Marian Zefferer
Ich bin Psychologe (MSc), NLP-Lehrtrainer und Hypnose Master Trainer der World Hypnosis Organization. Ich lernte Hypnose 2006 kennen und habe die 8 hypnotischen Prinzipien entwickelt. Was ich unterrichte, ist Hypnose als wirksame Kommunikation. Kein Sonderzustand, keine Treppe, die Du hinuntergehen musst.
Kurz gesagt: Marian Zefferer, MSc, ist Psychologe, NLP-Lehrtrainer und -Lehrcoach (DVNLP, ÖDV-NLP, IN/ICI), Lebens- und Sozialberater und Hypnose Master Trainer der World Hypnosis Organization. Er lebt in Kärnten, arbeitet zu 100 Prozent online und hat über 4.000 Stunden online-live unterrichtet. Er ist Entwickler der 8 hypnotischen Prinzipien, Host des Podcasts „Psychologie der Worte" und vertritt die Non-State-Position: Hypnose ist wirksame Kommunikation, kein besonderer Bewusstseinszustand.
Wie ich zur Hypnose kam, und warum es jahrelang nicht funktioniert hat
Meine erste Motivation war sehr jugendlich. Ich war Schüler und fand Selbsthypnose einfach geil, weil ich dachte: Wenn ich mir suggeriere „mein Gehirn merkt sich alles, was die Lehrer sagen", dann muss ich nie wieder lernen. Heute bin ich froh, dass ich mir nicht alles gemerkt habe, was Lehrer so sagen.
Dann wurde die Idee größer. Ich könnte mich schneller bräunen, dachte ich, wenn ich meinem Körper sage, er soll die Pigmente behalten. Und noch ein paar andere Dinge dieser Art.
Ich bin dann hunderte Male die Treppe hinuntergestiegen. 2006, 2007, 2008, 2009. Ich habe mir suggeriert, dass ich mir den Stoff gut merken kann, und vieles mehr. Und ganz ehrlich: Es war eher frustrierend. Das meiste hat einfach nicht funktioniert.
2009 habe ich mein erstes Hypnose-Seminar gemacht. Dort ist mir etwas aufgefallen, das mich nicht mehr losgelassen hat: Bei den anderen hat es diesen Effekt gegeben. Und wir haben eine erste kleine Übung gemacht, bei der ich mir suggeriert habe, dass eine Hand kalt wird. Die wurde kalt. Da war klar: Es gibt etwas. Zumindest etwas.
Der eigentliche Kipppunkt kam ein, zwei Jahre später. Ich habe unglaublich viel mit Armkatalepsie gespielt, also damit, dass sich ein Arm wie von selbst hebt und dort stehen bleibt. Es hat nie funktioniert. Und dann, auf einmal, hat es funktioniert. Mein Arm hat sich selbst bewegt.
Das war ein so geiles Gefühl, dass ich es wieder und wieder und wieder gemacht habe. Fast süchtig. Irgendwann brauchte ich dafür nur noch ein paar Sekunden statt zehn oder fünf Minuten. In Seminaren konnte ich das dann in Sekunden erzeugen. Ich erinnere mich an jemanden, der keine Katalepsie hatte und meinen linken Arm untersucht hat, um zu spüren, wie die Spannung dort anders ist. Genau das zu erkennen, wie es sich anders anfühlt, war für viele der Moment, in dem es klick gemacht hat.
Danach kam alles andere. Selbstheilung, Zahnarztschmerzen, der ganze Klassiker. Es war ein langsamer Übergang, bei dem Hypnose Jahr für Jahr interessanter wurde.
Was ich daraus für mein Unterrichten mitgenommen habe: Ich weiß sehr genau, wie sich die Phase anfühlt, in der nichts klappt. Die meisten Ausbilder haben diese Phase vergessen. Ich nicht.
Warum ich sage, dass Hypnose kein Zustand ist
Das ist die Position, die mich von einem großen Teil der Szene unterscheidet. Sie heißt in der Fachliteratur Non-State-Theorie, und sie klingt akademisch, ist aber sehr praktisch.
Das Gegenargument, das ich am häufigsten höre, ist: Man sieht doch im Hirnscan, dass da etwas anders ist. Und das stimmt. Man sieht im Hirnscan aber auch, dass Autofahren anders aussieht als Kochen. Und Kochen anders als Radfahren. Dass etwas anders ist, ist noch kein Kriterium. Ein Zustand wäre es dann, wenn es konsistent wäre, wenn also immer dieselben oder zumindest ähnliche Areale aktiv würden. Diese Konsistenz fehlt. Es gibt spannende Zusammenhänge im präfrontalen Cortex und in der Amygdala, keine Frage. Aber es gibt auch Fälle, in denen es wirkt und das Areal nicht aktiv ist.
