Person steht auf einem niedrigen Holzkasten in einer Turnhalle und blickt zögernd nach unten
Zwanzig Zentimeter Höhe, gestapelte Matten daneben, und trotzdem ein Moment des Zögerns.

Angst vor Sichtbarkeit? Der Teil, der Dich schützt

Ich (Marian Zefferer) mache seit ein paar Monaten wieder Parkour. Und ich habe bei Kleinigkeiten Schiss.

Nicht bei den spektakulären Sachen. Bei einem Sprung, der zwanzig Zentimeter über dem Boden stattfindet. Am Boden mache ich ihn zehnmal hintereinander ohne nachzudenken. Zwanzig Zentimeter höher stehe ich davor und mache ihn nicht.

Mein Trainer Peter, der auch ein Freund ist, hat dazu einen Satz gesagt, der mich seitdem begleitet: "Hey, der Körper schützt Dich."

Ich erzähle das hier, weil mich Coaches und Trainer immer wieder dasselbe fragen. Sie wollen von ihrer Arbeit leben, sie wollen raus, sie wollen gesehen werden. Und irgendetwas hält sie davor zurück. Die Frage kommt fast immer in derselben Verpackung: Marian, was ist die Abkürzung?

Über diese Frage habe ich ein kurzes Video aufgenommen. Wenn Du lieber zuhörst:

Die Abkürzung, nach der alle fragen

Es gibt sie. Sie lautet: Mach es.

Das ist der Ratschlag von Tante Erna, und er stimmt sogar. Wenn Du Dich nicht traust, mach es. Wenn Du Angst hast, mach es. Wenn Du Bedenken hast, mach die Schritte kleiner und mach es.

Bei einem Teil der Leute reicht das. Sie hören den Satz, atmen einmal durch, drücken auf Aufnahme und sind draußen.

Beim größeren Teil passiert etwas anderes. Sie hören den Satz, nicken, finden ihn richtig, und tun es trotzdem nicht. Danach kommt meist die Selbstabwertung, weil sie ja jetzt wissen, was zu tun wäre, und es immer noch nicht tun.

Ab da lohnt der Blick auf die Ebene darunter.

Sichtbarkeit verlangt Echtheit, und genau da wird es heikel

Ich gehe davon aus: Wer Coach oder Trainer werden will, hat ein Herz für Menschen. Du willst etwas bewirken. Du willst Verbindung, auch über ein Medium wie YouTube oder LinkedIn hinweg.

Verbindung entsteht, wenn Du echt bist. Hinter einer Maske entsteht sie nie. Das kannst Du an Dir selbst prüfen: Denk an einen Menschen im Netz, dem Du wirklich zuhörst. Der ist mit hoher Wahrscheinlichkeit erkennbar er selbst, mit Ecken.

Damit steht die Rechnung. Echtheit ist die Bedingung für Wirkung. Und Echtheit macht angreifbar. Wer sich zeigt, kann verletzt werden. Das ist einfach wahr.

Frau sitzt allein im Wohnzimmer am Boden und spricht in ein Handy auf einem Stativ mit RinglichtErkennbar sein heißt dabei etwas sehr Bescheidenes: Deine Meinung ist Deine, Dein Humor ist Deiner, Deine Beispiele kommen aus Deinem Alltag. Details aus dem Privatleben braucht es dafür nicht.

Die Angst zielt woanders hin, als Du denkst

Die meisten beschreiben ihre Angst als Angst vor Kritik. Vor bösen Kommentaren, vor dem Auslachen, vor dem Fachkollegen, der es besser weiß.

Da halte ich dagegen, und zwar aus Erfahrung. Am Anfang kennt Dich keine Sau.

Ich habe vor zehn Jahren meine ersten Podcastfolgen aufgenommen. Ich weiß nicht, ob ich mir die heute noch einmal anhören wollen würde. Wenn jemand sagen würde, der Marian von damals redet ziemlich flapsig, dann hätte er recht. Passiert ist trotzdem nichts, weil in den ersten Monaten schlicht niemand zuhört. Und die Alternative trägt noch weniger: Wer keine Ecken hat und den keiner kennt, wird auch nicht gebucht.

Die Angst sitzt also woanders. Meiner Erfahrung nach geht es um Verbindung und um Verlust.

Bei mir hat das eine Vorgeschichte. Meine Eltern haben sich getrennt, da war ich neun. Das hat eine Verunsicherung in das Thema Verbindung hineingebracht, die ich lange gar nicht als solche gesehen habe. Nach außen war ich das Gegenteil von scheu. Meine Schwester war die Introvertierte, ich war der Extrovertierte, ich konnte mit Erwachsenen reden, mit fast jedem schnell in Kontakt kommen. Oberflächlich.

