscheidet das Outdoortraining vom Indoortraining?

Die Gruppe wird durch phsysische Erfahrungen, erlebte Grenzen und gemeinsam überwundene Hindernisse zum Team. Vertrauen wird entwickelt, Stärken werden ausgebaut und Schwächen erkannt und es wird geübt mit ihnen umzugehen. Die Natur stellt eine ganz besondere Lernumgebung dar, in der Alltagssituationen abgebildet werden können und die als faszinierendes Vorbild für Lösungsideen dient. Der Kontakt mit der Natur unterstützt allerdings nicht nur bei der Bearbeitung beruflicher und privater Anliegen, sondern fördert auch die Kreativität und das Verantwortungsbewusstsein, aktiviert die Sinne und sorgt für AHA-Momente und Erlebnisse.

 Inhalte:

  • fireplace-1548786_640Kanutour
  • Hochseilgarten
  • Seilbrückenbau
  • Bau von Notunterkünften im Wald
    mit Übernachtung
  • Feuerkunde
  • Geocaching
  • Karte und Kompass

 Wie werde ich Outdoorcoach?

In unserer Fortbildung lernen die Teilnehmer aktiv am eigenen Körper den Anspruch von Outdoortrainings. Um den Prozess einer Gruppe zum Team zu begleiten, reicht theoretisches Wissen alleine nicht aus. Eigenes Erleben, eigene Impulse sind gefragt um Teamerfolg und Teamarbeit praktisch erfahrbar zu machen, um Motivation, Teambegeisterung zu entfachen. Outdoortrainings bieten hierfür vielfältige Möglichkeiten. Durch das eigene Erleben können die Übungen reflektiert und mit Hilfe erfahrener Trainer in den eigenen Trainings- und Coachingalltag transferiert werden. Das Team kann noch lange an gemeinsamen Erinnerungen zehren, die auch in turbulenten Team-, Abteilungs- oder Unternehmensphasen Bestand haben werden.

Ihr Trainer für den Outdoor-Coach ist Marco Plass.

Zur Homepage des Moduls Outdoor-Coach.

Termine: 07.06.-11.07.2017 in Gießen

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Selbstcoaching: Mach Dir auch mal selbst eine Freude

Wir alle leben oftmals einfach so vor uns hin. Wir arbeiten täglich 8 Stunden, machen den Haushalt, sind für die Familie da und so weiter. Schnell kann es da passieren, dass wir uns selbst vernachlässigen. Und das kann, wenn man es sich zur Gewohnheit macht, sehr problematische Folgen nach sich ziehen, wie z. B. Burnout. Schon in der Bibel steht: „Liebe Deinen nächsten, wie Dich selbst.“ Oftmals predigen wir die Nächstenliebe und vergessen uns selbst. Denn, wenn man jemanden liebt, tut man ihm auch etwas Gutes. Mach Dir eine Freude. Nimm Dir einmal in der Woche  -besser täglich-  Zeit und tue etwas, was Dir Freude bereitet.

Gunther Schmidt, der bekannte Hypnotherapeut, sieht es als seine therapeutische Pflicht an, dass es ihm gut geht. Denn nur dann hat er Zugang zu allen seinen Kompetenzen, und er sieht es als seine Pflicht an, seinen Klienten nicht weniger zu bieten als seine gesamte Kompetenz.

Ebenso sollten wir uns alle verhalten. Wir sollten uns um unserer selbst ustress-relaxnd unserer Umgebung Willen dafür sorgen, dass es uns gut geht. Eine gute Methode, damit uns dies nicht entgleitet, ist es, sich diesen Termin, wann wir uns etwas Gutes tun, fest im Kalender zu markieren. Man sollte ihn dann ebenso vehement verteidigen, wie den Termin zu einer Beförderung. Auch macht es Sinn, sich schon von vornherein zu überlegen, was man sich gutes tut. So hat man es noch konkreter geplant; außerdem darf man sich schon darauf freuen.

Zur Selbstfürsorge gehört auch noch ein weiterer Punkt: die Selbstbestimmung. Das heißt, du musst auch die Dinge tun können, die dir allein wichtig sind. In deinem Leben muss also auch Platz und Raum für die Tätigkeiten sein, die dir Freude machen und die dich erfüllen. Selbst wenn alle um dich herum das nicht verstehen oder sogar missbilligen.

Überlege, was Dir richtig Freude bereitet. Vielleicht etwas, was Du schon als Kind immer tun wolltest?

Vielleicht wolltest Du schon immer mal einen Adrenalin-Kick spüren, z. B. durch Bungee-Jumping oder Fallschirmspringen? In welchen Situationen ging es Dir richtig gut? Was kannst Du machen um diese Gefühle wieder zu erleben? Dadurch, dass wir uns Zeit für uns selbst nehmen, steigern wir auch unser Selbstwertgefühl. Wir zeigen, dass wir es uns selbst Wert sind, Zeit mit Dingen zu verbringen, welche uns gut tun.

