Die Stadt der Zukunft - Spiralik Architektures

(Patent „Gebäudeanlage“ PCT/AT2017/050027)

Stadt der Zukunft

Eine „Stadt der Zukunft“ hat nur dann Zukunft, wenn deren Planer und Errichter vorher dem Baumeister Natur in die Karten schauen. Denn dieser Natur-Architekt spielt nur Karten aus, die der Ökonomie des Lebens entsprechen. Noch ist die Realität aber die: Die immer zahlreicher werdenden und den Erdball überspannenden Mega-Cities mit ihren himmelstürmenden kahl-glitzernden Gebäuderiesen fressen, um überleben zu können, nicht nur das Umland auf, sondern lassen sich von überall aus der Welt, vornehmlich von Großkonzernen, füttern. Das Gegenstück zu den Riesen der Mega-Cities sind die sich ungebremst vermehrenden und immer mehr ausbreitenden Zwergformen der Behausungen sowie die wahllos ins Grünland gesetzten bodenversiegelnden Kommerz-Schachteln. Wir müssen aber auch eines zur Kenntnis nehmen: Der Traum vieler vom eigenen Haus im Grünen wird sich auf Dauer wohl nicht mehr realisieren lassen. Das hat nämlich die Natur in ihrem Plan nicht vorgesehen und ein Darwiderhandeln würde langfristig zum Albtraum für die Menschheit werden. Weiters erfordert der sich zunehmend verschärfende Klimawandel ein architektonisches Umdenken – vorzugsweise in jenen neuralgischen Gebieten, in denen die traditionellen Bauwerke durch die sich häufenden Naturkatastrophen besonders gefährdet sind. Wie könnte und sollte also die Stadt der Zukunft ausschauen und funktionieren? Die Stadt der Zukunft wird sich ganz wesentlich von den Betonwüsten der „Land ernährt Stadt“ Mega-Cities unterscheiden. Denn die Sicherung der Welternährung kann höchstwahrscheinlich nur mit einem Städtischen Gartenbau (cityfarming) als Wegbereiter neuer Öko-Mega-Städte gelingen.

„Spiralik Architektures“ kann mit der neuen Spiralenförmigen Ringbauweise diese Anforderungen an eine ökologische Gartenstadt optimal erfüllen. Einerseits dadurch, dass der naturzerstörende Bodenraub beendet wird und andererseits werden nachhaltige Maßstäbe gesetzt, die die Folgen des Klimawandels spürbar mildern können.



Das Sechseck

„Das Sechseck (Hexagon) ist die Lieblingsfigur der Natur. Es kommt in der belebten und unbelebten Welt gleichermaßen vor. Was spräche daher dagegen, das Hexagon auch zur Lieblingsfigur in der Architektur zu machen?“
Johannes Zittmayr



Die Legende

"Man schafft niemals Veränderungen, indem man das bestehende bekämpft. Um etwas zu verändern, baut man neue Modelle, die das alte überflüssig machen.“
Der US-amerikanische Architekt und Philosoph
Richard Buckminster Fuller (1895-1983)



So funktioniert die Stadt der Zukunft


1) Die Stadt der Zukunft wird sein wie ein Obstgarten:

Wer sich künftig einer spiralik-Stadt nähert, bekommt sofort einen Durchblick. Der bisher unvermeidliche Zick-Zack Kurs wie beim Gehen oder Fahren in einer Großstadt von A nach B gehört der Vergangenheit an. Es verstellen dann keine bis zum Boden reichende Häuserfronten mehr den Weg. Es wird so wie beim Wandern durch einen Obstgarten sein. Wie ausladende Äste überspannen die vom geschäftigen Treiben erfüllten Obergeschoße den weitgehend unverbauten Boden. Die einzelnen Polygongebäude der Stadt sind überdies in allen Obergeschoßen durch überdachte Korridore miteinander verbunden bzw. so verzahnt, dass ein Verlassen des Gebäudeverbundes (um von einem Objekt in ein anderes zu gelangen) nicht mehr zwingend notwendig ist.


2) Eine bodenschonende Bebauung:

Die Stadt der Zukunft wird mit ihren Gebäuden nur punktuell den Boden berühren, so wie ein Baum, der mit seinem zentrierten Stamm lediglich einen Bruchteil an verbauter Fläche benötigt. Da in Zukunft immer mehr Menschen mit Recht Anspruch auf ein "Dach über den Kopf" erheben werden, ist zu befürchten, dass unter Beibehaltung der bodenversiegelnden Bautechnik immer mehr Grünland verschwindet. Dem Baumeister Natur in die Werkstatt geschaut könnte eine zukunftsfähige Alternative die patentierte "Spiralenförmige Ringbauweise mit einem gewendelten Zentralstiegenhaus" sein.


3) Die etwas abgehobene Stadt:

Die Bauweise der Menschheit ist sehr erdverbunden seitdem unsere Urahnen in grauer Vorzeit die luftigen Höhen der Bäume verlassen und sich am Boden sesshaft gemacht haben. Wir sind aber in der Besitznahme bzw. in der Verbauung des Erdbodens an einem Punkt angelangt, wo, so scheint es zumindest, sich Mutter Erde an allen Ecken und Enden zu wehren beginnt. Die neue spiralik-Bautechnik trägt dem voll und ganz Rechnung und geht mit dem Zubetonieren des gewachsenen und bewachsenen Bodens sehr behutsam um, da spiralik Architektures den „Goldenen Mittelweg“ beschreitet. Es wird damit sowohl den Bedürfnissen der BewohnerInnen einer spiralik-Stadt, als auch dem Anspruch der Natur ausgewogen Rechnung getragen.


4) Der Klimaverbesserung zuliebe: Den verbauten Boden wieder der Natur zurückgeben:

Bei der traditionellen Bauweise geht im Regelfall, vor allem im gewerblichen Bereich, nicht nur die tatsächlich verbaute Fläche als Grünland verloren, sondern auch ein beträchtliches Areal für Autoparkplätze. Es ist eine Binsenweisheit, dass verbetonierter Boden kein Wasser aufnehmen und speichern kann. Überschwemmungen und die Häufung von Dürreperioden sind die Folge. Versiegelte Grünflächen und speziell die zunehmenden Flachdach-Landschaften fungieren geradezu als lufterwärmende Speichermedien und nicht mehr wie vordem als Abkühlung erzeugende Verdunster-Grünflächen. Die spiralik-Bauweise setzt hier an und geht einen anderen, einen „naturgerechten“ Weg: Da obligatorisch Dachbegrünungen bzw. Dachgärten vorgesehen sind, welche sich über den gesamten Bauwerksverbund erstrecken können, werden Grünflächen nur minimal für eine Verbauung bzw. Bodenversiegelung geopfert. Die Vorteile einer Dachbegrünung sind vor allem diese: Wasserrückhalt, Minderung der Abflussspitzen, Schutz der Dachabdichtung, Energieeinsparung durch Wärmedämmung und Kühlung, Staubfilterung, Kleinklimaverbesserung, Lärmminderung, Naturschutz und Biodiversität, zusätzlicher Wohnraum und Freizeitflächen, etc. spiralik-Städte leisten mit ihrer verpflichtenden Dachbegrünung einen wesentlichen Beitrag zur globalen Klimaverbesserung. Die terrassenförmig angeordneten Aussenringsektoren ermöglichen zudem bei den Dachgärten die Anlage eines in sich geschlossenen Wasserkanals, in welchem das offen dahinfließende Wasser eine klimaverbessernde Funktion bewirken kann. Technisch funktioniert der ringförmig geschlossene Dachgarten-Wasserkreislauf so, dass im Schnittpunkt des niedrigsten und höchsten Außenring-Sektors das Fließwasser wieder nach oben gepumpt wird.


