Das erste Date - Tipps und Tricks


Herzlichen Glückwunsch! Du hast es fast geschafft. Sie/Er interessiert sich ganz offensichtlich für dich und hat sich deswegen mit dir verabredet. Was solltest du nun beim 1. Date beachten, damit sein/ihr Interesse an dir auch bleibt? Hier ein paar Tipps und Tricks, was bei der Vorbereitung und dem Date an sich wichtig ist.



1. Vorbereitung:

Planung

Date im Cafe
Date Ort (Istockphoto: © Vasyl Dolmatov)

Wenn der Ort des Rendezvous noch nicht fest steht: lass dir etwas Außergewöhnliches einfallen! Natürlich tut es ein Treffen im Cafe auch. Aber wenn du schon etwas mehr über deinen Schwarm weißt, kannst du ja deine Organisation darauf aufbauen. Gefallen ihr oder ihm bestimmte Bands, Sportevents oder kulturelle Veranstaltungen? Spielt er/sie für sein Leben gern Billard oder Minigolf? Oder will er/sie am liebsten einfach schön klassisch zu zweit essen gehen? Wenn du schon im Vorfeld über seine/ihre Präferenzen bescheid weißt und darauf eingehst, kannst du damit super punkten. Wenn nicht: riskiere lieber nicht zu viel, du kannst nicht wissen, ob ihm/ihr das Event wirklich gefällt. Also kein Free-Climbing, wenn du nicht weißt, ob sie Höhenangst hat.


Geschenk

Es kommt auch immer gut an, wenn du deiner/m Angebeteter/n eine kleine Aufmerksamkeit mitbringst. Mit einer Blume oder einer anderen Kleinigkeit, dir ihr/ihm gefallen könnte machst du nichts verkehrt. Aber Vorsicht: das Geschenk sollte angemessen und nicht übertrieben sein. Keine 25 Rosen beim 1. Date. Das wirkt fanatisch und schreckt eher ab.


Körperliches/ Kleidung

Kleidung bei einem Date
Kleidung bei einem Date (Istockphoto: © kupicoo)

Banal aber soll vorsichtshalber erwähnt werden: Körperhygiene im Vorfeld nicht vergessen! Schweiß- und Mundgeruch sind echte Flirtkiller. Auch solltest du bei der Wahl deiner Kleidung darauf achten, dich auf alle Fälle für etwas zu entscheiden, in dem du dich wohl fühlst. Wenn etwas zu eng ist oder schlecht sitzt, neigt man ständig daran herum zu zupfen, was das Gespräch stört. Fühlst du dich unwohl, merkt das auch dein Gegenüber! Du wirkst nämlich dann unsicher und verkrampft, auch wenn es dir nicht unbedingt selber bewusst sein muss. Natürlich sollte dein Outfit der Location angepasst sein, aber wichtig ist, dass du dich dennoch darin sexy und schlichtweg gut fühlst!


Mentale Vorbereitung/ positives Denken

Stelle dir am besten den idealen Verlauf vor: du wirst selbstbewusst sein, das Gespräch wird erfolgreich verlaufen, dein Schwarm wird von dir begeistert sein. Hole dir die Situation auch richtig bildlich vor dein inneres Auge und konzentriere dich ganz stark darauf. So prägt sich diese Vorstellung in deinem Unterbewusstsein ein und beeinflusst dein Verhalten. Ganz wichtig ist es, möglichst wenige negative Gedanken im Vorfeld zuzulassen. Negative Gedanken und Bilder schlagen sich in deiner Körperhaltung und Stimme unbewusst nieder. Denk stattdessen positiv! Sie/er trifft sich ja mit dir nur dann, wenn er auch wirklich Interesse an dir hat. Darum denke daran, dass dein Date erfolgreich verlaufen wird, ihr euch gegenseitig gut versteht und du sie/ihn beeindrucken wirst. So strahlst du gleich noch mehr Positives aus, was dich noch um einiges interessanter machen wird. Selbstbewusstsein wirkt Wunder. Du kannst dich viel natürlicher und unverkrampfter geben, wirkst offener und sympathischer. Diese Vorbereitung hilft dir dabei deine Nervosität zu mindern.

Positives Denken bei einem Date
Positives Denken (Istockphoto: © BartekSzewczyk)


2. Gesprächsverlauf

Wie nimmt das 1.Date einen erfolgreichen Verlauf? Was solltest du dabei alles beachten?


