Fracking

Gewinnung von Erdöl durch Fracking

Fracking
Fracking iStock/sasacvetkovic33

So fing man Anfang der 2000er Jahre an Schieferöl und Ölsand in die Ölförderung mit einzubinden. 1940 wurde eine neue Methode des Ölförderns entworfen, das sogenannte Fracking. Dies wird aber erst vermehrt seit Anfang der 2000 Jahre eingesetzt. Das besondere an Fracking ist, dass man nicht nur nach unten, sondern auch quer bohren kann. Man bohrt aber nicht nach Erdöl, sondern Gesteinsschichten, denn in dem Gestein befinden sich viele kleine Gasbläschen.
Dazu werden viele kleine Bohrstationen aufgebaut, in denen unter hohem Druck Wasser gepresst wird, das mit Quarzsand und vielen Chemikalien gemischt ist. Dadurch zerbricht das Gestein und das Erdgas wird aus dem Stein gedrückt, das viele Erdgas gesammelt und verkauft werden kann. Fracking ist jedoch gefährlich für uns und kann schlimme Folgen haben.

  • Das Grundwasser wird durch die Chemikalien, die aus der Erde gelöst werden, verseucht. Es besteht die Gefahr, das das verunreinigte Wasser in Flüsse und Seen fließt und somit haben Menschen und Tiere kein brauchbares Trinkwasser mehr. In den USA gab es bereits Vorfälle das Gas anstatt Wasser aus dem Wasserhahn kam.
  • Chemikalien verseuchen die Luft, was natürlich Auswirkungen auf den Klimawandel mit sich zieht.
  • Durch das Lockern des Gesteins unter der Erde können Erdbeben entstehen.

In Deutschland wird das Fracking seit mehreren Jahren in Norddeutschland angewendet.


Weiter Infos zum Thema findest Du auf der Lexikon-Seite Peak Oil.

Quellen: