Mangelernährung

- gibt’s die nicht nur in Entwicklungsländern?

Gastbeitrag von Petra Garbas, Stand Juli 2019

Definition

leere Schüssel auf hölzernem Hintergrund
leere Schüssel auf hölzernem Hintergrund iStock/Stas_V

Mangelernährung (Malnutrition) entsteht durch mangelhafte Aufnahme von Nährstoffen aus der Nahrung. Sie kann in allen Altersklassen, Gesellschaften, Kulturen und Ländern auftreten.
Malnutrition kann als Folge von Hunger, Krankheit oder fortgeschrittenem Alter – allein oder in Kombination – entstehen.

Das Hauptmerkmal einer Mangelernährung ist ein ungewollter Gewichtsverlust, der den Abbau von Fett- und Muskelmasse nach sich zieht. Laut WHO sind Personen mit einem BMI von unter 18,5 kg/qm unterernährt.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung schlägt jedoch 20 kg/qm vor.

Symptome

Kopfschmerzen, Blässe, Kreislaufprobleme, mangelnde Konzentrationsfähigkeit, Augenprobleme, Appetitlosigkeit, Schwächung des Immunsystems, Abbau von Muskelmasse, Erschöpfung, Müdigkeit, Schwäche, Antriebslosigkeit, Herzrhythmusstörungen, Gewichtsverlust, verzögerte und gestörte Wundheilung, neurologische Störungen, Tod

Mögliche Ursachen von Mangelernährung

  1. Die Nährstoffzufuhr ist auf längere Sicht niedriger als der Nährstoffbedarf.
  2. Menschen hungern bedingt durch Armut, Klimakatastrophen, Krieg oder Flucht.
  3. Die zugeführten Nährstoffe können vom Körper nicht ausreichend verwertet werden.
  4. Schluckstörung
  5. Probleme beim Transport der Nahrung im Magen- Darmbereich
  6. Veränderter Geschmacks- und Geruchssinn
  7. Zu wenig Gallenflüssigkeit
  8. Magen- Darmerkrankungen
  9. Der durch Medikamente hervorgerufene Appetitmangel oder Übelkeit.
  10. Soziale Isolation, Einsamkeit, Trauer, Verlust der Selbständigkeit
  11. Verändertes Hunger- und Sättigungsgefühl durch Krankheit oder Alter.
  12. Vergessen des Essens durch Verwirrtheit oder Demenz.
  13. Zahn- oder Kieferprobleme
  14. Tumorerkrankungen
  15. Schlaganfall
  16. Stoffwechselerkrankungen
  17. Allergien
  18. Depression
  19. Zu wenig Magensäure

Eine deutsche Mangelernährungsstudie mit 1884 Patienten zeigte, dass besonders Patienten auf geriatrischen (56 Prozent), onkologischen (38 Prozent) und gastroenterologischen (33 Prozent) Stationen bereits bei Aufnahme in die Klinik von einer Mangelernährung betroffen waren.
In Krankenhäusern ist der Anteil der als mangelernährt geltenden Patienten (25 - 35 Prozent) höher als in universitären Zentren (15 - 20 Prozent).

Mit zunehmendem Alter steigt der Anteil mangelernährter Patienten. Im Alter von 18 - 29 Jahren sind 10 Prozent mangelernährt. Bei den über 80-Jährigen sind es bereits 60 Prozent.

In zahlreichen Studien wurde der Ernährungszustand der Menschen systematisch untersucht. Zum Beispiel waren im Durchschnitt bei der Krankenhausaufnahme zwischen 20 - 60 Prozent der Patienten mangelernährt.

Maßnahmen

Bei Verdacht einer Mangelernährung sollte schnellstmöglich ein Arzt konsultiert werden, um möglichen Folgeschäden vorzubeugen.

Wichtig ist die Zufuhr einer wohlschmeckenden, abwechslungs- und energiereichen Nahrung. Außerdem muss sie in der richtigen Konsistenz vorliegen, damit der Patient sie leicht und gern essen kann.

In manchen Fällen kann nur eine bilanzierte Trinknahrung den Mangel beheben. In ihr sind alle lebensnotwendigen Nährstoffe in ausreichender Menge enthalten. Sie kann als alleinige Nahrung oder als Beikost gegeben werden.

Ist der Zustand bereits kritisch oder krankheitsbedingt nicht mehr anders möglich, kann nur durch eine Sondennahrung künstlich ernährt werden.

Wer ist mangelernährt?

Mangelernährung gibt es auch in industriell hoch entwickelten Ländern, also auch bei uns. Dabei handelt es sich um Menschen, die:

  • nicht immer genug Geld haben, um sich ausreichend Essen kaufen zu können.
  • aufgrund von Krankheit, Alter, körperlicher oder geistiger Behinderung nicht gut essen können.
  • selbst übergewichtige Menschen können mangelernährt sein

2015 waren weltweit 2 Milliarden Menschen chronisch mangelernährt, unter anderem auch in den Industrieländern.

Laut WHO litten im Jahr 2016 1,9 Milliarden Erwachsene an Übergewicht.
462 Millionen Erwachsene waren untergewichtig.

Was ist Hunger?

Hunger ist eine unangenehme Empfindung, die eine Mangelernährung begleiten kann. Er wird durch eine zu niedrige Nahrungsaufnahme hervorgerufen.

Fachleute teilen Hunger in in drei Kategorien ein:

  • akuter
  • chronischer
  • verborgener Hunger


  1. Akuter Hunger herrscht in Hungersnöten und liegt nur einen begrenzten Zeitraum vor. Er ist die extremste Form von Hunger und tritt meistens in Zusammenhang mit Krisen auf, wie zum Beispiel: Dürren, Kriegen und Katastrophen. Menschen, die bereits vorher unter chronischem Hunger gelitten haben trifft es am stärksten. Das gilt für knapp acht Prozent aller Hungernden.
  2. Chronischer Hunger ist der Zustand einer dauerhaften Unterernährung. Der Körper nimmt weniger Nahrung auf, als er braucht. Chronischer Hunger ist der global am weitesten verbreitete Hunger. Meist erscheint er im Zusammenhang mit Armut.
  3. Der verborgene Hunger ist eine Form des chronischen Hungers. Aufgrund einseitiger Ernährung fehlen wichtige Nährstoffe wie Vitamine, Mineralien, Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate. Der verborgene Hunger kann zu Nährstoffmangel und schweren Krankheiten führen.

Mehr als 800 Millionen Menschen leiden an Hunger.

Besonders Kinder sind stark betroffen

Kinder sind aufgrund des Wachstums auf ausreichende und regelmäßige Nährstoffzufuhr angewiesen. Hunger kann bei ihnen schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Irreparable Schäden können entstehen. Viele sterben.

Laut WHO stirbt derzeit weltweit alle zehn Sekunden ein Kind unter fünf Jahren durch Mangelernährung. Pro Jahr sind es mehr als 4 Millionen Kinder unter 5 Jahren, die sterben müssen.

151 Millionen Kinder weltweit weisen Wachstumsverzögerungen auf. 51 Millionen Kinder leiden unter Auszehrung.

Es gibt im Wesentlichen drei Kategorien der Unterernährung bei Kindern:

  • Stunting (Unterentwicklung) — das Kind bleibt für sein Alter zu klein (Anzeichen für chronische Unterernährung)
  • Wasting (Auszehrung) — das Kind ist für seine Größe zu leicht (Anzeichen für akute Unterernährung
  • Untergewicht — das Kind ist für sein Alter zu leicht

In einigen Ländern Afrikas sind ca. die Hälfte aller Kinder unterentwickelt:

  • in Burundi, Madagaskar und Malawi 53 Prozent
  • in Äthiopien und Ruanda 51 Prozent
  • in Guinea-Bissau und Niger 47 Prozent
  • über die Hälfte der Kinder in Afghanistan, Guatemala, Ost-Timor und im Jemen

Mangelernährung bei Kindern steht immer mit ihrem direkten Lebensumfeld in Verbindung. Daher sind, für eine nachhaltige und tiefgreifende Verbesserung der Ernährung der Kinder, politische Maßnahmen nötig.