Ehrlichkeit

Das wichtigste ist auf alle Fälle, dass du stets ehrlich bist. Das bedeutet unter anderem, dass du nicht versuchst jemand ganz anderes zu sein. Gib nicht vor andere Interessen, Hobbys oder Vorlieben zu haben, nur um dein Date zu beeindrucken. Gibst du dich als großer Aufreißer oder schüchternes Blondchen, bist aber in Wirklichkeit zurückhaltend, bzw. tough, musst du ihr/ihm auch weiterhin dieses Bild vermitteln. Ansonsten könnte es sein, dass sie/er das Interesse verliert, wenn du diesbezügliche Erwartungen das nächste Mal nicht erfüllen kannst. Auch solltest du nicht vorgeben Tennis zu spielen, wenn du noch nie einen Schläger in der Hand gehalten hast. Vielleicht kommt der andere darauf zurück, dann musst du sehen, wie du aus der Sache wieder raus kommst. Also nimm Abstand davon deinem Schwarm mit erfundenen Eigenschaften oder Tätigkeiten beeindrucken zu wollen. Kein Mensch kann sich ewig verstellen und eigentlich soll er dich doch auch so mögen wie du bist.


Aktives Zuhören

Du kannst deinen Schwarm damit beeindrucken, indem du ihm das Gefühl gibst interessant und für dich wichtig zu sein. Das funktioniert nicht so gut, wenn du nur die ganze Zeit über dich, deine Stärken, Ziele und Interessen redest. Wie macht man das dann? Indem du deinem Gegenüber aktiv zuhörst, zeigst du ihm, dass du ihn respektierst und ernst nimmst. Dabei sollte dein Oberkörper deinem Gesprächspartner zugewandt sein. Halte deinen Kopf leicht schräg. Nicke gelegentlich mit dem Kopf, wenn du ihm zustimmst oder auch nur als Zeichen, dass du ihn verstanden hast und dem Gesagten aufmerksam folgst. So signalisierst du Interesse und Anteilnahme. Suche häufig den Blickkontakt ohne jedoch den anderen anzustarren. Versuche an den richtigen Stellen nachzufragen, ohne dein Gegenüber zu unterbrechen. Auch beiläufig bestätigende Worte wie „ja“ und „genau“ kommen gut an. Lese unseren Artikel für mehr Informationen zum Thema Aktives Zuhören.


Spiegeln

Damit sich der andere während dem Gespräch wohl fühlt kannst du etwas Bestimmtes versuchen: dich, was die Stimme, Körperhaltung oder Gestik betrifft deinem Gesprächspartner anzupassen. Das nennt man: den Partner spiegeln. Durch diese Methode gelangt ihr auf eine Ebene. Dabei solltest du ihn jedoch nicht wie ein Papagei nachahmen. Wenn es zu auffällig wird, fühlt er sich nachgeäfft und veralbert. Es reicht, wenn du dich auf einen oder zwei Aspekte, zum Beispiel Sprechgeschwindigkeit und Mimik, beschränkst. Dadurch baut ihr Ähnlichkeit und eine Beziehung zueinander auf. Diese Technik nennt sich Pacing und Leading und wird im Neurolinguistischen Programmieren gelehrt.


Schweigen

Schweigende Frau
Schweigen (Istockphoto: © Delmaine Donson)

Das Gespräch muss nicht immer in Gang bleiben, es kann auch sehr schön sein, zu schweigen und die Umgebung oder den Augenblick zu genießen. Peinlich ist nicht das Schweigen an sich, sondern dass das Schweigen dir selber peinlich ist. Weil du dich dann verkrampfst und gezwungen nach neuen Themen suchst, was sich aber auf die Situation und dein Gegenüber überträgt. Man muss auch mal zusammen schweigen können ohne dass es peinlich sein muss. Wenn du das Gespräch dennoch wieder in Gang bringen möchtest, überlege dir einfach, welche Themen dich am anderen interessieren und frage ihn danach. Dabei sollte aber keine Interviewsituation entstehen. Er sollte sich nicht ausgefragt vorkommen. Es eignen sich besonders gut offene Fragen, wie „Wo kommst du her?“ oder Informationsfragen, wie „In welche Location gehst du gern?“. Darauf kann dein Gegenüber nicht nur mit „Ja.“ oder „Nein.“ antworten, wodurch ein längeres Gespräch entstehen kann.


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Kurzbeschreibung

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