5) Baugrundstücke für spiralik-Objekte:

spiralik-Objekte sind vorrangig dort zu errichten, wo der Baugrund auf Basis eines Baurechtsvertrages zur Nutzung zur Verfügung gestellt werden kann und nicht kostspielig mit Eigentumsübertragung erworben werden muss. Eine gewisse Vorreiterrolle in der überfälligen Bodenreform in Richtung „Boden nutzen statt besitzen“ sollten die Kirchen als namhafte Grundbesitzer beispielgebend einnehmen.


6) Ressourcenschonende und energieeffiziente Errichtung von spiralik-Bauten:

Bei der Errichtung von spiralik-Bauten sind primär Baumaterialien einzusetzen, die auf Grund aktueller Forschungsergebnisse besonders nachhaltig, energieeffizient und ressourcenschonend sind. Es muss zudem angestrebt werden, dass auch das gewonnene schadstofffreie Material aus recycelten baulichen Abfallprodukten (die in immer größeren Mengen anfallen werden), wieder einer neuerlichen Verwendung als Recyclingbeton zugeführt wird. spiralik-Gebäude sind nach dem neuesten Stand der Energieeinsparung zu errichten und zu betreiben, sodass ein möglichst klimaneutrales Wohnen und Arbeiten erreicht werden kann.


7) Architektonisch unterschiedliche spiralik-Bauten:

Ein spiralik-Objekt kann als Polygongebäude unter Beibehaltung der Grundstruktur mehrgestaltig errichtet werden. Davon ausgehend, dass der beste Baumeister die Natur an sich ist, macht man die Feststellung, dass das Sechseck etwas Besonderes sein muss – es ist nämlich die Lieblingsfigur der Natur und kommt in vielfältigster Weise sowohl in der belebten als auch unbelebten Welt, beispielsweise in den Schneeflocken, vor. Das Paradebeispiel an optimaler Platzausnützung sind die hexagonförmigen Bienenwaben. Diese Erkenntnis der optimalen Flächennutzung lässt sich auch in die Architektur übertragen, indem Gebäude der geometrischen 6-Eck-Form (Hexagon), wie sie in der bereits patentierten „Spiralenförmigen Ringbauweise mit nur einem gewendelten Zentralstiegenhaus“ (AT 404.492, US 6,279,277 B1, PCT WO 1998041715 A1) beschrieben sind, ringförmig so angeordnet werden, dass im Zentrum dieses Gebäuderinges eine ebenfalls sechseckige Freifläche (Zentralpark) entsteht. Solche Gebäudekombinationen wären Objekte einer sogen. „Seven-Six Town“. Geeignet für die Errichtung eines geschlossenen Gebäuderinges sind auch spiralik-Objekte in der 5-Eck-Form. 10 miteinander in den Obergeschoßen durch Korridore verbundene Einzelobjekte haben im Zentrum des Gebäuderinges eine große mit Freizeiteinrichtungen ausstattbare Parkanlage, die den BewohnerInnen der Stadt zur Verfügung steht. Ebenfalls optimal geeignet für die Errichtung eines geschlossenen (rollstuhltauglichen) Gebäuderinges mit höhenmäßig versetzten Einzelobjekten sind auch Gebäude in der traditionellen Rechteck-Form. Hier werden beliebig viele quadratische Viereck-Gebäude so aneinandergereiht, dass sich jeweils 2 Objekte mit gleich hohen Aussenringsektoren gegenüberstehen und somit sämtliche Objekte durch waagrechte Übergänge miteinander rollstuhlgerecht verbunden werden können. Eine besonders vorteilhafte Bedeutung kommt einem Gebäudeverbund mit Ringgebäuden in Oktogonform zu. Nur diese Gebäudeformation kann weitestgehend das städtische Verkehrsgeschehen entlasten und den Effekt der „kurzen Wege“ zu allen Oktogongebäuden bereitstellen.


8) Das Problem der Verbindungs- und Fugentechnik im Systembau mit Fassadenplatten ist bei den schiefwinkeligen Polygongebäuden von spiralik-Architektures gelöst:

Ein Grund warum Hochbauprojekte fast ausnahmslos in rechtwinkeliger Form errichtet werden, ist vor allem der, dass schiefwinkelige Eckverbindungen technisch schwieriger und vor allem kost-spieliger zu bewerkstelligen sind. Für den Baumeister Natur ist diese Herausforderung natürlich kein Problem, im Gegenteil, es gibt kaum exakt rechtwinkelige Pflanzen- und Blattformen. Durch die bei der IENA 2000 in Nürnberg mit einer Goldmedaille ausgezeichneten „industriell anwendbaren“ und „energiesparenden“ Erfindung „Fassade für ein Gebäude mit Stehern“ (AT 407540 B, PCT/AT 99/000285, WO 00/32886) können Polygongebäude effizient und perfekt errichtet werden.


9) Die Lösung des Parkplatzproblems:

Die zunehmende Motorisierung hat nicht nur eine ansteigende Belastung der Verkehrswege zur Folge, sondern verschärft auch ganz signifikant das Parkplatzproblem. Das Suchen eines freien Parkplatzes wird immer mehr zum Alptraum vieler VerkehrsteilnehmerInnen. Es ist bis dato nicht erkennbar, dass man politischerseits dieser auch für die Umwelt fatalen Entwicklung wirksam entgegensteuert. Im Gegenteil: Tagtäglich werden nicht nur für die Verbauung, sondern auch für die Schaffung von Autoparkplätzen (z.B. für Großmärkte) beträchtliche Grundflächen wasserdicht versiegelt. Hier geht nun die spiralik-Bauweise einen anderen und sicher vorbildhaften Weg: spiralik-Objekte benötigen in der Regel keine zusätzlichen Parkplätze außerhalb bzw. entlang der Gebäude, da, abgesehen von den Tiefgaragen (sofern solche überhaupt notwendig bzw. vorgesehen sind), Teile der freien Erdgeschossflächen als überdachte Autoparkplätze zur Verfügung stehen. Das Straßenbild wird sich radikal verändern: Keine entlang der Fahrbahn abgestellte Fahrzeuge beeinträchtigen mehr den Verkehrsfluss und stören das Erscheinungsbild.


10) Vielfältige Nutzungsmöglichkeiten der überdachten Erdgeschoßflächen:

Das geschäftige Treiben und das behagliche Wohnen beginnt in einem spiralik-Objekt ab dem 1. Obergeschoß. Die unterschiedlich hohen Erdgeschoße (Voraussetzung für den spiralförmigen Verlauf der Aussenringsektoren) dienen zwar primär für Autoparkplätze, stehen aber auch zur Nutzung mannigfaltigster Art zur Verfügung. Beispiele: Lagerhallen, Verkaufsstände, Märkte, Versammlungsorte, Begegnungsstätten, Kulturangebote etc. Diesen überdachten Erdgeschoßflächen kommt im Zeichen des Klimawandels (hoher Temperaturanstieg) eine besondere Funktion zu: Die Stadtbewohner sind nicht wie bisher im Freien schutzlos der Sonneneinstrahlung ausgesetzt, sondern können jederzeit in diesem überdachten, schattenspendenden und durchlüfteten Erdgeschoßbereich Zuflucht nehmen.


11) Die „Stadt der Zukunft“ erhebt sich über dem Hochwasser, trotzt einem Erdbeben und übersteht orkanartige Stürme:

Es häufen sich, bedingt durch den sich vollziehenden Klimawandel und als Folge einer ungebremsten Bodenversiegelung, die Hiobsbotschaften von großflächigen Überschwemmungen, Erdrutschen und Vermurungen. Ganze Landstriche mit ihren Besiedelungen stehen unter Wasser und richtet immensen Schaden an Hab und Gut an. Andererseits halten auch in Erdbebengebieten die traditionell gebauten Objekte vielfach den Kräften der Natur nicht Stand und fallen in sich zusammen. Es ist nun die spiralik-Bautechnik, die beiden Naturgewalten die Stirn bietet und weitestgehend unbeschadet solche unvorhergesehenen Ereignisse überstehen wird. Das Leben und die Geschäftigkeit beginnt in einem spiralik-Objekt erst einige Meter über dem Erdboden und wird somit von einer Überschwemmung nicht so leicht berührt bzw. bleibt davon verschont. Auch ein Erdbeben und orkanartige Winde können spiralik-Objekten zumeist nichts anhaben, da ihre außergewöhnliche Baukonstruktion für größtmögliche statische Stabilität sorgt.


12) Schneestürme und Schneemassen können die Geschäftsstraßen einer spiralik-Stadt nicht lahmlegen:11) Die „Stadt der Zukunft“ erhebt sich über dem Hochwasser, trotzt einem Erdbeben und übersteht orkanartige Stürme:

So viel Schnee kann auf eine spiralik-Stadt nicht herunterfallen, als dass deren BewohnerInnen vor zugeschneiten und geschlossenen Geschäftstüren stehen müssten. Die Geschäftstätigkeit spielt sich in der spiralik-Stadt nämlich nicht im Erdgeschoßbereich ab, sondern ab etwa 3 m über dem Erdboden.


13) Mehr Sicherheit in einer spiralik-Stadt:

Kriminelle Delikte, wie beispielsweise Einbrüche, wird es in einer spiralik-Stadt wahrscheinlich viel weniger geben. Das Betätigungsfeld am Erdboden mit den verwinkelten Verbauungen und Straßen einer traditionellen Stadt böte nämlich ungleich bessere „Erfolgschancen“ und Fluchtmöglichkeiten, als die neue und andere Welt einige Meter über dem Straßenniveau in einer spiralik-Stadt.


14) Barrierefreies Fortbewegen:

Vom Untergeschoß bis zum Dachgarten ist eine wesentliche Komponente der spiralik-Bauweise. So sind z. B. für RollstuhlfahrerInnen in keinem Bereich der spiralik-Gebäude Stufen zu überwinden. Diese Problemlösungs-Variante gibt es bisher noch nicht in der Architektur und ist daher als ein Meilenstein in der Entwicklung gehbehindertengerechter Wegführung zu bezeichnen. Dies soll an einem konkreten Beispiel demonstriert werden: Ein Rollstuhlfahrer beabsichtigt, vom Ausgangspunkt seiner Wohnung im 3. Obergeschoß des spiralik-Gebäudes A der Ten-Five-Town durch alle 10 mit Übergängen zueinander verbundenen spiralik-Komplexe zu fahren, um schlussendlich wieder an den Ausgangspunkt zu seiner Wohnung im 3. OG des Ringgebäudes A zu gelangen. Auf seinem Weg sind nur gelegentlich leicht ansteigende bzw. abfallende und nur wenige Meter kurze Rollstuhl-Rampen zu überwinden, wobei es ihm überlassen bleibt, bei dieser „Stadt-Rundfahrt“ den kürzesten Weg zu wählen, oder sich in mehreren unterschiedlichen Geschoßen der einzelnen freistehenden Fünfeck-Gebäude zu bewegen. Resümee: Nur die erfindungsgemäße kreisförmige Anordnung und höhengleiche Verbindung von Polygongebäuden ermöglicht ein Durchwandern einer Stadt, das zum Ausgangspunkt zurückführt, ohne den Rückweg im Straßenniveau am Boden benützen zu müssen.


15) „Stiegen steigen“ – ein gesunder Volkssport der spiralik-Städte:

Die Besonderheit und Exklusivität der patentierten Spiralenförmigen Ringbauweise liegt darin, dass man in diesen Baukörpern zwar ohne Stiegen steigen in alle Stockwerke gelangen kann – aber dies der eigenen Gesundheit zuliebe trotzdem machen könnte. Hierfür stehen vom Erdgeschoß zu den höhenmäßig ansteigenden 1. Obergeschoßen (neben Liften und Rolltreppen) die unterschiedlich hohen Stiegenanlagen als „Treppen-Trainingsgeräte“ zur Verfügung. Eine Schweizer Wissenschaftler-Studie hat belegt, dass Treppensteigen das perfekte Alltagstraining ist: Bei konsequenten „Aufzugsverächtern“ geht der Fettanteil am Gewebe demnach ebenso zurück wie der diastolische Blutdruck und das „schlechte“ LDL-Cholesterin. Anmerkung: Selbstverständlich verfügen die einzelnen Ringgebäude nicht nur ein mittig angelegtes Zentralstiegenhaus, sondern Stiegen, Lifte und allenfalls auch Rolltreppen gibt es zusätzlich sowohl im Bereich der Verbindungstrakte, als auch in den Außenringsektoren.


16) Verirren ausgeschlossen!

Wem ist das nicht schon manchmal passiert: Da will man in einem Gebäude größerer Dimension (wie es z. B. bei Ämtern und Groß-Krankenhäusern öfters der Fall ist) zu einer ganz bestimmten Stelle. Erst nach wiederholtem Befragen oder auch gemachten Umwegen gelangt man zum Ziel bzw. wieder zurück zum Ausgang. Das kann bei einem spiralik-Objekt auch größter Dimension kaum passieren. Die natürliche, allen spiralik-Objekten gleich welcher Größe, spezifische Struktur, kann visuell sofort erfasst werden, wodurch die eigene Standortsituation in Bezug auf Zurechtfinden kein Problem darstellt.


17) Naturerlebnis im Überfluss:

Eine spiralik-Stadt hat nicht nur obligatorisch Dachgärten, sondern die bautechnische Konstruktion der einzelnen Ringgebäude ergibt jeweils einen geschlossenen Innenhof, der für Fahrzeuge tabu ist und gärtnerisch gestaltet werden kann. Darüber hinaus entsteht bei dem ringartigen Zusammenschluss mehrerer einzelner Polygongebäude im Zentrum eine Freifläche, die je nach Größe dieses Areals in vielfältiger Weise genutzt werden kann (Parkanlagen, unterschiedlich gestaltetes Erholungsgebiet, Spielplätze, Sportstätten, Teichanlagen, etc.).


18) Durchwandern einer spiralik-Stadt ohne den Erdboden berühren zu müssen:

Es sind nicht nur alle einzelnen Polygon-Objekte untereinander in den Obergeschoßen mit überdachten Korridoren verbunden, sondern es sind auch die geschlossenen Gebäuderinge aneinander so verzahnt, dass sich in allen Geschoßebenen höhengleiche Übergänge ergeben. Es ist somit ein (auch rollstuhltaugliches) witterungsunabhängiges Durchwandern aller in den Obergeschossen befindlichen Geschäfts- und Wohnstraßen der ganzen Stadt möglich.


19) Carsharing und öffentliche Verkehrsmittel statt eigenes Auto:

Für viele Menschen ist das Auto unverzichtbar, da sie es für das tägliche Erreichen ihrer Arbeitsplätze benötigen. Nachdem die meisten BewohnerInnen einer spiralik-Stadt in der Regel ihre Arbeitsstätten im selben Gebäudekomplex oder in dessen Umfeld haben werden, wird für viele StadtbewohnerInnen ein eigenes Auto verzichtbar werden. Eine Kosten-Nutzungsrechnung wird somit den Umstieg auf Carsharing und öffentliche Verkehrsmittel für viele AutobesitzerInnen sinnvoll erscheinen lassen.


20) "Alles unter einem Dach“ – das ermöglicht die „Spiralförmige Ringbauweise“:

Ein unter Beibehaltung der erfindungsgemäßen Grundstruktur entsprechend groß dimensionierter spiralik-Komplex wird grundsätzlich ziemlich alles bieten können, was man zu einem erfüllten Leben benötigt: Wohnung, Beschäftigung, Nahrung, Freizeitgestaltung, Shopping, Schulungsmöglichkeiten, medizinische Versorgung, Kulturangebote etc. Im Zentrum der einzelnen Ringgebäude befindet sich das Rondell-Zentralstiegenhaus mit dem spiralförmig verlaufenden und leicht ansteigenden Gehweg, den Liften, den Stiegen und allenfalls auch Rolltreppen. Über diese Anlagen gelangt man vom Erdboden (bzw. Untergeschoß) zu allen (gewerblich, kulturell, medizinisch, sportlich, etc. genutzten) Übergangs-Trakten, welche zu den (privat-genutzten) Wohnungs-Aussenringsektoren führen. Auf dem Weg in diesem Zentralstiegenhaus befinden sich auch die Zugänge zu den im Rondell-Zentrum befindlichen Räumlichkeiten bzw. Sälen unterschiedlicher Größe, die zur Nutzung für Veranstaltungen jeglicher Art vorgesehen sind.


21) Alle guten Dinge sind Drei:

Um glücklich und zufrieden zu sein, braucht der Mensch vor allem diese 3 Dinge: Einen Job, der ihm Freude macht und von dem man angenehm leben kann; Eine Behausung, wo man sich (mit der Familie) wohl und geborgen fühlt und drittens das Erleben der kraft- und ruhespendenden Natur. Das alles bietet unmittelbar und auf engstem Raum ein spiralik-Bau seinen BewohnerInnen in einer Seven-Six Town, Ten-Five Town, Quattro-X Town und Oktogon-Town.


22) Ein völlig neues Wohngefühl vermittelt die spiralik-Stadt ihren Bewohnern:

Eine Wohnung in einem spiralik-Bauwerk wird sich ganz wesentlich von den bisherigen Wohntypen unterscheiden. Diese Wohnungen haben nämlich nicht mehr viel gemeinsam mit den traditionellen Stadtwohnungen, die reduziert sind auf einen Stiegenhaus-Wohnungszugang hinter dem sich mehr oder wenig viele Zimmer befinden. Die neuen spiralik-Stadtwohnungen weisen so manches auf, was in der Regel nur ein Eigenheim im Grünen zu bieten hat: Entlang der innenhofseitigen und überdachten hohen „Promenadenwege“ in den Obergeschoßen reihen sich an Wohnhäuser erinnernde Häuserfassaden mit einem „Vorgarten“, hinter dem sich größenmäßig unterschiedliche und individuell gestaltbare Räumlichkeiten befinden. Für diesen neuen Wohnungstyp ist ein charakterisierender Begriff zu wählen und der trifft am besten zu mit der Bezeichnung „Zu-Hause“. Es entspricht der Philosophie von spiralik Architektures, dass unter Bedachtnahme auf die Beschränktheit der zur Verfügung stehenden Boden-Ressourcen nur eine möglichst adäquate Alternative zum „Traum vom eigenen Heim im Grünen“ eine zukunftsfähige Lösung sein kann. Was sind nun die Vorzüge der „Zu-Hause“-Wohnungen von spiralik-Architektures?
a) Der der Wohnung vorgelagerte Arkadenweg mit „Vorgarten“ hat eine Mindest-Raumhöhe von 3 m. Die Raumhöhe in der Wohnung selber wird abgesenkt auf das übliche Raummaß von unter 3 m. Dieser Zwischendeckenbereich kann neben den notwendigen Installationen genützt werden für die großzügige Anlage von ausreichend isolierten Sonnenenergie-Heißwasser-Speichern bzw. sonstigen adäquaten Speicherelementen. Damit kann die gesamte Anlage in hohem Maße energieautark versorgt werden. Diese Freiräume oberhalb der Raumdecken können auch für weitere unterschiedliche Nutzungen dienen.
b) Da die gesamte Raumtiefe der spiralik-Aussenringsektoren wesentlich größer sein wird, als es bei Wohnanlagen in der Regel der Fall ist, können zusätzlich Räumlichkeiten geschaffen werden, die dem Anspruch auf Belichtung nur bedingt gerecht werden müssen. Beispielsweise: Lager- bzw. Abstellräume, Fitnessräume, etc.
c) Die BewohnerInnen der Außenring-Sektoren haben jederzeit und auf kurzem Wege die Möglichkeit auf die begrünten bzw. bepflanzten und mit Freizeiteinrichtungen ausgestatteten Dachterrassen zu gelangen.
d) Die Arbeitsstätten der BewohnerInnen befinden sich in der Regel in den speichenförmigen Verbindungstrakten der spiralik-Objekte.


23) Nutzungsrecht statt Eigentum macht Wohnen leistbarer:

Die Stadt der Zukunft hat nur dann Zukunft, wenn sie nicht weiter Raub-Bau an Grund und Boden verübt. Mutter Erde darf nicht länger unter Berufung auf das Privatrecht (lat. privare = berauben) zum Eigentum Einzelner erklärt werden können. Daher muss das geltende Eigentums-Bodenrecht im Interesse aller Menschen zu einem Nutzungs-Bodenrecht reformiert werden. Eine beispielhafte Vorreiterrolle könnten da die Kirchen einnehmen - gehören sie doch zu den größten Grundbesitzern, zumindest in der westlichen Welt. Papst Franziskus hat in seiner Enzyklika Laudatio si im Kapitel VI. "Die gemeinsame Bestimmung der Güter" zum Thema Bodenrecht klare Worte gesprochen. Es liegt nun auch an den Repräsentanten und Entscheidungsträgern in den Kirchen, diese päpstlichen Ermahnungen mit Leben zu erfüllen. Unseren Kirchenvertretern würde es gut anstehen, wenn sie unüberhörbar klar machen würden, dass die von Gott geschaffene Welt mit ihren Ländereien und Bodenschätzen allen Menschen gehört und nicht einer profitgierigen Minderheit. Der Boden ist somit keine Handelsware und darf daher nicht weiterhin der freien Marktwirtschaft unterstellt werden. Die kirchlichen Repräsentanten sollten aber schnell handeln, indem sie die Bevölkerung für das sensibilisieren, was sich zur Zeit in gigantischem Maße abspielt: Aus gewinnsüchtigen Überlegungen und in Anbetracht eines grundsätzlich nicht auszuschließenden globalen Finanz- und Wirtschaftskollapses suchen nicht nur milliardenschwere Geldbesitzer ihr Heil im Aufkauf ganzer Ländereien und anderer realer Vermögenswerte. Wenn dieser Trend nicht gestoppt wird, ist in ein paar Jahren beinahe die ganze Welt privatisiert. Den Umdenkprozess könnten die Kirchen in Gang setzen, wenn sie mit der Rückendeckung des allseits anerkannten Papstes Franziskus eine Abkehr vom römischen Raubzug-Bodenrecht zu einem Boden-Nutzungsrecht einfordern und selber mit konkreten Taten beispielhaft vorangehen.


24) „Urban Farming“ - spiralik-Städte betreiben Landwirtschaft am Dach:

Den Konsumentinnen und Konsumenten steht vornehmlich in den großen Supermärkten ein Warenangebot zur Verfügung, welches an Vielfalt und Umfang nichts zu wünschen übrig lässt. Ein Blick auf die Verpackung bzw. Beschilderung offenbart, von wo überall diese zumeist recht preisgünstigen Produkte kommen und welch lange Reise viele von ihnen schon hinter sich haben. Dies alles ermöglicht „im Interesse der preisbewussten KäuferInnen“ der im Grunde positiv zu bewertende Freihandel. Doch sollte nicht übersehen werden, dass diese Preisvorteile speziell im Lebensmittelbereich auch ihre Kehrseite haben. Beispiel: Heimische bzw. regionale Produzenten können auf Grund ihrer vorwiegend klein- bzw. mittelständischen Struktur im Preiskampf schwerlich mithalten; Existenzen und Arbeitsplätze gehen durch Auftragsrückgänge verloren; internationale Konzerne gewinnen im wahrsten Sinne des Wortes immer mehr an Boden und verdrängen die letzten „Greissler ums Eck“. Die Folgen dieser für das eigene Land negativen Entwicklung sind, dass immer mehr fruchtbarer Boden brach liegt, verbaut wird, oder für großflächige Monokulturen genutzt werden muss. Es stellt sich nun die Frage: Gibt es eine Alternative zu diesen konzerndominanten und höchst umweltbelastenden Versorgungsangeboten? Die Tatsache, dass immer mehr Menschen in den Städten leben (werden) legt den Schluss nahe, dass ressourcen- und umweltschonend möglichst viel „vor Ort“ an landwirtschaftlichen Produkten erzeugt werden sollte. Die bautechnischen Gegebenheiten der „spiralik-Gebäudeanlagen“ sind im höchsten Maß geeignet, hier „Urban Farming“ für eine gewisse Selbstversorgung der Stadt zu betreiben.


25) Die spiralik-Stadt und der Bauernstand:

Aufgabe von spiralik-Architektures sollte es auch sein, zum Verkauf anstehende Bauernhöfe samt Grundstücken zu erwerben bzw. langfristig zu pachten. Damit könnte dem „Bauernsterben“ entschieden entgegengewirkt werden. Realität ist nämlich, dass von den Agrar-Multis der Bauernstand immer mehr geknebelt wird und so sind unsere Bauern und Bäuerinnen in hohem Maße Leibeigene der Agrarkonzerne geworden. Um bestehen zu können, wird Spezialisierung gefordert und der Trend geht in Richtung landwirtschaftlicher Großbetriebe, was unweigerlich die kleinbäuerliche und auch landschaftspflegerische Struktur zerstört. Die den Bauern verordnete Saatgutabhängigkeit und die aufgezwungene schädlingsbekämpferische Intensivbewirtschaftung bringt außerdem nicht unerhebliche Risiken für Umwelt und Mensch mit sich. Zu dem kommt, dass sich die Supermarkt-Ketten einen ruinösen Preiskampf zu Lasten der bäuerlichen Produzenten liefern. So ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Landwirte „das Handtuch werfen“ und die Bewirtschaftung aufgeben. Es sind dann vielfach private Geldanleger (denen die Weiterbewirtschaftung kein Anliegen ist), die solche in der freien Landschaft gelegene Objekte erwerben (nicht selten für reine Spekulationswecke). Dieser Trend ist nur zu stoppen, wenn eine absatzgesicherte und ertragsbringende Bewirtschaftung erfolgen kann. Die Kooperation mit den BewohnerInnen einer spiralik-Stadt und nicht die Abhängigkeit von Agrarmultis könnte das garantieren.


26) Die preis-werte spiralik-Stadt:

Die Errichtungskosten der Gebäude einer spiralik-Stadt sind in Vergleich zu setzen mit Bauwerken der traditionellen Bauweise in der gleichen Dimension bzw. Kubatur. Es ist die naturgerechte und verblüffend einfache, aber sehr effiziente Grundstruktur eines spiralik-Objektes, die einen preis-werten Bau in höchstmöglicher Lebens-Qualität ermöglicht. Zudem ist es auch die patentierte Verbindungs- und Fugentechnik, die nicht rechtwinkelige Eckverbindungen der Fünfeck- und Sechseck-Gebäude auf vollkommen neue Weise problemlos herstellen lässt. Wesentliche Qualitätsmerkmale der patentierten Gebäudeformen sind vor allem die generelle Barrierefreiheit und eine Architekturform, welche im höchsten Maße ein erwünschtes „Naheverhältnis“ von Wohnen, Beschäftigung, Shopping und Freizeitgestaltung ermöglicht.


27) Der Terminus "Arbeit" muss für die Zukunft neu definiert werden:

Es ist wahrscheinlich nur eine Minderheit der Menschen, die jene Erwerbstätigkeit ausüben kann, die ihren naturgegebenen Talenten und angelernten Fähigkeiten voll und ganz entspricht. Bei einem Wirtschaftssystem, das bei größtmöglicher Rationalisierung auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist, ist die menschliche Arbeitskraft nur so weit gefragt, als diese für die Erreichung seiner Ziele von Interesse ist. Das menschliche Wohlergehen hat vor allem bei den dominierenden und weltbeherrschenden Konzernen nicht den gebotenen Stellenwert. Zudem zeigt die Realität, dass Klein- und Mittelbetriebe in allen Branchen (mit Sanktionierung der Politik) durch die Allmacht der Großen regelrecht an die Wand gedrückt und vielfach zum Aufgeben gezwungen werden. Damit ist auch der Verlust des Arbeitsplatzes für viele berufstätige Menschen verbunden. Eine allenfalls gefundene neue Arbeitsstelle erfordert oft einen langen Anfahrtsweg und es werden Tätigkeiten abverlangt, die nicht dem ursprünglichen Berufsbild und der erhaltenen Ausbildung entsprechen. Diese dramatische und folgenschwere Entwicklung lässt sich nur stoppen, wenn der Begriff "Arbeit" neu definiert und die Rahmenbedingungen für eine Erwerbstätigkeit neu gestaltet werden. Wir befinden uns am Beginn eines Digitalen Zeitalters, welches Umwälzungen bringen wird, die alle Bereiche des Lebens und der Arbeit radikal berühren und beeinflussen werden. Unsere Denkstruktur muss sich ändern und eine „Natürliche Ökonomie des Lebens“ zum Inhalt haben, welche 3 Paradigmen einschließt: „Das Wohl jedes Einzelnen, das Wohl der Gemeinschaft und das Wohl des großen Ganzen“ (wie es das Konzept „Gradido – Natürliche Ökonomie des Lebens“ v. Bernd Hückstädt aufzeigt). Um dieses Ziel zu erreichen, müsste allerdings der Grundstein hierfür mit einem „Bedingungslosen Grundeinkommen“ bzw. „Aktivem Grundeinkommen“ gelegt werden.