Außerdem leben wir nur einmal und können nicht in die Zukunft sehen. Ist dafallschrimsprungs nicht ein Grund, wenigstens einmal in der Woche etwas zu tun, was Dir wirklich Freude bereitet. Dazu kommt, dass eine Investition in Deine Freude auch eine Investition in positive Gedanken in der Zukunft ist; Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass, je länger ein schönes Erlebnis her ist, es immer positiver bewertet wird.

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Stressmanagement

Erfolgreiche Stressbewältigung

stopwatch-911767_640Stress ist momentan in aller Munde. Jeder Fünfte in Deutschland fühlt sich im Dauerstress. Ärzte schlagen Alarm, denn für rund 70 – 80 % aller Krankheiten ist Stress wenigstens zum Teil mitverantwortlich.
Wir sind daher gefordert, nicht nur den täglich an uns gestellten Aufgaben gerecht zu werden. Wir müssen auch mit Körper, Geist und Seele – unseren persönlich wichtigsten Ressourcen pfleglich umgehen.
Nur mit einem leistungsfähigen Kopf und Körper können wir langfristig ein gesundes, zufriedenes und erfolgreiches Leben führen!

Eigene Grenzen erkennen – Körpersignale wahrnehmen

Nachdem wir unsere körperlichen und psychischen Grenzen erkannt haben oder Körpersignalen auf den ursächlichen Grund gegangen sind, sollten wir ein individuelles Programm gegen Stress entwickeln.
Stress lässt sich am erfolgreichsten mit einem individuellen Dreiklang aus regelmäßiger Bewegung, gesunder Ernährung und Entspannung erzielen. Das Leben sollte neben Aktivität auch Ruhephasen zum Kraft tanken beinhalten. Gönne Dir nach getaner Arbeit erholsame Zeiten der Regeneration und der Entspannung.

yoga-1883321_640Meine Empfehlung: Tue Dir jeden Tag etwas Gutes! Entwickle Deine ganz persönlichen „Zeit-für-sich-Rituale“. Einen täglichen Termin von unterschiedlicher Länge, aber höchster Priorität!
Schaffe einen verdienten Ausgleich zu Deinen täglichen Anstrengungen. So hast Du neben der Arbeit immer noch ein „Für-mich-Thema“ auf Deiner Agenda. Etwas, auf das Du Dich täglich neu freuen kannst!

Was kann ich konkret tun?

Ein Besuch im Fitnessstudio, eine Runde auf dem Rad oder mit den Laufschuhen durch den Wald, sich ein entspanntes Wellness-Erlebnis gönnen, bei seinem Lieblingshobby im Flow die Zeit vergessen. Oder einfach eine schöne und gesellige Zeit mit netten Menschen verbringen. Wenn nur wenig Zeit zur Verfügung steht, kann auch ein genussvoller Cappuccino oder ein Entspannungsbad sehr erholsam sein. Wichtig ist eine neue Sichtweise auf Deine Erholung! Eine neue hohe Priorität!

Ich empfehle Dir, auch einmal eine Entspannungsübung auszuprobieren. Bei der großen Auswahl ist bestimmt auch etwas Passendes für Dich dabei. Innere Ruhe führt uns zu Ausgeglichenheit und Zufriedenheit.
Wenn wir im „Hamsterrad“ sitzen, fehlt uns häufig die Kontrolle über unser Handeln. Wir fühlen uns getrieben und funktionieren nur noch. Leider registrieren wir dabei auch nicht, dass wir uns schon längst im Erschöpfungsmodus befinden. Dabei schüttet der Körper Stresshormone aus, die schwere gesundheitliche Schäden im Körper anrichten können.

Meine eigene Geschichte

Auch ich kenne diese Lebensphase. Meine Empfehlung: Ziehe rechtzeitig die Reißleine! Ich habe über viele Jahre meine schwer pflegebedürftige Mutter – gemeinsam mit meinem Nachbarn und der ambulanten Diakonie – zu hause gepflegt. Hinzu kam mein Vollzeitjob in Presse und Marketing in einer Versicherungsgesellschaft. Das unharmonische Verhältnis zu meiner Vorgesetzten brachte schließlich mein Fass zum überlaufen… Burnout!

Heute arbeite ich als Business Trainer und Coach für Firmenkunden und interessierte Gruppen, um meine gemachten Erfahrungen weiterzugeben. Ich möchte Menschen helfen, aus vergleichbaren Situationen erfolgreich herauszukommen. Oder mit einem bewussten und gesunden Lebensstil gar nicht erst hinein zu geraten.
Ohne meine pädagogischen und psychologischen Fähigkeiten und mein Interesse an Menschen hätte ich mich nicht zu diesem Berufswechsel entschieden. Ich vermittele auf meine authentische Art, wissenschaftlich und psychologisch anerkanntes Know-how und persönliche Erfahrungen, die mir selbst auf meinem Weg aus der Talsohle geholfen haben.