Die Tiefe war der beängstigende Teil. Denn was tief ist, kann man verlieren, und der Verlust tut weh.

Wenn Du Dich sichtbar machst, gehst Du genau dorthin. Du bietest Menschen an, Dich wirklich zu kennen. Wer das schon einmal teuer bezahlt hat, hat einen sehr guten Grund, vorsichtig zu sein.

Kein Widerstand. Eine Schutzfunktion.

Und hier kommt die hypnotische Umdeutung, die den ganzen Unterschied macht.

Fast alle beschreiben diese Situation als Kampf. "Irgendetwas hält mich davon ab." "Ich sabotiere mich selbst." "Ich muss meinen inneren Schweinehund überwinden." Die Sprache ist militärisch, und sie erzeugt genau das, was sie beschreibt: zwei Parteien, die gegeneinander arbeiten.

Ich sehe das anders. Da ist ein Teil in Dir, der noch kein Verbündeter ist. Mehr steht da nicht.

Das ist dieselbe Haltung, die ich im Kooperationsprinzip beschreibe und die im Seitenmodell ihre praktische Form bekommt. Gunther Schmidt formuliert es in der hypnosystemischen Arbeit sehr konsequent: Jede Seite eines Menschen ist loyal. Sie tut etwas für ihn, auch wenn das Ergebnis gerade unpraktisch aussieht. Wer diese Seite bekämpft, bekämpft einen Verbündeten, der die Nachricht falsch verpackt hat. Ausführlicher steht das in Symptome als Lösungsversuche und in der Arbeit an der positiven Absicht.

Was Dich bremst, ist ein Teil von Dir, der noch kein Verbündeter ist. Die Aufgabe lautet, ihn zu einem zu machen.

Stephen Gilligan hat sein Buch über die Selbstbeziehung im Original "The Courage to Love" genannt. Die deutsche Ausgabe heißt "Liebe dich selbst wie deinen Nächsten". Sein Kernsatz: Was Du in Dir bekämpfst, wird härter. Was Du willkommen heißt, wird beweglich. Wer sich dafür interessiert, findet die Rezension zu Gilligans Selbstbeziehung bei uns.

Was mein Körper beim Parkour richtig gerechnet hat

Zurück zu den zwanzig Zentimetern.

Ich bin ziemlich fit, ich boulder viel. Aber ich habe wenig Parkour-Erfahrung. Und das ist der Punkt: Mein Körper kann diesen Sprung nicht gut einschätzen. Ihm fehlen die Daten. Also sagt er stopp.

Was ich dann gemacht habe, ist der eigentliche Inhalt dieses Artikels. Ich habe die Höhe zerlegt. Erst eine Matte, also drei Zentimeter Erhöhung. Dann eine Doppelmatte. Dann höher. Und ich bin erst weitergegangen, wenn zehn von zehn Versuchen sauber geklappt haben. Zehn von zehn, keine fünf von zehn.

Als es dann ging, kam ein Gefühl dazu, mit dem ich nicht gerechnet hatte: Empathie für mich selbst. Denn wenn nur sieben von zehn Versuchen klappen, dann liegt die Wahrscheinlichkeit bei dreißig Prozent, dass es schiefgeht. Bei einem verstauchten Knöchel als Preis ist dreißig Prozent ein schlechtes Geschäft. Mein Körper hatte also schlicht recht gehabt.

Diese Rechnung läuft bei Sichtbarkeit genauso. Der Teil, der bremst, hat keine Daten. Er hat noch nie erlebt, wie es ausgeht, wenn Du ein Video über Deine Arbeit ins Netz stellst. Also rechnet er mit dem Schlimmsten, weil das die sichere Schätzung ist.

Er braucht keine Motivation. Er braucht Erfahrungswerte.

Vier Fragen, die den Teil zum Verbündeten machen

Bevor Du an der Dosierung arbeitest, lohnt ein kurzes Gespräch mit dem bremsenden Teil. Das ist wörtlich gemeint, und es dauert fünf Minuten.

"Was brauchst Du?" Das ist die Hauptfrage. Sie ist so schlicht, dass viele sie überspringen, und sie liefert erstaunlich oft eine klare Antwort. Häufig kommen Dinge wie: dass ich es vorher jemandem zeigen darf. Dass ich es wieder löschen darf. Dass ich nicht sofort auf Kommentare antworten muss.

"Wovor genau schützt Du mich?" Hier wird aus einem diffusen Unwohlsein ein konkreter Satz. "Davor, dass die Leute merken, dass ich es auch nicht weiß." Mit so einem Satz lässt sich arbeiten. Mit einem Kloß im Bauch nicht.

"Was wäre ein Beweis, der Dich beruhigt?" Damit definierst Du die Datenlage, die dem Teil fehlt. Meistens ist es kleiner, als Du denkst: drei Menschen, die den Beitrag gut finden. Ein Kollege, der sagt, das war klar erklärt.