Weltweit laufen bereits viele Hilfsprogramme, um den Hunger und die Unterernährung von Kindern zu bekämpfen. Es konnten schon bemerkenswerte Erfolge erzielt werden. Zum Beispiel:

  • Thailand - die Fehlernährung bei Kindern wurde von 1980 in weniger als zehn Jahren von 50 auf 25 Prozent gesenkt
  • in China sank sie von 1990 - 2002 von 25 auf 8 Prozent
  • 1974 - 2007 sank in Brasilien die Fehlernährung von 37 Prozent auf 7 Prozent

Indigene Bevölkerung

Derzeit gibt es 350 - 400 Millionen Menschen, die in einem der ca. 5000 indigenen Völker leben. Sie sind in über 75 Länder verteilt.
Indigene Bevölkerungsgruppen wurden und werden immer noch unbarmherzig von ihrem Land vertrieben. Ihnen drohen Armut, Mangelernährung, Hunger und Krankheiten.

Hunger weltweit

Der Welthunger-Index (WHI) gibt ein sehr genaues Bild auf den Hunger in der Welt.

Global Hunger Index
Global Hunger Index iStock/johnason

Der Hunger in der Welt ist menschengemacht.
Die reichen Staaten bestimmen die Regeln der internationalen Politik. Es kommt zu unfairen Handelsabkommen und Subventionen, Korruption und Landraub. Armut und Hunger entstehen und bilden einen Teufelskreis.

Unterernährung ist nicht nur eine Folge von Armut, sie verursacht auch Armut, indem sie von Generation zu Generation weitergegeben wird. Die Spirale gilt es nun endlich zu durchbrechen. Das erfordert jedoch ein weltweites Umdenken.
Niemand bräuchte heute an Hunger zu sterben, denn landwirtschaftlich wird weltweit genug Nahrung produziert, um 12 Milliarden Menschen ernähren zu können.
Das Problem liegt also nicht an der Menge der Lebensmittel, sondern an ihrer falschen Verteilung.

Manche Länder exportieren einen Großteil ihrer angebauten Nahrungsmittel, die für die Ernährung ihrer eigenen Bevölkerung nötig wären. Häufig werden sie in den Industrieländern als Viehfutter verwendet.

Über ein Drittel der Welt-Getreideernte wird an Tiere verfüttert. In Deutschland werden 67 % des Getreides an Tiere verfüttert. So fordert der Genuss von Fleisch einen hohen Preis. Es liegt in der Hand jedes Einzelnen, etwas gegen den Hunger in der Welt zu unternehmen, indem er seinen eigenen Fleischkonsum einschränkt oder bestenfalls gänzlich einstellt. Eine vegane Ernährung bringt auch persönliche Vorteile, sie erhält die Gesundheit. Laut der „China Study” birgt tierproteinreiche Nahrung ein nicht zu unterschätzendes Krebsrisiko.

Sinkender Nährstoffgehalt in Obst und Gemüse

Ein existentieller Punkt, der uns alle betrifft.

  • Durch die intensive landwirtschaftliche Nutzung und Monokultur sind die Böden ausgelaugt und arm an Nährstoffen geworden. Die Äcker können sich nicht mehr auf natürliche Weise erholen.
  • Der künstliche Dünger führt den Pflanzen nur einen geringen Bruchteil der erforderlichen Mineralien zu. Dadurch sind sie anfälliger gegenüber Krankheiten. Der Einsatz von Pestiziden ist nötig, um die Ernten zu sichern. Diese zehren an den Pflanzen und laugen die Böden weiter aus. Bestimmte Düngemethoden verhindern sogar, dass die Pflanzen Mineralstoffe aus dem Boden aufnehmen und speichern können. Daher ist der Nährstoffgehalt in den Pflanzen seit Jahren drastisch rückläufig.
  • Es kommt zum Verdünnungseffekt: Wenn der Ertrag und die Fruchtgröße steigt, dann sinkt automatisch der Mineralstoffanteil.
  • Durch falsche Zubereitung der Nahrungsmittel können noch mehr Nährstoffe verloren gehen. Zum Beispiel enthalten Produkte aus Weißmehl nicht mehr die wertvollen Randschichten des Getreides, die reich an Mineralstoffen sind.