Damit wir uns richtig verstehen: Ich gehe davon aus, dass es besondere Bewusstseinszustände gibt, und dass man darin therapeutisch gut arbeiten kann. Meine These ist eine andere. Ich gehe davon aus, dass 95 bis 99 Prozent aller Hypnotiseure und Hypnotherapeuten gar keine besonderen Bewusstseinszustände nutzen, sondern Alltagstrancen. Ich nenne sie Problemtrance oder auch Lösungstrance, je nachdem.
Das zweite Argument lautet: Ohne Induktion ist es keine echte Hypnose. Das ist ungefähr so, als würde man sagen, wir sollten bei der Kutsche bleiben, weil wir damit ja auch von A nach B kommen. Das Bild stammt aus einer Zeit, in der Operationen ohne Narkose gemacht wurden und die Menschen keine Schmerzen hatten. Da war die Schlussfolgerung naheliegend, dass ein besonderer Zustand im Spiel sein muss.
Meinetwegen kann man diese Zustände besonders nennen. Ich habe nichts dagegen. Aber dann muss man auch das Entscheidende dazusagen: Du musst den Zustand nicht erzeugen, um suggestiv wirken zu können. Du kannst sofort suggestiv sein, ohne vorher irgendetwas herbeizurufen.
Und deshalb geht es mir am Ende um Effizienz, nicht um Theorie. Die Induktion funktioniert ja meistens auch, aber sie funktioniert, weil dabei indirekt Erwartungshaltung und andere psychologische Wirkprinzipien mitlaufen. Der Rest ist verschwendete Zeit. Ich arbeite ungern ineffizient und mache daher in der Regel keine Induktionen. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Wie die 8 hypnotischen Prinzipien entstanden sind
Ich hatte damals ein Selbstmodelling-Projekt laufen. Ich wollte modellieren, wie ich es schaffe, vier bis fünfmal die Woche zu schreiben. Und schreiben heißt bei mir: tiefe Gedanken zu meinen Kernthemen, also Storytelling, Hypnose, NLP, Veränderung. Keine Morgenseiten, kein Dankbarkeitstagebuch.
Irgendwann war das Thema „Hypnose" dran. Ich habe darüber nachgedacht, was Hypnose ausmacht, und daraus sind die ersten Ideen entstanden. Bildhafte Sprache zum Beispiel, die ich später Sinnesaktivierung genannt habe. Oder das Assoziationsprinzip.
Zuerst waren es vier Prinzipien. Dann sechs, sieben, acht. Dann neun, zehn, zwölf. Es war ein ständiges Hin und Her aus Suchen und Zusammendampfen. Immer wieder habe ich etwas gestrichen, weil ich dachte: Das ist doch nichts Hypnotisches.
Genau das ist dem Kontextprinzip passiert. Ich hatte es rausgeworfen. Dann habe ich gemerkt, dass Kontext etwas zutiefst Hypnotisches ist, weil Menschen in einem anderen Kontext völlig anders reagieren und ganz andere Persönlichkeitsanteile aktivieren. Also kam es wieder rein.
Ich hatte in dieser ganzen Zeit überhaupt nicht die Absicht, daraus etwas zu vermarkten oder zu unterrichten. Mir hat einfach der Prozess des Nachdenkens getaugt. Irgendwann dachte ich mir dann, das ist eigentlich ziemlich cool, dazu mache ich ein Webinar. Das hieß damals „Die sieben hypnotischen Prinzipien", weil es zu dem Zeitpunkt gerade sieben waren und Kontext noch draußen war. Kurz darauf waren es acht.
Das Webinar kam sehr gut an. Und dann war klar: Das gehört unterrichtet.
Heute sind es diese acht, und sie haben bewusst keine feste Reihenfolge:
- Kontext
- Wiederholung
- Kooperation
- Assoziation
- Sinnesaktivierung
- Aufmerksamkeit
- Utilisation
- Fließender Übergang
Fun-Fact: Ich konnte jahrelang keine einzige Geschichte erzählen
Ich war sechzehn und in einer Birkenbihl-Ausbildung, in der jeder eine eigene Geschichte erzählen sollte. Eine Metapher. Reihum. Mir ist nichts eingefallen. Gar nichts. Die anderen hatten längst etwas.
Die Leiterin sagte dann aufmunternd: „Am Anfang ist es schwieriger, am Schluss fällt jedem etwas ein." Ich saß am Schluss. Mir ist trotzdem nichts eingefallen.