28) Eine Komplementär- bzw. Alternativwährung für die spiralik-Städte:

Es ist ein Spezifikum der spiralik-Städte, dass im Regelfall deren BewohnerInnen auch vor Ort die Möglichkeit geboten wird, mit einer ihren Fähigkeiten und Wünschen entsprechenden Betätigung ein für den Lebensunterhalt angemessenes Einkommen zu lukrieren. Im Klartext: Arbeitssuchende Wohnungsmieter haben bei entsprechender Qualifikation die Chance, in den zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten ihre handwerklichen und geistigen Fähigkeiten zu nutzen sowie Dienstleistungen und Waren-Produkte anzubieten. Wenn das Projekt "spiralik Architektures" in Form von „Seven-Six Towns“, „Ten-Five Towns,“ „Quattro-X Towns“ und „Oktogon-Towns“ eine größere Dimension annimmt, dann ist es sinnvoll, die finanziellen Transaktionen untereinander mit einer Komplementärwährung abzuwickeln. Diese muss einfach bestmöglich zum Wohle Aller funktionieren und muss auch im Einklang mit den gesetzlichen Vorschriften stehen. In optimaler Weise könnte dieses Erfordernis mit einer globalen, spekulationsresistenten und zinsenlosen Digitalwährung, welche das Horten und Zurückhalten des Geldes keinen Gewinn, sondern nur Verlust bringt, erfüllt werden. So ein Zahlungsmittel, nennen wir es „Spiralos“ (in Anlehnung an die neue spiralik-Architektur), muss ständig in Umlauf gehalten werden, da es sonst an Wert verliert. Dieses Prinzip eines umlaufgesicherten Geldes ist wahrscheinlich der wirkungsvollste Garant für eine prosperierende und stabile Wirtschaft. Der Beweis hierfür wurde kurzzeitig in den Jahren 1930-1932 mit dem Wörgler-Schwundgeld nach der Freiwirtschaftslehre Silvio Gesells erbracht. Die Umlaufsicherung bestand darin, dass die Geldbesitzer bestrebt waren, ihre Banknoten so schnell wie möglich für Einkäufe und Investitionen wieder auszugeben, da sie sonst eine monatliche Schwundgeld-Gebührenmarke von 1 % des Nennwertes auf die noch vorhandenen Geldscheine zwecks Erhalt ihres Nominalwertes kleben mussten. Im digitalen Zeitalter fällt diese umständliche Prozedur natürlich nicht mehr an und es müsste eine Kryptowährung so konstruiert sein, dass sie alle Anforderung eines modernen und sicheren Zahlungsmittels erfüllt und das wären insbesondere: Fälschungssicher, spekulations- bzw. hortungsresistent, zinsenlos, durch Gebührenbelastung umlaufgesichert, globalisiert, als Alternativwährung gesetzlich anerkannt, etc. Die digitale Herstellung von Kryptowährungen (wie z. B. Bitcoins und Freicoins) mittels leistungsfähigen Super-Computern verschlingt jedoch ein gigantisches Volumen an Stromenergie und ist daher in dieser Art (noch) nicht zukunftstauglich. Aber es gibt letztendlich nur diese Lösung: Die Welt muss sich eines Tages vom derzeitigen Geld- und Finanzsystem – welches in Wahrheit Urheber aller Konflikte, Betrügereien, Kriege und Zerstörungen und sonstiger unmenschlicher Handlungen ist – verabschieden. Unser Geldsystem ist unnatürlich und entspricht nicht der Ökonomie des Lebens, welche auf Werden und Vergehen aufgebaut ist. Jeder Erdenbürger und jede Erdenbürgerin hat das Recht menschenwürdig zu leben und die Angebote und Güter dieser Welt zu seinem leiblichen und geistigen Wohle nutzen zu können. Die Inanspruchnahme bedarf jedoch in der Regel eines global anerkannten „Tausch- bzw. Zahlungsmittels“, welches durch staatliche Institutionen zur Verfügung gestellt wird. Wie so etwas funktionieren könnte, wird in dem Forschungsprojekt „Gradido – Natürliche Ökonomie des Lebens“ beschrieben. Faktum ist: Unser bisheriges Geld- und Währungssystem steht der Lösung der weltweiten Probleme (gleich welcher Art) diametral entgegen. Ein raschestmöglicher Umbau wird viele Probleme von selbst lösen. P.S.: Hilfreich für eine Beurteilung dieser Thematik könnte wahrscheinlich die Forschungsarbeit „Alternative Geldkonzepte – ein Literaturbericht“ des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung aus dem Jahre 2013 sein. Der Link zu dieser Publikation: http://monneta.org/Alternative-Geldkonzepte-ein-Literaturbericht.pdf


29) Ethik in allen Geschäftsbereichen:

Höchste Prämisse einer spiralik-Stadt ist das gelebte Gemeinwohl. Auch im Bankensektor etablieren sich zunehmend Institute, die neben der Wirtschaftlichkeit ihrer Geschäfte auch auf ökologische, ethische und soziale Aspekte achten. So z. B. die Bank für Gemeinwohl in Österreich. Solche Alternativbanken sollen auch Partner für die Abwicklung der Bankgeschäfte zur Errichtung und Betreibung einer spiralik-Stadt sein. Der Gemeinwohl-Gedanke stellt sich der neoliberalen Gewinnmaximierung als Alternative entgegen und achtet auf das Wohlbefinden der Allgemeinheit und nicht das einzelner Akteure. Dieses Denken schließt die Natur und die gesamte Entwicklung des Planeten mit ein, blickt also achtsam auf die Welt des Einzelnen und auf das Ganze, auf den Planeten Erde.


30) Stadtbeteiligung durch Crowdfunding:

spiralik-Städte sind in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich. Da ist zunächst unübersehbar die bisher ungewohnte Architekturform, die wegen ihrer Vorteile vielleicht Maßstäbe setzen könnte. Die Besonderheit liegt jedoch in der Ideologie des Projektes, die darauf abzielt, dass Wohnen, Arbeiten und Freizeitbeschäftigung gewissermaßen eine Einheit bilden kann – wenn dies die BewohnerInnen sich so wünschen und haben möchten. Um das alles optimal bieten zu können, muss der Bereich Freizeitbeschäftigung vielfältige Angebote bereitstellen, damit für alle, ob Jung oder Alt, etwas dabei ist. Ein breit gefächertes Angebot zur Freizeitgestaltung bedarf allerdings entsprechender Finanzmittel um diese Investitionen auch tätigen zu können. Es ist zu überlegen, ob für besonders herausragende und creative Freizeitprojekte die Finanzierung über Crowdfunding möglich und empfehlenswert wäre. Es ist zudem grundsätzlich zu prüfen, inwieweit Crowdfunding auch ein geeignetes und vorteilhaftes Instrumentarium für die gesamte Projekterrichtung sein könnte.


31) Welche Betriebe bzw. Tätigkeiten in den spiralik-Objekten sind obligatorisch bzw. zumindest empfehlenswert?

Grundsätzlich soll für alle Berufsgruppen, ob handwerklicher, kaufmännischer, geistiger, kultureller, kulinarischer, sportlicher, gesundheitlicher und sonst welcher Art, Platz in der „Stadt der Zukunft“ sein. Das spiralik-Prinzip „ Arbeit-Wohnen-Freizeit“ im nahen Umfeld ermöglicht dies weitestgehend.


32) Die Arbeitslosen kommen zuerst!

Arbeitslosigkeit ist eine besondere Form der psychosozialen Zermürbung. Untätigkeit ist nicht Freizeit. Man kann nicht gegen seinen Willen „ausspannen“ – und zwar endlos. Sonst droht man körperlich inaktiv, geistig träge, seelisch instabil zu werden und schließlich sogar Kontaktfähigkeit und Selbstachtung zu verlieren. spiralik Architektures wird deshalb als Beitrag zur Entschärfung des Arbeitslosen-Problems für die Errichtung und den Betrieb ihrer Bauprojekte wie folgt vorgehen: Arbeitssuchende Personen, die vor allem Berufskenntnisse in allen Sparten der Baubranche mitbringen, werden vorrangig für den Arbeitsprozess eingebunden. Dieser Personenkreis hat zudem Vorrang bei der Vergabe von Wohnungen in der spiralik-Stadt.