So erhält der Mensch immer weniger Nährstoffe mit der Nahrung. Deshalb sind auch bei uns mangelbedingte Krankheiten zu finden.

Menschen mit einem erhöhten Mineralstoffbedarf wie z.B. Kinder, ältere Menschen, Stressgeplagte, Schwangere oder Sportler, sind besonders betroffen. Sie können den Nährstoffbedarf oft nicht mehr ausreichend decken. Krankheiten sind die Folge.

Jede Krankheit wird immer von einem Mangel einem oder mehrerer Nährstoffe begleitet.

Eine Studie an der Universität Heidelberg befasste sich mit dem Ernährungszustand von 80-jährigen Menschen.
Das Ergebnis: Zwei Drittel von ihnen litten unter Vitaminmangel, vor allem von Vitamin A und C.
Die Folge: Von den Mangelpatienten starben in den folgenden drei Jahren doppelt so viele, wie von denen, die ausreichend mit Vitaminen versorgt waren.

Mineralstoffverlust, einige Fakten

Studien bestätigen: Der Nährstoffgehalt von frischem Obst und Gemüse enthält weniger Vitalstoffe als noch vor 50 Jahren und er sinkt immer weiter.

Dazu einige Beispiele, wie die Nährstoffe im Zeitraum von 1985 - 2002 sanken

Möhren:
Calcium -24 %
Magnesium -75 %

Brokkoli:
Kalium -73 %
Folsäure -62 %
Magnesium -55 %

Bohnen:
Calcium -51 %
Folsäure -23 %
Magnesium -31 %
Vitamin B6 -77 %

Kartoffeln:
Calcium -78 %
Magnesium -48 %

Spinat:
Magnesium -76 %
Vitamin C -65%

Banane:
Calcium -12 %
Folsäure -79 %
Magnesium -23 %
Vitamin B6 -95 %

Erdbeeren:
Calcium -43 %
Vitamin C -87%

Der sinkende Nährstoffgehalt in den Pflanzen hat natürlich auch Folgen. Die Lebensmittel verlieren ihren typischen Geschmack. Was jedoch noch viel wichtiger ist, selbst wir in Deutschland sind dadurch von Mangelerkrankungen bedroht. Der Mensch muss mehr essen, um die fehlenden Nährstoffe zu bekommen. Heißhunger tritt immer häufiger auf. Es kommt zu Übergewicht.

Das Problem liegt im Detail, es reicht nicht aus mehr zu düngen, denn 85 - 90 Prozent der Nährstoffe gelangen über Mikroorganismen, wie über eine Brücke, in die Wurzeln der Pflanzen. Wenn diese Mikrobenbrücke nicht oder nicht in ausreichendem Maße gegeben ist, dann können die im Boden vorhandenen Nährstoffe nicht in die Pflanzen gelangen.

Pestizide, Monokultur, Pflügen und Gülle sind die Ursache dafür, dass die Anzahl der Mikroorganismen immer weiter sinkt.

Ein Boden, in dem keine Mikroorganismen mehr leben können ist tot und nicht mehr regenerierbar.

Spirulina - Die Wunderalge

Spirulina
Spirulina Pixabay/Nouchkac

Dass unsere Nahrungsmittel nicht mehr so hochwertig sind wie vor 50 Jahren, wird für manche neu und schockierend sein. Es bleibt jedem selbst überlassen, wie er damit umgeht. Da stellt sich die Frage: „Nahrungsergänzungsmittel, ja oder nein? Und wenn ja, was?”

In all meinen Recherchen tauchte immer wieder die Spirulina Alge auf. Sie ist ein wahres Kraftpaket. Auch mich begleitet sie nun schon viele Jahre.

Die Mikroalge Spirulina wird bereits seit Jahrhunderten im afrikanischen Tschad und in Mexiko traditionell ans Essen gegeben. Bei der Blaualge Spirulina handelt es sich im eigentlichen Sinne nicht um eine Alge, sondern um Cyanobakterien.