Dabei konnte ich gut frei reden und Dinge gut erklären. Aber eine Geschichte, die ich hätte erzählen können, war nicht da. Es war grauenhaft.
Also habe ich Bücher gelesen, was es schlimmer gemacht hat. Ich habe die Heldenreise gelernt und andere komplizierte Modelle. Wie man etwas so Einfaches so kompliziert erklären kann, ist mir bis heute ein Rätsel. Meine Geschichten wurden dadurch überladen und sogar noch schlechter als vorher.
Dann habe ich etwas gemacht, das im Rückblick das Schlaueste war: Ich habe die Geschichten von anderen geklaut. „Tony Robbins sagt…", „Stephan Landsiedel sagt…", „Milton Erickson hat einmal…". Die Geschichten waren gut, sie waren geschliffen, und sie kamen an. Vor allem aber habe ich dabei unbewusst gelernt, wie Geschichten funktionieren.
Irgendwann habe ich eigene erzählt. Und dann kam der Moment, der mich wirklich getroffen hat: Ich habe gemerkt, dass ich Geschichten erzähle, die ich schon zehn oder fünfzehn Jahre vorher erlebt hatte. In genau der Zeit, in der ich überzeugt war, keine zu haben.
Deshalb glaube ich niemandem, der sagt, er habe keine Geschichten. Wie das praktisch geht, steht hier: Coaching-Geschichten finden.
Wie das Vatersein auf Hypnose wirkt
Seit 2020 bin ich Vater. Das hat meine Sprache stärker verändert als eine Ausbildung darin.
Ganz praktisch fängt es damit an, welche Worte man wählen will und welche nicht. Wenn wir etwas besprechen, das unsere Kinder nicht mitbekommen sollen, reden wir Englisch, weil sie Englisch noch nicht so gut können. Zum Glück.
Es gab eine Phase, in der sich die Kinder nicht anziehen lassen wollten. Also haben wir mit Double-Binds gearbeitet:
„Welchen Fuß willst Du zuerst reinstellen, den rechten oder den linken?"
Oder mit Präsuppositionen: Die Frage „Wie willst Du herkommen?" enthält die Vorannahme, dass Du herkommst. Und dann kamen sie eben als verschiedene Tiere. Manchmal auch kombiniert: „Wie willst Du herkommen? Willst Du herhoppeln wie ein Hase oder eher wie ein Frosch?"
Das Prinzip des fließenden Übergangs verdanke ich komplett meinen Kindern. In der Hypnose ist das kaum explizit. Man sieht bei Milton Erickson, dass er großartig in Übergängen war, aber gelehrt wird es so nicht. Es steht zwischen den Zeilen. Entscheidend ist der Weg zwischen den Dingen.
Bei Kindern merkst Du sofort, wie entscheidend das ist. Du kannst alles richtig machen, und wenn der Übergang nicht sitzt, funktioniert gar nichts. Statt „Wir gehen JETZT" sage ich heute: „Du kannst noch dreimal rutschen und dann fahren wir." Und ja, es wirkt.
Und ich merke auch die andere Richtung. Wenn ich selbst emotional werde und laut werde, wirkt das genauso. Nur eben in die falsche Richtung. Deshalb gehe ich danach zu meinem Kind, entschuldige mich und erkläre, warum ich so reagiert habe und wie ich es eigentlich gemeint habe. Das ist nicht perfekt und ich hätte es gern anders, aber Perfektion hat mit dem Leben auch wenig zu tun.
Worte haben eine große Kraft. Auch die eigenen. Auch die unbeabsichtigten.
Für wen ich der Falsche bin
Drei Gruppen, bei denen wir beide unsere Zeit sparen.
Wer manipulieren will. Und da will ich präzise sein, weil das oft durcheinandergeht: Verkaufen ist für mich nicht manipulativ. Im Gegenteil, wir brauchen gute Verkäufer. Ich hasse es, in einem Geschäft zu stehen und erst selber (!) Rapport aufbauen zu müssen, damit ich eine brauchbare Beratung bekomme. Manipulation fängt woanders an. Sie fängt dort an, wo Du eine Absicht durchsetzen willst, wo Dir die Meinung des anderen egal ist, wo Du Dich für wichtiger hältst und wo Du bereit bist, dafür zu lügen. Das werde ich nicht unterrichten.
Wer eine Wunderdroge sucht. Hypnose ist ein großartiges Werkzeug. Aber sie verlangt Übung, Übung, Übung und Training, Training, Training. Danach ist sie tatsächlich fast eine Droge. Vorher muss viel Energie und Zeit hinein.
