Die Seenotretter

Rettungsboot
Rettungsboot iStock/mikebaird

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) oder einfacher gesagt „die Seenotretter“ ist eine gemeinnützige Hilfsorganisation die nicht vom Staat geleitet und bezahlt wird. Die Seenotretter sind einer der modernsten Seenotrettungsdienste der Welt.
Ihre Aufgabe ist es bei Seenotfällen die Menschen zu suchen und vor dem Tod zu retten. Die Gesellschaft wurden am 29. Mai 1865 in Kiel gegründet. Sie besitzt insgesamt 54 Stationen auf der Welt. Ihr Einsatzbereich liegt in der Nord- und Ostsee. Egal bei welchem Wetter, Seenotretter sind immer zur Stelle, wenn jemand ihre Hilfe braucht. Die DGzRS-Zentrale befindet sich seit 1952 in Bremen. Aufgaben der Seenotretter sind:

  • Schiffbrüchige aus Seenot retten
  • Menschen aus Gefahren befreien
  • Verletzte und Kranke versorgen


Rettungshubschrauber
Rettungshubschrauber iStock/Lisa Blue

Das Motto der Seenotretter ist: „retten statt reden“. Sie führen ihre Aufgaben unabhängig und eigenverantwortlich durch. Damit sie ihre Aufgaben erfüllen können, verfügen sie über eine Rettungsflotte von 20 modernen und leistungsstarken Seenotkreuzern wie 40 weiter Seenotrettungsbooten. Die DGzRS finanziert sich ausschließlich durch Spenden und freiwillige Zuwendungen. Sie erhalten kein staatliches Geld. 2017 kamen 39,5 Millionen Euro durch Spenden, Zuwendungen aus Stiftungen und Erbschaften zusammen. Jährlich gehen von diesem Geld 85% in den Rettungsdienst, 10% in Öffentlichkeitsarbeit und 5% in die Verwaltung. Es gibt insgesamt 1000 Seenotretter, davon sind 800 Freiwillige. Im Jahr 2017 hatten die Seenotretter 2.056 Einsätze, 490 Personen wurden gerettet. In all den Jahren, in denen die Seenotretter bereits unterwegs sind, wurden insgesamt 81.000 Menschen aus Seenot gerettet und aus Gefahrensituationen befreit.