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Nach jahrelanger Erfahrung in der Wirtschaft arbeitet Diplom-Betriebswirt Frank Reime heute als erfolgreicher Business Trainer und Coach. Alle Infos zu den Workshops und Trainings zur Stressbewältigung finden Sie hier:

www.frankreime.de

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Erfolgreiche Kommunikation durch eine geschulte Wahrnehmung

Ein paar Sätze, ein falscher Blick und schwupps – schon ist man in der Falle. Konflikte, die aus Missverständnissen oder nicht ausreichender Wahrnehmung des Gegenüber entstehen, begegnen uns im Alltag ständig. Doch wie kannst du präventiv dagegen vorgehen?

Trainiere deine Wahrnehmung

Die Wahrnehmung spielt im Coaching, aber auch in sämtlichen anderen Lebenslagen eine sehr große Rolle. Nur wenn wir in der Laaufmerksamkeitge sind, möglichst viele Feinheiten der Körpersprache des Gegenübers wahrzunehmen, können wir darauf eingehen und basierend auf den durch unsere Sinne gesammelten Informationen den weiteren Verlauf der Kommunikation gestalten. In diesem Sinne sind offene Sinneskanäle durch nichts zu ersetzen. Bestimmte innere Zustände korrespondieren mit bestimmten äußerlich sichtbaren Me rkmalen. Es ist nützlich diese Merkmale zu studieren, um den Prozess steuern zu können und zu wissen, wo der andere gerade steht. Durch dieses Mehr an Informationen kannst du deine Kommunikation entsprechend anpassen. So kannst du z.B. nachdem du dich gut auf dein Gegenüber eingestellt hast, anhand einer feinen Veränderung im Gesicht erkennen, ob ein Vorschlag gut ankommt oder ob vielleicht noch weitere Argumente notwendig sind.

Baue eine Beziehung auf

Ein weiterer wichtiger Bestandteil deiner Wahrnehmung sollte Rapport sein. Rapport bedeutet, Menschen auf ihrem Niveau anzusprechen und ihre Sprache zu verwenden, um sie von Gedanken zu überzeugen, die sie nicht verstanden hätten, wären sie in einer anderen Form dargestellt worden. Rapport ist die Fähigkeit, die Welt eines anderen zu betreten und zu ihm eine Brücke zu bauen. Es ist die Kunst, die Unterstützung und Mitarbeit anderer zu erhalten, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Rapport ist eine Beziehung, die gekennzeichnet ist durch Zustimmung, gleiche Richtung oder Ähnlichkeit. Wenn der Rapport vorhanden ist, dann verschwindet der Widerstand. Rapport bedeutet, einen tiefen Kontakt zu dem Unbewussten des anderen aufzubauen. Manchmal sagt man auch: „wir waren auf einer Wellenlänge“, „wir hatten einen guten Draht zueinander“ oder „wir sind uns sympathisch“. Rapport ist sehr wichtig, wenn es um Vertrauen geht. Ein Arzt braucht das Vertrauen seines Klienten. Ein Verkäufer braucht das Vertrauen seines Kunden. Eine Mutter braucht das Vertrauen eines Kindes. Vieles in unseren täglichen Interaktionen dreht sich um Vertrauen. Menschen, die sich mögen und einen tiefen Kontakt zueinander haben, passen unbewusst ihr Ausdrucksverhalten einander an.
Dieses Phänomen lässt sich auch anders herum nutzen: Indem Du Dein  Ausdrucksverhalten an Deinen Gegenüber anpasst, vertiefst Du den Rapport zu ihm.

Kommuniziere erfolgreich

Nachdem man sich eine Weile dem Partner angeglichen und den Rapport hergestellt hat, kann man dazu übergehen, ihn zu führen und dadurch die Richtung der Kommunikation zu verändern. Führen heißt: jemanden auf der Basis von Rapport und im Sinne des Win-Win- Prinzips zu einem bestimmten Ziel oder Ergebnis hinzuführen. Es stellt auch eine Möglichkeit dar, um zu überprüfen, ob bereits eine vertrauensvolle Beziehung besteht. Ist dies der Fall, so wird der ateam-successndere nach kurzer Zeit unbewusst meinem Führen folgen. Wenn der andere mir noch nicht folgt, dann sollte ich wieder zum Angleichen zurückkehren. Mit dieser Methode kann ich beispielsweise jemanden aus einem schlechten Gefühlszustand heraus in einen besseren Zustand führen.  Wenn alle drei Kanäle zusammenpassen, dann spricht man auch davon, dass wir kongruent sind. Passen die Botschaften nicht zusammen, dann spricht man von Inkongruenz. In diesem Fall vertrauen wir zunächst auf die Körpersprache, dann auf die Stimme und zuletzt auf das gesprochene Wort – sicher weil wir schon oft die Erfahrung gemacht haben, dass uns jemand mit seinen Worten angelogen hat. Daher sagen manche  Körperspracheforscher: „Der Körper lügt nie.“

Versuche, in deinem Alltag deine Wahrnehmung zu schärfen, um zukünftig erfolgreicher kommunizieren zu können.

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