Wer Fantasiereisen schreiben lernen will. Das ist ein legitimes Handwerk und es ist nicht meines. Mein Fokus ist, Themen und Probleme wirksam aufzulösen. Das machen keine Fantasiegeschichten und keine Treppen, die man hinuntersteigt. Das macht Psychologie.
Was aus Teilnehmern wird
Am stärksten sind meistens die Themen, die sie sich selbst bearbeitet haben.
Eine Teilnehmerin hatte eine sehr eigentümliche Autofahr-Angst. Im eigenen Ort war alles in Ordnung. Ein Stück über die Ortsgrenze hinaus ging auch noch. Danach war Schluss. Sie wollte seit Langem nach Berlin fahren, ungefähr drei Stunden, und es ging einfach nicht. Wir haben das bearbeitet. Danach ging es. Sie fährt bis heute Auto.
Eine andere hatte Angst vor Hunden. Wenn ein Hund auftauchte, ist sie umgedreht und weggegangen. Das hat sie selbst am meisten genervt. Jahre später hat sie mir ein Foto geschickt, auf dem sie mit einem Hund zu sehen ist. Ihr Mann hatte sich immer einen gewünscht, und für sie war klar gewesen, dass das nicht geht. Inzwischen hatte sie so wenig Angst, dass sie sich gemeinsam einen geholt haben.
Und dann gibt es die berufliche Seite. Johanna zum Beispiel hat sich mit ihrem Thema auseinandergesetzt, hat danach die gut bezahlte Stelle bekommen, auf die sie hingearbeitet hatte, und unterrichtet heute genau das, was sie immer machen wollte. Sie war von Anfang an leidenschaftlich, hat alles aufgesaugt, ist heute gut und beliebt in dem, was sie tut, und verdient deutlich mehr.
Warum ich immer denselben roten Schal trage
Das ist die Frage, die ich am häufigsten bekomme. Und die Antwort ist unspektakulär: Ich bin faul.
Ich habe mir irgendwann in Wien in einem Öko-Laden einen dunkelroten Hanfschal gekauft. Der sah schick aus, und weil ich nur diesen einen hatte, habe ich ihn den ganzen Winter getragen. Dann habe ich ihn verloren und war ehrlich traurig darüber.
Was ich damals nicht bemerkt hatte: Die Leute erkannten mich daran. Ich war kürzlich als Teilnehmer bei einem Seminar, mit Schal, und zwei Menschen kamen auf mich zu: „Hey, Du bist doch der Marian." Einer sagte dazu, ohne den Schal wäre er sich nicht sicher gewesen.
Also habe ich mir fünf davon besorgt, damit immer einer sauber ist. Es ist ein Anker, den ich völlig unabsichtlich gesetzt und dann bewusst behalten habe.
Die zweite Frage, die oft kommt, ist ernster: Wie hast Du es geschafft, dort zu stehen, wo Du heute stehst?
Ich bin bei der Antwort zwiegespalten. Einerseits bin ich demütig, weil ich in einer privilegierten Position bin und weiß, dass Hinarbeiten keine Garantie ist. Man kann diesen Weg gehen und scheitern, viele scheitern.
Was ich gemacht habe: sehr viel probiert. Sehr viel ist gescheitert, und es war echt frustrierend. Dann habe ich wieder etwas anderes probiert. Netzwerkveranstaltungen haben mir dabei wenig gebracht. Was mir wirklich geholfen hat, waren Gespräche mit Menschen, die schon weiter waren als ich, und die mich ein Stück hochgezogen haben. Ein Netzwerk aus Leuten, die einen, zwei, fünf Schritte voraus sind. Das kann eine Männergruppe sein, ein Verein, Kollegen oder die eigenen Ausbilder. Bei mir waren das unter anderem Stephan Landsiedel und Sina Heiss vom Improtheater, die mir als Trainerin damals viel weitergegeben hat.
Hintergrund und Qualifikationen
- Psychologe, MSc, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Schwerpunkt Klinische Psychologie, Gruppendynamik und Organisationsentwicklung. Master-Abschluss 2017, Master-Arbeit über die Wirksamkeit von Online-Lernen.