"Was ist Dein Preis dafür, dass Du mitgehst?" Rituale sind hier erstaunlich stark. Feste Aufnahmezeiten, ein bestimmter Kaffee vorher, ein Satz, den Du Dir sagst, bevor Du auf Aufnahme drückst. Warum das mehr ist als Schnickschnack, steht in Therapeutische Rituale im Coaching.

Diese Art zu fragen ist im Kern schon Hypnose, ohne dass irgendjemand die Augen schließt. Genau das meine ich mit Konversationshypnose.

Die Matte unter dem Sprung: Dosierung für Sichtbarkeit

Drei Turnmatten-Stapel in aufsteigender Höhe neben einem Holzkasten in einer TurnhalleJetzt der praktische Teil. Bau Dir Deine Matten.

Eine Sichtbarkeits-Leiter, die bei vielen funktioniert, sieht ungefähr so aus:

  1. Ein fachlicher Kommentar unter dem Beitrag von jemand anderem
  2. Ein eigener Textbeitrag ohne Foto
  3. Ein Textbeitrag mit Foto von Dir
  4. Eine Sprachnachricht in einer Fachgruppe
  5. Ein Video, das Du drei Menschen privat schickst
  6. Ein Video öffentlich, ohne Ankündigung
  7. Ein Live-Format

Die Regel für jede Stufe ist dieselbe wie in der Halle: Zehn Wiederholungen, dann eine Stufe höher. Nicht drei. Zehn. Erst dann hat der bremsende Teil genug Daten gesammelt, um die nächste Höhe für machbar zu halten.

Was daran ungewohnt ist: Es geht langsamer, als Dein Ehrgeiz es will. Und es geht wesentlich schneller als der Zustand, in dem Du seit zwei Jahren stehst und über Deine erste Folge nachdenkst.

Wenn Du zusätzlich vorwegnehmen willst, wie es sich anfühlt, wenn die Stufe geschafft ist, hilft eine Zukunftsprojektion. Dein Nervensystem unterscheidet lebhaft vorgestellte Erfahrung erstaunlich schlecht von gemachter.

Mut heißt, Angst zu haben und es trotzdem zu tun

Es gibt eine verbreitete Erwartung: Erst muss man mutig, stark und souverän sein, dann darf man raus.

Das ist Unsinn, und zwar aus einem sprachlogischen Grund. Wenn Du keine Angst hast, ist es kein Mut. Es ist bloß eine Handlung. Mut entsteht ausschließlich dort, wo Angst mit im Raum sitzt.

Manchmal ist genau das die Erkenntnis, die einen Menschen löst: Ich darf es auch mit Angst machen. Ich muss nicht warten, bis sie weg ist.

Und noch ein Gedanke, der mir wichtig ist. Wenn Du etwas in die Welt tragen willst und gleichzeitig Angst davor hast, dann ist das ein sehr gutes Zeichen. Ein Teil von Dir hält es offenbar für bedeutsam genug, um vorsichtig zu sein. "Mache ich halt mal" hat eine andere Energie als "Boah, das könnte wirklich groß werden".

Es gibt dazu eine bekannte Passage von Marianne Williamson aus "A Return to Love", die oft fälschlich Nelson Mandela zugeschrieben wird. Sinngemäß steht darin, dass unsere tiefste Furcht dem eigenen Licht gilt, also der eigenen Größe. Ich hatte das lange für einen Kalenderspruch gehalten. Beim Thema Sichtbarkeit stimmt es ziemlich oft.

Wenn die Angst größer ist als das Thema

Ein ehrlicher Hinweis zum Schluss dieses Abschnitts. Alles hier beschriebene bezieht sich auf die normale Bremse vor dem Rausgehen. Wenn Dein Herz vor jedem Anruf rast, Du Einladungen absagst und Situationen mit Menschen seit Jahren meidest, dann reden wir über eine soziale Angststörung, und die gehört in therapeutische Hände.

Länderhinweis: Coaching und Psychotherapie sind im deutschsprachigen Raum unterschiedlich geregelt. In Deutschland gilt das Heilpraktikergesetz, in Österreich das Psychotherapiegesetz sowie die Lebens- und Sozialberatung, in der Schweiz die kantonalen Regelungen. Bei Angststörungen gehört die Behandlung in therapeutische Hände, die Arbeit an der eigenen Sichtbarkeit im Beruf ist davon unberührt.

Häufige Fragen

Was ist Angst vor Sichtbarkeit? Angst vor Sichtbarkeit beschreibt die Bremse, die viele Selbstständige spüren, wenn sie mit ihrer Arbeit öffentlich auftreten wollen. Hypnotisch betrachtet ist sie eine Schutzfunktion. Ein Teil der Person rechnet mit einem Risiko, für das ihm die Erfahrungswerte fehlen, und verhindert deshalb die Handlung. Das Ziel der Arbeit ist, diesem Teil die fehlenden Daten in kleinen Schritten zu liefern.