33) Verhaltens-Kodex für spiralik-StadtbewohnerInnen:

Damit ein gutes und konstruktives Zusammenleben aller BewohnerInnen einer spiralik-Stadt gewährleistet werden kann, ist es erforderlich, dass gewisse Grundwerte von Allen gleichermaßen akzeptiert und außer Streit gestellt werden. Es ist dies ein Grundkonsens über Werte und Normen, unabhängig von Weltanschauung und Religion, ethnischer Zugehörigkeit, Sprache, Kultur und Nationalität etc. Alle Religionen kennen zudem die Goldene Regel „Was Du nicht willst, das man dir tu, das füg‘ auch keinem anderem zu“ und auch Weisungen in der Art der Zehn Gebote sind im Wesentlichen allen Weltreligionen zu eigen. In solch einer von den WohnungswerberInnen zu unterfertigenden Verhaltens-Kodex Erklärung müssen all diese Grundwerte als unabdingbar festgehalten werden. Außerdem: Gegenseitiges Respektieren der Gleichberechtigung von Mann und Frau bzw. Achtung gegenüber jeder Person, ob nun Jung oder Alt. Die natürlichen Talente und erworbenen Fähigkeiten sollen zum Wohle aller BewohnerInnen eingebracht werden. Illegaler Waffenbesitz ist für die BewohnerInnen der spiralik-Städte verboten. Die Entlohnung und der Zahlungsverkehr ist vornehmlich mit einer (digitalen) Alternativ- bzw. Komplementärwährung abzuwickeln. Klarstellung: Wer von den WohnungsanwärterInnen nicht bereit ist, diese verbindliche Erklärung zu unterschreiben, hat kein Anrecht auf eine spiralik-Wohnung. Damit in der Praxis dieses Übereinkommen auch funktioniert, sollte es in jedem größeren spiralik-Wohnobjekt eine überparteiliche Ansprechperson (Art Hausmeister) geben, die für allenfalls notwendige Klarstellungen zuständig ist.


34) spiralik-Städte - ein Beitrag zur Lösung des Flüchtlingsproblems:

Das sich zusehend verschärfende Flüchtlingsproblem kann langfristig nicht dadurch gelöst werden, dass den durch Krieg, Verfolgung, Hunger und Arbeitslosigkeit aus ihrer Heimat vertriebenen Menschen Unterkunft und Arbeit in anderen Ländern geboten wird. Zudem zeigt die Realität, dass viel zu wenige der wohlhabenden Staaten überhaupt gewillt sind, Flüchtlinge ins eigene Land zu lassen. Auch die prinzipiell richtige Forderung, die Kriegshandlungen und Vertreibungen müssen beendet werden, lässt sich aus geschichtlicher Erfahrung kurz- und mittelfristig nicht realisieren. Zu groß und zu mächtig sind immer noch jene Kräfte, die aus grenzenloser Profitgier aus diesen globalen Zerstörungen im wahrsten Sinne des Wortes Kapital schlagen. Das ist die Rüstungsindustrie und das sind die privaten Strippenzieher in den Weltkonzernen. Dieses sich in deren Köpfen gefestigte systembedingte Handeln kann von der in Wahrheit machtlosen Politik nicht korrigiert werden. Die Problemlösung kann auch nicht darin bestehen, dass Europa und andere Kontinente die Grenzen für Flüchtlinge weitestgehend dicht machen bzw. nur für gewisse „Auserwählte“ öffnen.
Was braucht nun der um Wohnung und Arbeit und Existenz beraubte Flüchtling? "Ein Dach über dem Kopf und einen Job an der Hand". Das werden und können auf Dauer jene Länder nicht bieten, in welche all diese heimatlos gewordenen Menschen notgedrungen flüchten! Der Schlüssel zur nachhaltigen Problemlösung kann nur der sein: In den ursprünglichen Heimatländern müssen Zonen geschaffen und gesichert werden, in denen ein Neubau bzw. Wiederaufbau von Wohnungen und Arbeitsstätten möglich ist - wobei deren Errichtung nicht wieder in die Hände gewinnsüchtiger Baukonzerne gelangen darf. Es ist die neue spiralik-Architektur und dessen Konzept, mit dem sich das zukunftstauglich realisieren ließe und dadurch das Flüchtlingsproblem an seinen Wurzeln angepackt werden kann. Es ist nun Aufgabe der Politik mit Hilfe der in dieser Frage geeinten Kirchen, dieses vorgestellte Konzept zur Entschärfung des Flüchtlingsproblems aufzugreifen und Maßnahmen der Realisierung zu treffen. Zu beantworten ist auch die Frage: Wo sollen zwischenzeitlich die Flüchtlinge wohnen, wenn sie ihre eigenen Häuser und Städte errichten sollen? Zu diesem Zweck müssten interimsmäßig Wohncontainer und andere abbaubare Unterkunftsmöglichkeiten im Umfeld des Bauareals aufgestellt werden. Die Realisierung dieses vorgestellten Konzepts zur Flüchtlingsproblem-Lösung würde mit Sicherheit nur einen Bruchteil dessen kosten, was die Unterbringung, Versorgung und Integrierung in den nicht heimatlichen Zielländern ausmachen würde. Ganz abgesehen von den nichtmateriellen Erschwernissen, die sich für diese von ihrer Heimat entwurzelten Flüchtlinge sonst ergeben würden.


35) spiralik-Städte können möglicherweise das Los der Klimaflüchtlinge mildern und entschärfen:

Zum Überleben brauchen die Lebewesen Wasser und insbesondere die Menschen eine Umgebung in der Pflanzen wachsen. spiralik-Bauwerke tragen die Pflanzenwelt mit sich und solange eine Wasserversorgung aus dem Untergrund oder über Pipelines gesichert ist, kann die geschaffene Pflanzenwelt zum Wohle der Menschen auch in Gebieten gedeihen, wo es mit natürlichen und ausreichenden Niederschlägen schlecht bestellt ist. Die andere Seite des sich abzeichnenden Klimawandels führt dazu, dass immer mehr bereits verbaute und als Bauland geeignete Gebiete von zumindest sporadischen Überschwemmungen betroffen sind. Die Schäden an Hab und Gut sind immens und die Wohnqualität leidet empfindlich. Das Konzept von spiralik-Architektures kann diesen nassen Bedrohungen insofern entgehen, da die ersten 3 Meter über dem Erdboden für eine Wohn- und Gewerbe-Nutzung nicht vorgesehen sind und deshalb Wasserschäden nicht zu befürchten sind.