In der Trockenmasse enthält sie ca. 60 - 70 Prozent Eiweiß und umfasst alle essentiellen Aminosäuren, die dem Körper in leicht verfügbarer Form vorliegen.

Zum Vergleich enthält:

  • getrocknetes Ei 47% Eiweiß
  • Soja-Mehl 36%
  • Rindfleisch: 22%

Was ist nun das Besondere an Spirulina?

Dazu hier eine Übersicht über das Nährstoffprofil von Spirulina. 100 g Spirulina enthält ca.:

8 g Fett
24 g Kohlenhydrate
57 g Eiweiß (Protein)
290 Kalorien
0 mg Cholesterin

Vitamine:

Provitamin A, Vitamin E, Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin B3, Vitamin B5, Vitamin B6, Vitamin B12, Folsäure, Biotin

Mineralien:

Natrium, Kalium , Calcium, Magnesium, Phosphor

Spurenelemente:

Selen, Chrom, Mangan, Kupfer, Zink, Germanium

essenzielle Aminosäuren:

Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan, Valin

nicht-essenzielle Aminosäuren:

Alanin, Arginin, Aspartinsäure, Cystin, Glutaminsäure, Glycin, Histidin, Prolin, Serin, Tyrosin

sekundäre Pflanzenstoffe:

Carotinoide, Phycocyanin, Chlorophyll

Wirkung von Spirulina

  • Cholesterol reduzierend
  • immunstärkend
  • bessere Wundheilung
  • muskelaufbauend
  • entgiftend
  • pilzhemmend
  • antiviral
  • positive Effekte auf die Darmflora
  • Schutz vor Herz- Kreislauferkrankungen
  • konzentrationsfördernd

Studien belegen, dass ein bis drei Gramm Spirulina pro Tag, eingenommen über einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen, alle Symptome von Mangelernährung beheben kann. Es müssen noch nicht einmal die Essgewohnheiten verändert werden.

Kurze Zeit nach der Einnahme von Spirulina verbessern sich in der Regel das Gewicht, die Größe, der Armumfang und die Werte für Albumin, Prealbumin, Protein, Vitamin A und Hämoglobin.

Kolumbien
In einem Projekt wurde 30 Kindern einen Monat lang Spirulina gegeben.
Kinder, die Mangelerscheinungen wie gelbliche Haut oder eingefallene Augenpartien hatten, ging es nach 4 Wochen deutlich besser. Der Appetit und das Konzentrationsvermögen nahmen zu. Ähnliche Erfolge gab es auch in Kenia, im Irak, Haiti, dem Kongo und in Peru.

Spirulina ist einfach anzubauen. Es benötigt keine fruchtbaren Böden, wächst schnell und verbraucht weniger Energie und Wasser pro Kilogramm produzierter Biomasse als Soja oder Mais.
Die UN bezeichnete Spirulina 1974 auf der „World Food Conference“ als bestes Lebensmittel der Zukunft.
Die Ernährungswissenschaftler bezeichnen Spirulina als hochwertigen Nahrungszusatz.

Fazit

Mangelernährung betrifft uns alle. Durch stetig sinkende Mineralstoffe in unserer Nahrung bekommt der Körper bei gleichbleibender Menge weniger Nährstoffe.
Mit nachhaltiger Ernährung ändern wir nicht nur unsere Konsumgewohnheiten und tun etwas für unsere Gesundheit, wir schonen auch Ressourcen, das Klima und helfen den Hunger in der Welt zu verkleinern.
Den größten Beitrag gegen den Hunger in der Welt stellt die Einschränkung oder besser noch der Verzicht von tierischen Produkten dar. Denn weltweit wird genug Nahrung produziert, um alle Menschen problemlos versorgen zu können.
Bereits seit vielen Jahren wird experimentiert, wie man die vitalstoffreiche Spirulina Alge gegen den Hunger in der Welt einsetzen kann. Für uns in Deutschland ist diese Alge leicht zu beziehen. Sie kann mithelfen unsere Gesundheit zu unterstützen.



Quellenverzeichnis