Warum hilft der Rat "Mach es einfach" so oft nicht? Weil er sich an den Teil richtet, der ohnehin schon will. Der bremsende Teil hört diesen Satz als Aufforderung, sein Schutzsystem abzuschalten, und verstärkt daraufhin meist seinen Einsatz. Wirksamer ist es, ihn zu fragen, was er braucht, und dann die Schrittgröße so weit zu senken, dass er mitgehen kann.

Wie fange ich mit Sichtbarkeit an, wenn ich mich nicht traue? Wähle eine Stufe, die Dir leicht fällt, zum Beispiel einen fachlichen Kommentar unter fremden Beiträgen. Wiederhole sie zehnmal. Erst wenn zehn von zehn Versuchen sich unaufgeregt anfühlen, gehst Du eine Stufe höher. Die Reihenfolge kann Kommentar, Textbeitrag, Beitrag mit Foto, Sprachnachricht, privates Video, öffentliches Video, Live-Format lauten.

Ist die Angst vor Kritik der eigentliche Grund? Selten. Am Anfang liest kaum jemand mit, das Risiko negativer Reaktionen ist also gering. Häufiger geht es um Verbindung und um Verlust: Wer sich echt zeigt, bietet Menschen an, ihn wirklich zu kennen, und riskiert damit auch Enttäuschung. Wer diese Erfahrung schon gemacht hat, ist aus gutem Grund vorsichtig.

Kann ich mit Hypnose die Angst vor Sichtbarkeit auflösen? Hypnose arbeitet an dieser Stelle meist über Teilearbeit. Statt die Angst zu entfernen, wird der schützende Teil einbezogen und um seine Bedingungen gebeten. Dazu kommen Zukunftsprojektionen, in denen die gelungene Situation vorweggenommen wird, und Rituale, die den Einstieg erleichtern. Die Handlung selbst bleibt der entscheidende Schritt.

Wie viel muss ich von mir preisgeben, um authentisch zu wirken? Deutlich weniger, als die meisten annehmen. Erkennbarkeit entsteht durch Deine Meinung, Deinen Humor und Beispiele aus Deinem Alltag. Details aus dem Privatleben braucht es dafür nicht. Die Grenze ziehst Du selbst, und sie darf im Lauf der Zeit wandern.

Fazit

Die Abkürzung in die Sichtbarkeit gibt es, und sie führt über den Teil, der bremst. Er arbeitet klug, ihm fehlen bloß die Daten. Frag ihn, was er braucht, bau ihm Matten und geh erst höher, wenn zehn von zehn Versuchen sitzen.

Angenommen, Du machst diese Woche eine einzige Stufe, die Dir gerade noch machbar erscheint. Welche wäre das, und was bräuchte der Teil in Dir, damit ihr das als Team macht?

Wenn Du diese Art zu arbeiten systematisch lernen willst: Im kostenlosen Hypnose-Workbook findest Du die Grundlagen zum Einstieg. Und in der Hypnose-Practitioner-Ausbildung üben wir Teilearbeit an echten Anliegen der Teilnehmer, sehr oft an genau diesem.

Quelle

  • Gilligan, S. G. (2010). Liebe dich selbst wie deinen Nächsten: Die Psychotherapie der Selbstbeziehung (B. von Bechtolsheim, Übers.). Carl-Auer. (Originalwerk publiziert 1997)
  • Schmidt, G. (2022). Einführung in die hypnosystemische Therapie und Beratung. Carl-Auer.
  • Schmidt, G. (2023). Liebesaffären zwischen Problem und Lösung: Hypnosystemisches Arbeiten in schwierigen Kontexten. Carl-Auer.
  • Erickson, M. H., & Rossi, E. L. (2016). Hypnotherapie: Aufbau, Beispiele, Forschungen. Klett-Cotta.

Siehe auch

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Marian Zefferer, MSc

Über den Autor: Marian Zefferer, MSc

Marian Zefferer ist Hypnose- (WHO) und NLP-Trainer (IN, DVNLP, ÖDVNLP) bei Landsiedel NLP Training und Experte für die 8 hypnotischen Prinzipien. Er bildet Coaches, Therapeuten und Trainer aus, die Hypnose wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig alltagstauglich einsetzen wollen.

Sein Markenzeichen: Er schlägt die Brücke zwischen Hirnforschung und Alltagsrealität, getragen von drei Pfeilern — wissenschaftlicher Tiefe, didaktischer Präzision und gelungenem Praxistransfer mit einer Prise Humor.

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