36) Ein "sanfter" Systemwechsel wird die Veränderung bringen:

Der US-amerikanische Architekt und Philosoph Richard Buckminster Fuller (1895-1983) hat folgendes Zitat geprägt: "Man schafft niemals Veränderungen, indem man das bestehende bekämpft. Um etwas zu verändern, baut man neue Modelle, die das alte überflüssig machen.“ Unser herrschendes Geld- und Wirtschaftssystem, welches das Betriebssystem des globalisierten neoliberalen Turbo-Kapitalismus ist, verfolgt einen Selbstzweck und wird sich niemals aus sich selbst heraus reformieren. Es ist unübersehbar, dass es zur globalen Plage geworden ist und man müsste es wegen seiner Lebensfeindlichkeit stürzen. Aber dieses wie ein Krebsgeschwür die ganze Welt umklammernde System ist so mächtig geworden, dass niemand die Chance haben wird, einen offenen Kampf zu gewinnen. Dieses dogmatische Lehrgebäude wird bewacht, verteidigt und gefestigt von zahllosen Handlangern, die überall in der Welt und in allen entscheidenden Positionen sitzen. Es gibt nur einen Weg, um sich vom Würgegriff dieses Systems zu befreien: Dieses die Welt beherrschende und ausbeutende Geld- und Wirtschaftssystem müssen wir umgehen indem wir neue Wege beschreiten. Neue Wege, die zu weltweitem Wohlstand und Frieden in Harmonie mit der Natur führen und von den Irrwegen des in den Abgrund zusteuernden Systems nicht so leicht durchkreuzt werden können. Es gibt bereits zukunftstaugliche Modelle für Alternativlösungen. Eines der vielversprechendsten Modelle wäre möglicherweise „GRADIDO - Natürliche Ökonomie des Lebens“ von Bernd Hückstädt. Dieses Modell entspricht derzeit am ehesten der spiralik-Philosophie und dessen Lösungsansätzen, sodass es angeraten ist, den Gründer von Gradido, Bernd Hückstädt, wegen der Realisierungsmöglichkeiten seines Alternativkonzeptes für das Pilotprojekt spiralik-Architektures zu kontaktieren. Webseite von Gradido: www.gradido.net


37) Der Bargeldabschaffung und damit der Abschaffung der Bürgerrechte zuvorkommen:

Es ist zu befürchten, dass das globale Währungs- bzw. Finanzsystem in schwerwiegende Turbulenzen mit schlimmen Folgen für die ganze Welt schlittern wird. Ein Vorgeschmack dessen, was kommen wird, ist die Tatsache, dass zunächst einmal nach den Vorstellungen der EZB, des IWF und anderer Akteure in der EU und in den Banken das Bargeld abgeschafft werden soll. Die offizielle Begründung ist die, dass damit der Steuerhinterziehung, der Geldwäsche und der Korruption ein Riegel vorgeschoben werden soll. In Wahrheit dürfte es die totale Zugriffsmöglichkeit auf die Geldbestände des Volkes sein und da darf eben kein Bargeld unter dem Kopfpolster oder sonst wo versteckt sein. Aber: Ganz gleich, ob nun die Bargeldabschaffung und damit der gläserne Bürger und die schleichende Enteignung der Sparer kommt oder nicht: Unser missbrauchsanfälliges Geldsystem hat keine Zukunft und wird eines Tages zum Wohle der Menschheit verschwinden. Friktionsfrei wird der Übergang wahrscheinlich nicht ablaufen, sodass es angebracht erscheint, jetzt schon mit einer gesetzlich anerkannten Parallelwährung Geldgeschäfte zu tätigen. Empfehlenswert ist, dass die spiralik-Gemeinschaft von vorneherein mit einer speziellen Alternativ- bzw. Komplementär-Währung den internen Zahlungsverkehr abwickelt. Es gilt daher herausfinden, welches Modell am geeignetsten wäre, die Probleme, die auf uns zukommen werden, am umfassendsten zu lösen. Dieses neue (Krypto-) Geld müsste folgende Kriterien erfüllen: Das Wohl jedes Einzelnen, das Wohl der Gemeinschaft und das Wohl des großen Ganzen.


38) Lizenzvergabe und Markenschutz:

Die in diesem Exposé beschriebene „Stadt der Zukunft“ basiert auf einer Architekturform, die unter der Bezeichnung „Gebäudeanlage/Building Complex“ weltweit (Europa, Russland, USA, Australien, China und Indien) patentiert ist. Eine Lizenzvergabe erfolgt vornehmlich an Bauunternehmungen, die sich nicht der Kapitalvermehrung bzw. Gewinnmaximierung, sondern dem Gemeinwohl verpflichtet fühlen. Weiters sollen spiralik-Bauten auch unter dem Markennamen spiralik ARCHITEKTURES markengeschützt werden.


39) Fahrplan zur möglichst raschen Realisierung von „Spiralik-Architektures - Die Stadt der Zukunft“ Projekten:

  1. Öffentlichkeitsarbeit: Erstellung einer Website, auf welcher dieses vorliegende Konzept (ergänzt mit Daten, Fakten, Bildern, 3D-Computermodellen, etc.) der Öffentlichkeit zur Diskussion gestellt wird.
  2. Politik & Kirche: Kontaktaufnahme mit maßgeblichen Politikern und ranghohen Kirchenvertretern um auszuloten, inwieweit in diesen Kreisen Bereitschaft besteht, sich mit den Rahmenbedingungen des Konzeptes „Spiralik-Architektures - Die Stadt der Zukunft“, das eine weitest gehende Abkehr von der kapitalistischen Ideologie bedeutet, auseinanderzusetzen.
  3. Baurecht statt Grundeigentum: Die Richtlinien von „Spiralik-Architektures – Die Stadt der Zukunft“, sehen vor, dass die patentierten Spiralik-Bauten aus Kostenersparnis-Gründen und prinzipiellen Überlegungen vornehmlich mit Baurechten auf fremden Grundstücken errichtet werden. Es ist zu sondieren, welche potentiellen Grundeigentümer (vor allem auch Kirchen) bereit sind, für derartige Konstruktionen zur Verfügung zu stehen.
  4. Endlich barrierefrei: Es gibt bisher weltweit noch keine mehrgeschossigen Gebäude, die für Rollstuhlfahrer absolut barrierefrei sind. „Spiralik-Architektures“ ist es und so sollten daher alle Behindertenverbände auf diese architektonische Neuerung aufmerksam gemacht werden.
  5. Bauernhöfe retten: Für die „Stadt der Zukunft“ hat nicht Globalität, sondern Regionalität Vorrang – vor allem was die Versorgung mit landwirtschaftlichen Produkten betrifft. Das systembedingte „Bauernsterben“ muss beendet werden und deshalb sind vorsorglich schon jetzt alle „gefährdeten“ Landwirtschaftsbetriebe davon zu informieren, dass sie nicht voreilig das Handtuch werfen sollen.
  6. Ein „Zu-Hause“ für Flüchtlinge: Die Lösung des immer größer werdenden Flüchtlingsproblems verlangt völlig neue Strategien und solche werden im Konzept „Spiralik-Architektures – Die Stadt der Zukunft“ vorgeschlagen. Den mit der Flüchtlings-Thematik befassten Entscheidungsträgern sind daher ehestmöglich diese Lösungsansätze zu unterbreiten.
  7. Geld-Wechsel: Vorrangig ist auch die Frage zu stellen, welches neue Geldsystem künftig am geeignetsten wäre, das derzeitige unreformierbare und missbrauchsanfällige Geld- und Währungssystem abzulösen. Ein fachlich kompetentes Expertenteam soll sich mit der Klärung dieser Frage beschäftigen und zumindest eine für die „Stadt der Zukunft“ praktikable Alternativ- bzw. Komplementärwährung entwickeln.

„SPIRALIK ARCHITEKTURES – DIE STADT DER ZUKUNFT“ ist geistiges Eigentum von Johannes Zittmayr und basiert auf dessen bereits patentierter Erfindung „Spiralenförmige Ringbauweise mit einem gewendelten Zentralstiegenhaus“ sowie auf der erfindungsgemäßen Weiterentwicklung „Gebäudeanlage“ (Patent PCT/AT2017/050027).



Konzept erstellt von
Johannes Zittmayr
A-Enns, 1. August 2021