- Psychotherapeutisches Propädeutikum, AAU Klagenfurt
- Hypnose Master Trainer, WHO (World Hypnosis Organization)
- NLP-Lehrtrainer und -Lehrcoach, DVNLP und ÖDV-NLP
- NLP Master-Trainer, IN (International Association of NLP Institutes)
- Coach Trainer, ICI (International Association of Coaching Institutes)
- Lebens- und Sozialberater (Österreich)
- Weiterbildungen in Hypnose, Hypnosystemik, Improtheater, TZI, Provokativem Stil, Storytelling und Aufstellungsarbeit, unter anderem bei Gunther Schmidt, Stephen Gilligan, Noni Höfner, Michael Rossié, Jeffrey Zeig, Matthias Varga von Kibéd und Tony Robbins
Über 4.000 Stunden habe ich online-live unterrichtet. Das ist der Grund, warum ich beim Thema Online-Didaktik ungern höflich bleibe: Eine gut gebaute Online-Ausbildung bringt mehr Übungszeit pro Teilnehmer, nicht weniger.
Veröffentlichungen
- Gastbeitrag zum NLP in „Ganzheitliche Funktionelle Medizin: Ansätze und Konzepte" (2023)
- „Mit Selbstcoaching zum persönlichen Erfolg 2: Smarte Gewohnheiten aufbauen" (2022)
- „Mit Selbstcoaching zum persönlichen Erfolg 1: Destruktive Muster auflösen" (2019)
- „Digitalisiertes Lernen: Präsentationsfähigkeiten online trainieren" (2018)
- Podcast „Psychologie der Worte: Mit Worten bewegen, beeinflussen, gestalten"
- Podcast „Die Psychologie der Selbstbeeinflussung", über 200 Folgen
- Gründer von Bildungsimpuls, der Plattform für alternative Schulsysteme und Lerntechniken
Drei Dinge, die nichts mit Hypnose zu tun haben und trotzdem alles
Klettern. Ich hatte einmal eine Route, die ich einfach nicht geschafft habe. Ich war überzeugt, mir fehlt die Kraft. Dann hat jemand, der besser war als ich, dieselbe Route geklettert, und ich habe genau zugeschaut. Danach habe ich mir eins zu eins vorgestellt, wie ich es genauso mache. Dann bin ich eingestiegen und habe es genauso gemacht. Es war extrem anstrengend, und ich habe es geschafft. Seitdem weiß ich: Wenn ich mir vorstelle, dass ich runterfalle, falle ich runter. Ich trainiere mich seither darauf, mir vorzustellen, dass es geht. Wenn es dann trotzdem nicht klappt, ist es ein technischer Fehler oder fehlende Kraft. Aber es ist nichts Mentales mehr.
Improtheater. Vier Jahre. Das ist die beste Schule für Utilisation, die ich kenne: Du nimmst, was kommt, und machst etwas daraus. Genau das ist der Kern von Hypnose im Gespräch.
Schwarztee. Seit ich vierzehn bin. Assam ist meine Lieblingssorte, vier Minuten, mit Hafermilch. Am meisten trinke ich morgens beim Schreiben. Das ist meine Inspirationsquelle. Und ja, jeder Hypnose-Trainer braucht eine eigene Sucht. Das ist meine.
Wo Du mir sonst begegnest
Ich hoste den Podcast „Psychologie der Worte". Auf meinem YouTube-Kanal liegt unter anderem ein kompletter Hypnose-Kurs. Auf LinkedIn und Instagram poste ich fast täglich zu Sprache und Wirkung. Meine persönliche Website ist marianzefferer.at.
Wenn Du bei mir lernen willst
Der Hypnose-Practitioner ist der Einstieg: 90 Stunden online-live, ohne Vorkenntnisse, mit Zertifizierung der World Hypnosis Organization. Der Hypnose-Master baut darauf auf.
Wenn Du erst einmal schauen willst, kostet Dich das nichts. Mein kompletter Hypnose-Kurs steht frei zugänglich hier auf der Seite, und im Hypnose-Wissensbereich liegen über 300 Fachartikel.
Siehe auch
- Die 8 hypnotischen Prinzipien - das Framework mit Kurztext zu jedem Prinzip.
- Konversationshypnose - Hypnose im normalen Gespräch, ohne formale Induktion.
- State- vs. Non-State-Theorie - der Forschungsstand zur Zustandsfrage.
- Hypnose-Forschung - die wichtigsten Studien mit konkreten Ergebniszahlen.
Über den Autor: Marian Zefferer, MSc
Marian Zefferer ist Hypnose- (WHO) und NLP-Trainer (IN, DVNLP, ÖDVNLP) bei Landsiedel NLP Training und Experte für die 8 hypnotischen Prinzipien. Er bildet Coaches, Therapeuten und Trainer aus, die Hypnose wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig alltagstauglich einsetzen wollen.
Sein Markenzeichen: Er schlägt die Brücke zwischen Hirnforschung und Alltagsrealität, getragen von drei Pfeilern — wissenschaftlicher Tiefe, didaktischer Präzision und gelungenem Praxistransfer mit einer Prise Humor.
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